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	<title>04/2018 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Die Leitung – Schlüssel  zur Gesundheit</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/die-leitung-schluessel-zur-gesundheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 12:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lärm, Zeitdruck, Personalmangel, ungeeignetes Mobiliar: Derartige Belastungen können bei Leitungskräften in Kitas zu physischen und psychischen Beanspruchungen und Erkrankungen führen. Wenn der Alltag gesundheitsgerecht gestaltet wird, können diese negativen Auswirkungen solcher Belastungen verringert werden. Dabei hat die Kita-Leitung eine Vorbild- und Schlüsselfunktion: Wer führt, prägt den Stellenwert von Sicherheit und Gesundheit in der Kita entscheidend. &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/die-leitung-schluessel-zur-gesundheit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Leitung – Schlüssel  zur Gesundheit“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Lärm, Zeitdruck, Personalmangel, ungeeignetes Mobiliar: Derartige Belastungen können bei Leitungskräften in Kitas zu physischen und psychischen Beanspruchungen und Erkrankungen führen. Wenn der Alltag gesundheitsgerecht gestaltet wird, können diese negativen Auswirkungen solcher Belastungen verringert werden. Dabei hat die Kita-Leitung eine Vorbild- und Schlüsselfunktion: Wer führt, prägt den Stellenwert von Sicherheit und Gesundheit in der Kita entscheidend. Denn die Leitung gestaltet die organisatorischen, inhaltlichen und mentalen Voraussetzungen, um Sicherheit und Gesundheit als zentrale Werte in der Kita zu verankern. Damit ihr dies gelingt, sollte eine Kita-Leitung gesundheitsorientiert handeln.</p>
<p>Ein solches gesundheitsorientiertes Leitungshandeln zielt darauf ab, Krankheiten und Unfälle zu verhüten sowie die Sicherheit und Gesundheit bei den Beschäftigten und Kindern zu fördern. Dafür kümmert sich die Kita-Leitung nicht nur um die klassischen Themen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung, wie die Organisation der Ersten Hilfe in der Kita. Sie fördert auch die Gesundheitsressourcen ihres Teams. Dazu gehört beispielsweise die Förderung der Gesundheitskompetenz oder eines positiven Selbstwertgefühls der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, damit diese den Belastungen im Kita-Alltag angemessen begegnen können.</p>
<p>Die Gestaltung einer sicheren und gesunden Kita gelingt der Leitung nicht im Alleingang. Für eine erfolgreiche Arbeit muss sie den Träger, das Kita-Team sowie die Eltern und gegebenenfalls die Kinder mit einbeziehen.</p>
<p>Zu einem gesundheitsorientierten Leitungshandeln gehören insbesondere:</p>
<ul>
<li>eine offene Kommunikation</li>
<li>die Beteiligung der Beschäftigten und Eltern an Entscheidungen und Prozessen</li>
<li>eine konstruktive Fehlerkultur</li>
<li>die Stärkung eines wertschätzenden Klimas</li>
</ul>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-860" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch.jpg" alt="" width="683" height="236" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch.jpg 683w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-263x91.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-300x104.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-250x86.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-580x200.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-379x131.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-238x82.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-214x74.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-368x127.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></p>
<p>Die aktuelle Präventionskampagne <span class="marker_kommmitmensch">komm<span class="marker_kommmitmensch_mit">mit</span>mensch</span> der DGUV liefert Anregungen für deren praktische Umsetzung im Kita-Alltag (siehe <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/11/Gesundheitsorientiertes_Leitungshandeln.pdf" target="_blank" rel="noopener">Infografik</a>). Einer Leitungskraft, die gesundheitsorientiert handelt, gelingt es leichter, Unsicherheiten und Missverständnisse zu verringern und somit unnötigen Fehlbelastungen im Kita-Team vorzubeugen. Schließlich stärkt sie auch das Wohlbefinden und Vertrauen innerhalb des Kita-Teams sowie das Bewusstsein für Sicherheit und Gesundheit bei den Beschäftigten, Kindern und Eltern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>INFOMATERIAL</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>DGUV-Fachkonzept</strong><br />
„Frühe Bildung mit Sicherheit und Gesundheit fördern“.<br />
DGUV Information 202-100.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Broschüre</strong> „Gute gesunde Kita“:<br />
<a href="https://www.unfallkasse-nrw.de/service/medien/mediensuche.html" target="_blank" rel="noopener">www.unfallkasse-nrw.de</a><br />
&gt; Service &gt; Medien &gt; Suchbegriff: „Gute gesunde Kita“</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Broschüre</strong> „Gesundheit am Arbeitsplatz Kita“:<br />
<a href="https://www.unfallkasse-nrw.de/service/medien/mediensuche.html" target="_blank" rel="noopener">www.unfallkasse-nrw.de</a><br />
&gt; Service &gt; Medien &gt; Suchbegriff: „Gesundheit am Arbeitsplatz Kita“</p>
<p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenig Zündstoff für Konflikte</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/wenig-zuendstoff-fuer-konflikte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 12:57:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Quiz fürs Sommerfest will Erzieherin Heike Ehret eigentlich schon längst fertig haben. Aber irgendwas kommt immer dazwischen. Deshalb schiebt ihre Kollegin sie kurzerhand aus dem Gruppenraum: „Ich übernehme hier für dich. Geh du doch einfach hoch in den Personalraum.“ Ein typischer Vorgang in der Kita im hessischen Nordheim: Egal, ob kurz-fristig ein Frühdienst gesucht &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/wenig-zuendstoff-fuer-konflikte/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wenig Zündstoff für Konflikte“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Quiz fürs Sommerfest will Erzieherin Heike Ehret eigentlich schon längst fertig haben. Aber irgendwas kommt immer dazwischen. Deshalb schiebt ihre Kollegin sie kurzerhand aus dem Gruppenraum: „Ich übernehme hier für dich. Geh du doch einfach hoch in den Personalraum.“ Ein typischer Vorgang in der Kita im hessischen Nordheim: Egal, ob kurz-fristig ein Frühdienst gesucht wird oder jemand länger bleiben muss – stets melden sich gleich mehrere Personen freiwillig. Für Heike Ehret ist der Grund ganz klar: „Die Stimmung im Team passt.“ Sie selbst fährt jeden Tag gerne zur Kita. „Alle fühlen sich wohl.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="mceTemp"></div>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>KURZ GESAGT!</h2>
<ul>
<li>Klare Strukturen sparen Zeit und Nerven</li>
<li>Das Team einbeziehen, Verantwortung übertragen</li>
<li>Regelmäßige Fortbildungen steigern die Motivation</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Klare Abläufe festlegen</h2>
<p>Wie gelingt so etwas? Birgit Uhrig, die Leiterin der Kita, zeigt auf sechs pinke Ordner, die sich im Holzregal in ihrem Büro aneinanderreihen: „Das macht’s.“ Die Einrichtung sei top in der Qualitätsentwicklung. So gut wie<br />
alle Abläufe sind detailliert festgeschrieben, auf DIN-A4-Seiten getippt und in Klarsichtfolien abgeheftet. Wie läuft der Laternenumzug ab? Was gehört ins Portfolio? Wie funktioniert die Anmeldung? Die Antworten auf alle großen und kleinen Fragen im Kita-Alltag finden sich in den Ordnern. „So fühlen wir uns sicher in dem, was wir tun“, sagt die Leiterin. Die Ordner helfen bei einem gut gelebten Alltag. Ihre Mitarbeiterin Heike Ehret ergänzt: „Durch das Festschreiben haben wir klare Abläufe. Nicht Wischiwaschi.“</p>
<p>Das Team spart dadurch bei organisatorischen Dingen viel Zeit. So können sich die Erzieherinnen mehr um die Kinder kümmern, mit pädagogischen Themen beschäftigen und „Das entlastet sehr“, sagt Birgit Uhrig. Was zum Beispiel fürs Sommerfest eingekauft werden muss, sei in fünf Minuten abgehakt. Früher hätten sie in Teamsitzungen immer erst alte Protokolle rausgekramt, überlegt, was damals besprochen wurde. Jetzt reicht ein Blick aufs Papier, ein Anruf beim Getränkehändler – und fertig. „Das geht ruck-zuck“, betont die Pädagogin.</p>
<h2>Keine Grundsatzdiskussionen</h2>
<p>Ein weiterer Vorteil der guten Organisation: „Es gibt weniger Zündstoff für Konflikte“, sagt Birgit Uhrig. So müsse in Teamsitzungen nicht alles zum hundertsten Mal besprochen werden. Immer wieder neue Grundsatzdiskussionen in der großen Runde könnten ziemlich anstrengend sein, pflichtet Heike Ehret bei. Statt dessen wird vieles an Kleingruppen delegiert und so Partizipation gelebt. Die Kolleginnen setzen sich beispielsweise zusammen und überlegen, wie eine Kinderkonferenz am besten abläuft oder was zum Frühstück aufgetischt wird. Das Ergebnis wird schriftlich für den Rest des Teams festgehalten. Die Leiterin korrigiert die Texte nicht, verbessert keine Kommas. Das ist für Birgit Uhrig eine Frage von Respekt und Vertrauen. „Wenn ich ihnen die Aufgabe gebe, traue ich sie ihnen auch zu“, betont die Pädagogin.</p>
<p>Alle fünf Jahre kommt eine externe Gutachterin mit einer Checkliste vorbei, führt Gespräche und prüft die Qualitätsentwicklung des Hauses. Dafür erhält die „Evangelische Kindertagesstätte Nordheim“ das Gütesiegel der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e. V. (BETA). Viele Einrichtungen schreckten davor zurück, sich damit noch mehr Arbeit aufzuhalsen, berichtet Birgit Uhrig. Dabei gelte es nur, einmal aufzuschreiben, was man tagtäglich tut – und warum. „Gut ist es, kontinuierlich dranzubleiben.“</p>
<h2>Zeitplan bei Sitzungen</h2>
<p>Zum Erfolgsrezept dieser Kita gehört: Alles ist klar strukturiert. So gibt es bei den Teamsitzungen einen Zeitplan, der mit Filzstift ans Flipboard geschrieben wird. Fünf Minuten am Anfang schwätzen ist in Ordnung. Aber danach achtet Birgit Uhrig strikt darauf, dass niemand abschweift. Mit dem Ergebnis: „Wir sind sehr effektiv.“</p>
<figure id="attachment_982" aria-describedby="caption-attachment-982" style="width: 1280px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-982 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/11/S11.png" alt="" width="1280" height="1027" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S11.png 1280w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S11-263x211.png 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S11-300x241.png 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S11-768x616.png 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S11-250x201.png 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S11-580x465.png 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S11-318x255.png 318w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S11-238x191.png 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S11-214x172.png 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S11-328x263.png 328w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-982" class="wp-caption-text">Ein Erfolgsrezept der Kita: Alles ist klar strukturiert. Dadurch verlaufen auch die Teambesprechungen sehr effektiv.</figcaption></figure>
<p>Klare Strukturen bestimmen hier auch die Dienstpläne. Alle haben jede Woche die gleichen Arbeitszeiten. Auch dafür gilt: Bloß keine Zeit verschwenden – und Stress vermeiden. Viele Kitas hätten wechselnde Dienstpläne, berichtet Birgit Uhrig. „Das kostet die Leitung viel Zeit.“ In der Einrichtung in Biblis sind die Dienstzeiten so verteilt, dass alle damit zufrieden sind. „Das passt immer“, so die Leiterin. „Erstaunlicherweise.“ Anderswo, fügt Heike Ehret hinzu, gebe es oft Zoff, wer welche Dienste hat. „Dadurch werden viele Kräfte verbraucht. Das hat Auswirkungen auf die Stimmung im Team.“ Meist hätten jene das Nachsehen, die am wenigsten „Nein!“ sagen könnten. Das sorge für Unmut. Gerechtigkeit wird in der Kita großgeschrieben.</p>
<h2>Der Blick von außen ist wichtig</h2>
<p>Gut geplant werden in der Kita die Fort- und Weiterbildungen. In der Regel nimmt jeder einmal pro Jahr an einem Seminar teil. „Der Blick von außen ist wichtig“, findet die Leiterin. Einmal aus der Einrichtung rausgehen und neue Impulse ins Team einbringen. Sie hat die Erfahrung gemacht: „Fortbildungen fördern die Motivation.“ Wenn sie selbst ein interessantes Angebot entdeckt, fragt sie ihr Team: Wer hat Bedarf, was braucht die Einrichtung und welche Person hat entsprechende Interessen? Dabei achtet Birgit Uhrig darauf, wer an der Reihe ist.</p>
<p>Der Leiterin ist wichtig, dass jeder im Team seine Stärken einbringen kann. „Dann machen alle die Arbeit mit Freude“, so die Erfahrung der 57-Jährigen. „Eine Kollegin zum Beispiel wandert leidenschaftlich gerne. In der Kita geht sie regelmäßig raus, spaziert mit den Kindern durch Felder – und freut sich mit ihnen zusammen über jeden Käfer.“</p>
<h2>Gute Stimmung im Team</h2>
<p>Zur guten Stimmung im Team tragen auch Aktivitäten jenseits des Kita-Alltags bei: Zweimal pro Jahr gehen alle zusammen ins Restaurant. Außerdem gibt es zwei Partys in der Kita. Jeder bringt Kuchen oder Salat mit, die Erzieherinnen drehen die Musik auf und tanzen in der Küche. Es gilt die Regel: Wer als Letztes nach Hause geht, räumt vorher auf. „Das funktioniert wunderbar“, sagt Birgit Uhrig. Dafür gibt es am Montagmorgen ein dickes Lob.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>WEITERE INFORMATIONEN</h2>
<p style="text-align: center;">Gute, gesunde Führung ist ein Handlungsfeld der DGUV-Kampagne <span class="marker_kommmitmensch">komm<span class="marker_kommmitmensch_mit">mit</span>mensch</span>. Mehr dazu unter:<br />
<a href="https://www.kommmitmensch.de/handlungsfelder/fuehrung/" target="_blank" rel="noopener">www.kommmitmensch.de</a><br />
&gt; Handlungsfelder &gt; Führung</p>
<p></div>
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		<item>
		<title>Experten für die  eigene Sache</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/experten-fuer-die-eigene-sache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 12:58:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen haben stark zugenommen. Woran liegt das? Zunächst haben sich die Belastungen selbst verändert – an Stelle körperlicher Belastungen sind vielfach psychische getreten. Ein weiterer Grund ist, dass sich auch die Diagnostik der Ärzte verändert hat. Heute gibt es ein Bewusstsein, dass körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen ihre Ursache auch in &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/experten-fuer-die-eigene-sache/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Experten für die  eigene Sache“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen haben stark zugenommen. Woran liegt das?</h3>
<p>Zunächst haben sich die Belastungen selbst verändert – an Stelle körperlicher Belastungen sind vielfach psychische getreten. Ein weiterer Grund ist, dass sich auch die Diagnostik der Ärzte verändert hat. Heute gibt es ein Bewusstsein, dass körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen ihre Ursache auch in psychischen Belastungen haben können.</p>
<h3>Wie haben sich die Belastungen in den Kitas verändert?</h3>
<p>Die Altersspanne der zu betreuenden Kinder und auch die Lärmbelastung haben zugenommen. Sicher ist auch der Anspruch der Eltern ein anderer. Außerdem sind die Betreuungszeiten länger geworden. Je länger Kinder in der Kita sind, desto stärker müssen die pädagogischen Fachkräfte Aufgaben der Eltern in der Erziehung übernehmen. Das ist anstrengend für die Kinder und damit auch für die Fachkräfte. Es gibt zudem Entwicklungen, die die psychischen Belastungen verstärken. Dazu gehört das relativ hohe Durchschnittsalter der Erzieherinnen und Erzieher in vielen Kitas – man steckt viele Belastungen als junger Mensch einfach besser weg.</p>
<h3>Gibt es in Kitas auch Faktoren, die sich positiv auf die seelische Gesundheit auswirken?</h3>
<p>Eine der großen Ressourcen für die psychische Gesundheit sind die vielen Möglichkeiten der Mitgestaltung in der Kita. Wenn man ein hohes Maß solcher Freiheitsgrade im Beruf hat, wirkt sehr viel oder anstrengende Arbeit weniger belastend. Ein positiver Faktor ist auch das Gefühl der Selbstwirksamkeit: Erzieherinnen und Erzieher können die Entwicklung der Kinder direkt beeinflussen.</p>
<h3>Psychische Belastungen sind viel schwerer greifbar als körperliche …</h3>
<p>Das stimmt. Ein guter Einstieg in das Thema psychische Belastungen ist die Gefährdungsbeurteilung.</p>
<h3>Die Gefährdungsbeurteilung ist für viele Verantwortliche immer noch ein Schreckgespenst. Können Sie den Leitungskräften da ein bisschen die Sorge nehmen?</h3>
<p>Die Idee der Gefährdungsbeurteilung ist, dass man damit den Arbeitsplatz kontinuierlich verbessert. Im ersten Schritt ermittelt man die Gefährdung und gesundheitliche Belastung und beurteilt, welche davon besonders relevant sind. Dann überlegt man, mit welchen Maßnahmen diese Gefährdungen und Belastungen reduziert werden können. Im nächsten Schritt werden die Maßnahmen umgesetzt und ihre Wirksamkeit immer wieder überprüft. Wenn sich die Rahmenbedingungen bei der Arbeit ändern, aktualisiert man die Gefährdungsbeurteilung.</p>
<h3>Wie können die Leitungskräfte ganz konkret vorgehen?</h3>
<p>Bei einem kleinen Kita-Team reicht es völlig, wenn sich das Team zusammensetzt – vielleicht gemeinsam mit jemandem vom T räger. Dann wird systematisch überlegt, welche Gefährdungen und Belastungen es in dieser Kita gibt – einschließlich der psychischen Belastungen. Partizipation ist hier ganz wichtig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Experten für ihre eigenen Belange. Wenn sie bei der Suche nach den Problemen und den Lösungen einbezogen werden, sind Maßnahmen einfacher und praktikabler umsetzbar und ihre Akzeptanz ist höher.</p>
<h3>Und wie tastet sich die Leitungskraft am besten an das Thema psychische Belastungen heran?</h3>
<p>Sie kann mit Themen wie Lärm einsteigen und sich schrittweise möglichen Tabuthemen wie Führung oder Spannungen im Team nähern. Leitung und Team schauen sich beispielsweise die Arbeitsumgebung an. Ist in der Kita der Lärmpegel sehr hoch und woran liegt das? Gibt es Pausenräume? Pausen in Kitas werden nicht als Entlastung gesehen, wenn es keine Möglichkeit zum Rückzug gibt. Dann die Arbeitsorganisation: Welche Arbeitsz eiten gibt es? Muss jemand aus dem Team vielleicht eigene Kinder abholen? Dann kommt man zu Fragen wie: Klappt die Zusammenarbeit innerhalb der Teams, zwischen Team und Träger, mit Hauswirtschaftskräften?</p>
<h3>Können Sie Beispiele nennen, wie Leitungskräfte die psychischen Belastungen im Team reduzieren?</h3>
<p>Gerade bei der internen Organisation hat die Kita-Leitung viele Möglichkeiten. Beispielsweise kann man bei den Abholzeiten einer Person den „Abholdienst“ übertragen, die die Kinder an die Eltern übergibt. Die Leitungskraft sollte bei den Dienstplänen die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigen. Wenn Spannungen im Team bestehen, gibt es die Möglichkeit einer Mediation, bei schwierigen Kindern die einer Supervision. Wichtig sind immer Lösungen, die alle als gerecht empfinden und mittragen. Dazu muss die Leitung dem Team die Gründe für ihre Entscheidungen kommunizieren.</p>
<h3>Was können die Erzieherinnen und Erzieher selbst tun?</h3>
<p>Sie müssen die Gefährdungsbeurteilung als Chance erkennen, ihre Arbeitsplätze sicherer und gesünder zu machen. Sie sollten daher an dem Prozess aktiv und konstruktiv mitarbeiten. Das bedeutet, dass sie sich selbst Gedanken machen, wie ihr Arbeitsplatz verbessert werden kann. Dabei sollte allen klar sein: Dinge brauchen Zeit. Man kann nicht alle Belastungen zugleich angehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">INTERVIEW MIT &#8230;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Dr. Torsten Kunz</strong><br />
Er ist Präventionsleiter der Unfallkasse Hessen und seit 1999 Mitglied im Redaktionsbeirat der KinderKinder.</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2 style="text-align: center;">GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG</h2>
<p>Online-Gefährdungsbeurteilung für Kindertagesstätten:<br />
<a href="https://www.bgw-online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/Gefaehrdungsbeurteilung/Gefaehrdungsbeurteilung-online/Gefaehrdungsbeurteilung-Kita/Gefaehrdungsbeurteilung-Kinderbetreuung_node.html" target="_blank" rel="noopener">www.bgw-online.de/gefaehrdungsbeurteilung-kita</a></p>
<p>Handlungshilfe für Gefährdungsbeurteilung in Kitas: www.sichere-kita.de &gt; Leitung &gt; Gefährdungsbeurteilung</p>
<p><strong>Kita-Box „Auf geht’s &#8230; zur gesunden Kita im Dialog“:<br />
<a href="https://www.uk-nord.de/de/unfallkasse-nord/praevention-und-arbeitsschutz/praevention-in-aktion/treffpunkt-kita/gefaehrdungsbeurteilung-in-der-kita-leicht-gemacht.html" target="_blank" rel="noopener">www.uk-nord.de &gt; Webcode: P00633</a><br />
</strong><br />
Broschüre „Gefährdungsbeurteilung in Kindertageseinrichtungen“: <a href="https://www.ukh.de/uploads/tx_ukhdruckschriften/UKH_Band_17_Gefaehrdungsbeurteilung_in_Kitas_final.pdf" target="_blank" rel="noopener">www.kita.ukh.de</a> &gt; Informationen &gt; Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung in Kindertageseinrichtungen<br />
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://dguv-kinderkinder.de/experten-fuer-die-eigene-sache/">Experten für die  eigene Sache</a> erschien zuerst auf <a href="https://dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Plötzlich Führungskraft</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/ploetzlich-fuehrungskraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 12:58:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kinderkinder.dguv.de/?p=1007</guid>

					<description><![CDATA[<p>Teamführung, Konfliktvermittlung, Fortbildungen organisieren, Kommunikation mit dem Träger, Öffentlichkeitsarbeit: Die Aufgabenliste von Führungskräften in Kitas ist lang. Doch die Zeit, die hierfür im Kita-Alltag zur Verfügung steht, ist knapp. Oft müssen diese Aufgaben parallel zum pädagogischen Arbeiten in der Gruppe erledigt werden. Mehr als die Hälfte der Kita-Leitungskräfte ist zusätzlich als Gruppenleitung tätig. Das geht &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/ploetzlich-fuehrungskraft/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Plötzlich Führungskraft“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dguv-kinderkinder.de/ploetzlich-fuehrungskraft/">Plötzlich Führungskraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Teamführung, Konfliktvermittlung, Fortbildungen organisieren, Kommunikation mit dem Träger, Öffentlichkeitsarbeit: Die Aufgabenliste von Führungskräften in Kitas ist lang. Doch die Zeit, die hierfür im Kita-Alltag zur Verfügung steht, ist knapp. Oft müssen diese Aufgaben parallel zum pädagogischen Arbeiten in der Gruppe erledigt werden.</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>KURZ GESAGT!</h2>
<ul>
<li>Der Schritt aus dem Team zur Leitungskraft ist groß</li>
<li>Leitungsaufgaben müssen häufig „nebenher“ erledigt werden</li>
<li>Wichtig: ein gutes Zeitmanagement</li>
<li>Fortbildungen helfen, den Anforderungen gerecht zu werden</li>
</ul>
<p></div>
<p>Mehr als die Hälfte der Kita-Leitungskräfte ist zusätzlich als Gruppenleitung tätig. Das geht aus den Daten der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik hervor. Die Leitung wird also gewissermaßen „nebenbei“ erledigt. Wer Pech hat, muss sogar komplett ohne Freistellung klarkommen.</p>
<p>Leider werden angehende Erzieherinnen oder Erzieher in ihrer Ausbildung kaum auf künftige Leitungspositionen vorbereitet. Und wer jahrelang in einem Kita-Team gearbeitet hat, ohne tieferen Einblick in die zahlreichen Führungsaufgaben erhalten zu haben, kann sich mit der Übernahme der Leitung erst einmal schwertun. Oft ist die neue Position mit einer Doppelrolle verbunden, in der kollegiales Verhalten und Führungsverantwortung in Einklang gebracht werden müssen.</p>
<p>Um die Herausforderung besser zu bewältigen, kann eine Fortbildung hilfreich sein. Dabei lassen sich Themen wie die Reflektion des beruflichen Selbstverständnisses, Betriebs- und Personalführung sowie Kommunikation gut vertiefen. Außerdem bieten Fortbildungen die Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen.</p>
<h1 style="text-align: center;">„Zwischen allen Stühlen“</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>INTERVIEW MIT &#8230;<br />
Dr. Cornelia Becker<br />
Sie ist im „Evangelischen Landesverband – Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e. V.“ für Qualitätsmanagement in der Kita und die Leitungsqualifizierung zuständig.</p>
<figure id="attachment_1016" aria-describedby="caption-attachment-1016" style="width: 1600px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1016 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217.jpg" alt="" width="1600" height="1065" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217.jpg 1600w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-768x511.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-1440x959.jpg 1440w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-250x166.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-1392x927.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-580x386.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-379x252.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-238x158.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-214x142.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/S_15_Becker_Cornelia_4c-e1541862622217-368x245.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-1016" class="wp-caption-text">Foto: Ev. Landesverband – Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e. V.</figcaption></figure>
<h3>Frau Dr. Becker, mit welchen Problemen werden Sie in den Fortbildungen am häufigsten konfrontiert?</h3>
<p>Neben dem Problem, dass in der Regel zu wenig Zeit für Führungsaufgaben zur Verfügung steht, ist die ungewohnte Doppelrolle oft schwer zu erfüllen. Einerseits fühlen sich die neuen L eitungskräfte als Teil des Kollegiums, andererseits müssen sie sich durchsetzen können. Viele der Frauen – ein Großteil der Kita-Leitungen ist ja weiblich besetzt – haben ein starkes Harmoniebedürfnis. Es fällt ihnen manchmal schwer, klare Anweisungen zu geben oder die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen zu kontrollieren. Sie sitzen dann zwischen allen Stühlen.</p>
<h3>Können Sie dieses Problem lösen?</h3>
<p>Wir versuchen es! Zum einen, indem wir uns mehr mit dem beruflichen Selbstverständnis der Teilnehmenden auseinandersetzen. Zum anderen dadurch, dass wir mit Hilfe von Planspielen schwierige Situationen einüben: Wie führe ich ein Konfliktgespräch? Oder wie vertrete ich die Interessen der Einrichtung gegenüber Gremien wie etwa einem Gemeinderat? Die Fähigkeiten, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei erwerben, steigern in der Regel oft deren Selbstbewusstsein. Das erleichtert vielen schon die Arbeit.</p>
<h3>Was ist das Wichtigste, das die Teilnehmenden in ihren Arbeitsalltag mitnehmen können?</h3>
<p>Das ist individuell verschieden. Viele optimieren ihr Zeitmanagement und lernen, mehr zu delegieren. Das schafft schon mal „Luft“, sich mit anderen Themen zu beschäftigen. Außerdem arbeiten wir mit einem Coachingkonzept, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenseitig im Alltag beraten. Das ist vielleicht das Wichtigste – sich auch langfristig immer wieder zu unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sich bewegen heißt, sich entfalten</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/sich-bewegen-heisst-sich-entfalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 12:58:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit und Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Setzt euch bitte in den Kreis, wir wollen anfangen“, Erzieherin Juvi Schubert klatscht in die Hände und ruft die Kinder zusammen, die barfuß im Mehrzweckraum herumtoben. In der Kneipp-Kita „Pfiffikus“ im brandenburgischen Petershagen findet täglich eine Spiel- und Bewegungsstunde nach dem Hengstenberg-Konzept statt. Freitag ist für die Kinder der Gruppe 5 „Hengstenberg-Tag“. Maximal acht Jungen &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/sich-bewegen-heisst-sich-entfalten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Sich bewegen heißt, sich entfalten“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Setzt euch bitte in den Kreis, wir wollen anfangen“, Erzieherin Juvi Schubert klatscht in die Hände und ruft die Kinder zusammen, die barfuß im Mehrzweckraum herumtoben. In der Kneipp-Kita „Pfiffikus“ im brandenburgischen Petershagen findet täglich eine Spiel- und Bewegungsstunde nach dem Hengstenberg-Konzept statt. Freitag ist für die Kinder der Gruppe 5 „Hengstenberg-Tag“. Maximal acht Jungen und Mädchen können mitmachen.</p>
<p>„Wir beginnen jede Stunde damit, uns an fünf Regeln zu erinnern“, erklärt Juvi Schubert. Die Kinder zählen auf</p>
<ul>
<li>Wir turnen barfuß.</li>
<li>Je Gerät ein Kind.</li>
<li>Nicht motzen und meckern.</li>
<li>Nicht schubsen und drängeln.</li>
<li>Jeder bestimmt sein Tempo selbst.</li>
</ul>
<p>Dann entscheiden sie, was sie spielen möchten und welche Materialien gemeinsam aufgebaut werden. „Manchmal verwandelt sich der Raum in einen Dschungel, in dem sich wilde ,Tiere‘ auf dem Boden unter den kleinen Holzhockern hindurchschlängeln“, sagt Juvi Schubert. Heute bauen sie eine Berglandschaft aus Leitern, einem Rutschbrett und verschiedenen Bodenelementen auf. Und schon klettern, balancieren und krabbeln die Kinder im Raum umher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>KURZ GESAGT!</h2>
<ul>
<li>Hengstenberg-Materialien laden zum Ausprobieren ein</li>
<li>Die Kinder sollen selbstständig agieren</li>
<li>Sie lernen, ihre Fähigkeiten und Grenzen einzuschätzen</li>
<li>Bewegung und Vertrauen werden geschult</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kita „Pfiffikus“ hat 2015 an einem Projekt der Unfallkasse Brandenburg teilgenommen, bei dem ausgewählte Kitas die Hengstenberg-Materialien ein Jahr lang ausprobieren und später übernehmen konnten. Die Erzieherinnen und Erzieher wurden entsprechend geschult, beobachteten die Kinder in ihrem Spiel, fertigten Entwicklungsdokumentationen an und reflektierten sich selbst und ihre Arbeit. „Wir haben unter anderem gelernt, die Kinder machen zu lassen und nicht immer gleich ins Spielgeschehen einzugreifen“, erinnert sich Juvi Schubert.</p>
<p>Trotzdem fällt ihr genau das manchmal schwer. Zum Beispiel, als ein Junge sich nicht traut, die Leiter ganz oben zu über steigen. Er kehrt immer wieder um und klettert zurück. Schließlich balanciert er über die Stange neben der Leiter und erreicht so auf eigene Weise die nächste Station. „Wir neigen dazu, die Kinder behüten zu wollen und ihnen bei der Lösung ihrer Probleme behilflich zu sein. Oder wir spornen sie zu Leistungen an, zu denen sie vielleicht noch gar nicht bereit sind“, so die Erzieherin selbstkritisch. Kleine Unfälle können passieren und werden mit den Kindern besprochen. „Wenn sie wissen, warum etwas schiefgeht, können sie besser mit Gefahren umgehen.“ Bei dem Konzept geht es darum, die Mädchen und Jungen so selbstständig wie möglich agieren zu lassen. Dabei bekommt jedes Kind die Zeit, die es für seine Entwicklung braucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>ELFRIEDE HENGSTENBERG</h2>
<p>Die Berliner Gymnastiklehrerin Elfriede Hengstenberg (1892–1992) entwickelte in den 1920er Jahren eine <strong>Bewegungspädagogik</strong>, die Kinder ganzheitlich in ihrer Lebenswirklichkeit wahrnimmt. Dabei leben die Kinder mit Hilfe von einfachen Holzgeräten ihre Experimentierfreude aus und beschäftigen sich selbstständig mit den Materialien. Im freien Spiel sollen sie sich aus eigenem Antrieb ent wickeln und reifen.<br />
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Grenzen besser einschätzen</h2>
<p>Eine Viertelstunde vor dem Ende der Stunde beendet Juvi Schubert die Spielzeit und alle räumen gemeinsam auf. Danach gibt es noch eine Schlussrunde. Die Kinder erzählen, was ihnen gefallen und was nicht so gut geklappt hat.</p>
<p>Ein wichtiger Grundsatz der Hengstenberg-Stunde: Die Kinder werden nicht zum Nachahmen vorgegebener Übungen animiert, sondern probieren sich selbst mit Hilfe der Materialien aus. Das Konzept geht auf die Gymnastiklehrerin und Pädagogin Elfriede Hengstenberg zurück. Demnach ist Bewegung im freien Spiel ein wichtiger Baustein für die psychomotorische Entwicklung der Kinder.</p>
<p>„Sich bewegen heißt, sich zu entfalten“, bringt es Kita-Leiterin Beatrice Smith auf den Punkt. Die Kinder setzen sich mit ihrer Umwelt auseinander und lernen gleichzeitig, sich selbst in ihren Fähigkeiten und ihren Grenzen besser einzuschätzen. In der Kita „Pfiffikus“ fällt immer wieder auf, dass auch die Entwicklung im sozialen und sprachlichen Bereich dadurch positiv beeinflusst wird. „Sie lernen sich abzusprechen, dürfen nicht drängeln und müssen manchmal wirklich Geduld haben“, erklärt Beatrice Smith.</p>
<p>Da sich Kinder in ihrem Alltag immer weniger gefahrlos frei bewegen können, werden Spielstunden wie die in der Kita „Pfiffikus“ immer wichtiger. Denn aus Bewegungsmangel können Probleme wie Bewegungs- und Verhaltensauffälligkeiten sowie Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen entstehen. Beim gemeinsamen Spiel in der Hengstenberg-Stunde kann ein bisschen von dem nachgeholt werden, was im bewegungsarmen Kinderalltag fehlt: Die Freude an der Bewegung und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>DAS SPIELMATERIAL</h2>
<p>Klassische Hengstenberg-Materialien sind zum Beispiel Leitern, Hocker, Matten, Rutsch- und Wackelbretter und Bodenelemente, wie Vierkant- oder Kippelhölzer. Alle Materialien sind aus Holz. Es gibt sehr große Geräte, wie das Fünfstangenklettergerät. Die Bodenelemente sind klein und flexibler einsetzbar. Alle haben einen hohen Aufforderungscharakter: Sie laden zum Bauen, Klettern, Balancieren und Kriechen ein.<br />
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>BUCHTIPP</h2>
<p>Michael Peter Fuchs: „Hengstenberg Spiel- und Bewegungspädagogik“ (2018). Herder Verlag, 20 €</p>
<p></div>
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		<title>Die Haltung ändern</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/die-haltung-aendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 12:58:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt im Bonner Kinderhaus „Am Zwergenwald“ ist seit einer Weile eine andere geworden: Die Kita hat jetzt höhenverstellbare Tische bekommen, dazu Bodenstühle mit Rückenlehnen und Wickeltische mit Treppen. Die 90 Kinder nutzen nun eine breite Palette verschieden hoher Sitzgelegenheiten von der Bank bis zum Treppenhochstuhl. So können auch sie ihren Beitrag leisten und Größenunterschiede &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/die-haltung-aendern/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Haltung ändern“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt im Bonner Kinderhaus „Am Zwergenwald“ ist seit einer Weile eine andere geworden: Die Kita hat jetzt höhenverstellbare Tische bekommen, dazu Bodenstühle mit Rückenlehnen und Wickeltische mit Treppen. Die 90 Kinder nutzen nun eine breite Palette verschieden hoher Sitzgelegenheiten von der Bank bis zum Treppenhochstuhl. So können auch sie ihren Beitrag leisten und Größenunterschiede überwinden.</p>
<p>Der Essensraum ist wie ein Restaurant angelegt, mit Tischgruppen in unterschiedlichen Höhen und mit rollenden Erzieherinnenstühlen samt flexiblen Lehnen. „Die Kolleginnen fahren einfach zum Nebentisch und passen sich in der Höhe an jede Situation an“, sagt Iris Ohm, die Leiterin der Kita. Auch Schränke und Regale stehen auf Rollen, sodass ein Raum leicht verändert und mehr Platz geschaffen werden kann. „Früher saßen wir auf kleinen Kinderstühlen“, sagt Iris Ohm. „Nun kommen uns die Kinder beim Ausgleich von Höhenunterschieden entgegen.“ Gesundheitliche Probleme der 13 Kolleginnen und Kollegen wie Knie-, Rücken- und Kopfschmerzen seien deutlich zurückgegangen, das Wohlbefinden spürbar gestiegen: weniger Schmerzen, mehr Ruhe, mehr Gelassenheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>KURZ GESAGT!</h2>
<ul>
<li>Höhenverstellbare Möbel verringern körperliche Belastungen</li>
<li>Die Kinder kommen den pädagogischen Fachkräften entgegen</li>
<li>Bücken, Knien und Heben wird vermieden</li>
<li>Die Folge: weniger Schmerzen, mehr Gelassenheit</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Kita-Leitungen befragt</h2>
<p>Einen wichtigen Impuls für die kleine Revolution im „Zwergenwald“ hat das Projekt ErgoKita des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) und von universitären Instituten in Darmstadt und Frankfurt gesetzt: Expertinnen und Experten aus der Projektgruppe untersuchten über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren physische und psychische Belastungen im Kita-Alltag. 265 Kita-Leitungen wurden zur Beanspruchung von Körperregionen, zum Mobiliar ihrer Kitas und zu Arbeitsbedingungen befragt.</p>
<p>In 24 ausgewählten Kitas wurden gesundheitliche Beschwerden erfasst sowie Belastungen des Muskel-Skelett-Systems gemessen. In neun Kitas wurden Videos von Arbeitsabläufen gedreht. Schließlich entstanden Präventionsideen, um die Lage im Job buchstäblich zu entspannen: ergonomisches Mobiliar, Änderungen der Alltagsorganisation und Tipps zum gesünderen Verhalten. In sechs Kitas wurden gemeinsam mit den Beschäftigten neue Möbel ausgewählt, ausprobiert und ausgewertet – begleitet von Verhaltens- und Ergonomie-Schulungen.</p>
<h2>Gesundheit der Beschäftigten im Blick</h2>
<p>Die Ergebnisse flossen in die Realisierung der bundesweit ersten Musterkita „Kinderplanet“ in Neuwied in Rheinland-Pfalz ein. Parallel entstanden Schulungsmaterialien und Handlungshilfen zur gesundheitsgerechten Kita-Gestaltung, Checklisten zur Gefährdungsvermeidung und Lehrmodule für die Berufsausbildung. „In Kitas sollte nicht nur die Gesundheit der Kinder, sondern auch die Gesundheit der Beschäftigten in den Blick genommen werden“, betont DGUV-Arbeitsschutzexpertin Angelika Hauke. „Wenn ergonomisches Mobiliar bereitsteht und vom pädagogischen Personal genutzt wird, können Belastungen vermindert werden.“</p>
<p>Auch die Tagesstätte „St. Anna“ in St. Augustin war am Projekt ErgoKita beteiligt. „Weil Kinder heute viel mehr Zeit in der Kita verbringen und auch mit drei oder vier Jahren noch gewickelt werden, nehmen Rückenprobleme allgemein zu“, erklärt Kita-Leiterin Barbara Els. Das Personal versuchte früher viel öfter durch ständiges Bücken, Knien, Hocken und Heben die Größenunterschiede auszugleichen. Die Folgen: Belastungen der Wirbelsäule, Verspannungen in Schultern und Nacken und immer wieder Kopfschmerzen.</p>
<p>Das hat sich durch das Projekt ErgoKita deutlich geändert: Fächertische mit drei Ebenen zogen in die Kita St. Anna ein, dazu Rollhocker, Kniesitzkissen und neue Erzieherinnenstühle. In der Garderobe können sich Kinder nun auf unterschiedliche Sitzbänke stellen, um sich bei Bedarf beim Anziehen helfen zu lassen.</p>
<p>Die 16 Fachkräfte arbeiten seither viel öfter mit geradem Rücken. „Wir spüren klare Verbesserungen“, erzählt Barbara Els. „Die Haltung ist anders geworden – Krankschreibungen sind merklich zurückgegangen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2>RÜCKENFREUNDLICH ARBEITEN</h2>
<ul>
<li><strong>Denken Sie ergonomisch:</strong> Viele Tätigkeiten können einfacher ausgeführt werden.</li>
<li><strong>Entlasten Sie Ihren Rücken:</strong> Nicht alles muss getragen werden.</li>
<li><strong>Machen Sie sich gerade:</strong> Haltung muss bewusst wahrgenommen werden.</li>
<li><strong>Arbeiten Sie körpernah:</strong> Lasten sind leichter zu handhaben,<br />
je näher sie am Körper getragen werden.</li>
<li><strong>Richten Sie Ihren Körper nach der Arbeitsrichtung aus:</strong><br />
Eine gerade Arbeitsposition schont den Rücken.</li>
<li><strong>Arbeiten Sie mit lockeren Gelenken:</strong> Gelenke müssen optimal belastet werden.</li>
<li><strong>Gönnen Sie sich Abwechslung:</strong> Der bewusste Wechsel zwischen statischen und dynamischen Tätigkeiten tut gut.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">Diese und weitere Infos und Tipps finden Sie in der kostenlosen BGW Broschüre „Rückengerecht arbeiten in der Kita“ unter: <a href="https://www.bgw-online.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Servicesuche_Formular.html?nn=98128&amp;resourceId=129414&amp;input_=98128&amp;pageLocale=de&amp;templateQueryString=BGW+07-00-130&amp;cl2Categories_Branche=&amp;submit=Suchen" target="_blank" rel="noopener">www.bgw-online.de</a><br />
&gt; Suchbegriff: BGW 07-00-130</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">DAS PROJEKT</h2>
<p style="text-align: center;">Partner des Projekts ErgoKita sind das Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt, das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Goethe- Universität Frankfurt sowie das IFA.<br />
Initiiert wurde das Projekt von den<br />
Unfallkassen Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sowie der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.</p>
<p>Mehr zum Projekt unter: <a href="https://www.dguv.de/ifa/fachinfos/ergonomie/ergonomische-arbeitsplaetze-in-kitas/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">www.dguv.de</a> &gt; Webcode: d118468</p>
<p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit Taschenlampen auf Leuchtspur</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/mit-taschenlampen-auf-leuchtspur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 12:59:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum bin ich für Autofahrer schlecht erkennbar, wenn ich dunkle Kleidung trage? Wieso sind Warnwesten gelb gefärbt und warum leuchten sie in der Dunkelheit so gut? Solchen Fragen gehen die Kinder im „Montessori Kinderhaus“ in Troisdorf regelmäßig nach. Bei der Suche nach Antworten helfen einfache Experimente in der „Dunkelkammer“, beim „Lichtschlucker“ oder im „Schwarzlichttheater“. Dabei &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/mit-taschenlampen-auf-leuchtspur/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mit Taschenlampen auf Leuchtspur“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum bin ich für Autofahrer schlecht erkennbar, wenn ich dunkle Kleidung trage? Wieso sind Warnwesten gelb gefärbt und warum leuchten sie in der Dunkelheit so gut? Solchen Fragen gehen die Kinder im „Montessori Kinderhaus“ in Troisdorf regelmäßig nach. Bei der Suche nach Antworten helfen einfache Experimente in der „Dunkelkammer“, beim „Lichtschlucker“ oder im „Schwarzlichttheater“. Dabei lernen die Kinder, dass Reflektoren Licht zurückwerfen oder Warnwesten den Kontrast zur Umgebung erhöhen und so besser sichtbar sind.</p>
<p>Die Idee dahinter: Erzieherinnen und Erzieher vermitteln beim spielerischen Erforschen die Grundlagen und die Motivation für sicheres Verhalten im Straßenverkehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>KURZ GESAGT!</h2>
<ul>
<li>Kinder bewegen sich unbedarft im Straßenverkehr</li>
<li>Das Projekt „Kinder forschen zu Prävention“ schult die Gefahrenkompetenz</li>
<li>Spielerische Versuche sensibilisieren für Risiken</li>
<li>Grundlagen für sicheres Verhalten werden vermittelt</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Kinder sind begeistert</h2>
<p>Entwickelt wurde das Konzept für den Einsatz im Kita- und Schulalltag von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und dem Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA). Es gehört zum Projekt „Kinder forschen zu Prävention“ – die Sichtbarkeit im Straßenverkehr ist eines der Module.</p>
<p>Im Kinderhaus in Troisdorf sind die Kinder seit Längerem begeistert von den Experimenten. Das Präventionsprojekt wurde dort an die Montessori-Pädagogik angepasst und in den Kita-Alltag integriert. „Den Kindern stehen die Versuchsmaterialien immer frei zur Verfügung. Sie k önnen jederzeit damit forschen, wenn sie möchten“, erklärt Natascha Trommelen- Schnitzler. Für die Leiterin des Kinderhauses ist das Projekt eine gute Möglichkeit, die Entwicklung wichtiger Fähigkeiten zu unterstützen, die Kinder im Straßenverkehr benötigen.</p>
<p>Die Erfahrung der Kita-Leiterin ist: Kinder sind noch unbedarft im Straßenverkehr unterwegs. Oft erkennen sie Gefahren nicht. Außerdem fehlt ihnen die Aufmerksamkeit und Konzentration, um den Straßenverkehr sicher zu bewältigen.</p>
<p>Gut also, dass die Anregungen des Präventionsprojekts die Wahrnehmung der Kinder sensibilisieren. „Durch das eigene Erforschen und Erleben und die ständige Wiederholung lernen die Kinder am besten“, sagt die Pädagogin. Zum Beispiel wenn in einem geschlossenen Karton mit Guckloch zwei selbst gestaltete Pappfiguren verglichen werden: eine mit Warnweste, die andere in dunkler Alltagskleidung.</p>
<h2>Workshop für pädagogische Fachkräfte</h2>
<p>Im „Montessori Kinderhaus Troisdorf“ sind drei Erzieherinnen für „Kinder forschen zu Prävention“ zuständig. „Die Hälfte der Mitarbeiterinnen hat an einem eintägigen Präventions-Workshop beim IFA teilgenommen und die Forschungsideen kennengelernt. Der Rest ist aber ebenso begeistert“, sagt Trommelen-Schnitzler. Auch die Eltern befürworten das Projekt, das bereits positive Ergebnisse gebracht hat. Im Gespräch mit den Kindern bemerken die Erzieherinnen immer wieder, dass sich deren Bewusstsein und Wissen zur Sicherheit im Straßenverkehr entwickelt.</p>
<p>Auch in der Praxis wird die Veränderung deutlich: Bei der jüngsten Nachtwanderung leuchteten die Kinder ausdauernd mit ihren T aschenlampen in die Finsternis. Sie hielten nach Reflektoren Ausschau.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>KINDER FORSCHEN ZU PRÄVENTION</h2>
<p style="text-align: left;">„Kinder forschen zu Prävention“ ist ein gemeinsames Projekt der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV.</p>
<p>Das Projekt umfasst bislang fünf Praxismodule mit Experimentierkarten, Vorlagen und Informationen.</p>
<p>Angelehnt an das Konzept der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ wird durch eigenständiges Erforschen die Gefahrenkompetenz der Kinder in verschiedenen Bereichen geschult. Neben Sichtbarkeit im Straßenverkehr sind Lärm, Hygiene und Hautschutz, Haushaltsgifte und Stolpern – Rutschen – Stürzen die zentralen Themen.</p>
<p>Mit den umfangreichen Informationen können interessierte pädagogische Fachkräfte sofort in das Projekt einsteigen. Erforderlich ist Alltagsmaterial, das in den meisten Kitas vorhanden ist.</p>
<p style="text-align: center;">Infos und Materialien zum Projekt unter:<br />
<a href="https://www.dguv.de/ifa/fachinfos/arbeiten-4.0/lebenslanges-lernen/kinder-forschen-zu-praevention/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">www.dguv.de</a>, Webcode: d104325 oder<br />
<a href="https://bildung.ukrlp.de/?id=1006" target="_blank" rel="noopener">www.ukrlp.de</a>, Webcode: b1006</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dguv-kinderkinder.de/mit-taschenlampen-auf-leuchtspur/">Mit Taschenlampen auf Leuchtspur</a> erschien zuerst auf <a href="https://dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jenseits der Öffnungszeiten</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/jenseits-der-oeffnungszeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 12:59:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alex Pistauer von der Unfallkasse Hessen im Gespräch mit KinderKinder Frage: Es kommt immer wieder vor, dass Eltern ihre Kinder vor der offiziellen Öffnungszeit vor der Kita „abstellen“. Wer trägt in diesem Fall die Aufsichtspflicht? Antwort: Kinder, die gebracht und alleine vor die verschlossene Tür gestellt werden, stehen noch nicht unter der Aufsicht der Erzieherinnen &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/jenseits-der-oeffnungszeiten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Jenseits der Öffnungszeiten“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alex Pistauer von der Unfallkasse Hessen im Gespräch mit KinderKinder</p>
<h3>Frage: Es kommt immer wieder vor, dass Eltern ihre Kinder vor der offiziellen Öffnungszeit vor der Kita „abstellen“. Wer trägt in diesem Fall die Aufsichtspflicht?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Kinder, die gebracht und alleine vor die verschlossene Tür gestellt werden, stehen noch nicht unter der Aufsicht der Erzieherinnen und Erzieher. Im Gegenteil – die Eltern verletzen sogar unter Umständen ihre eigene Aufsichtspflicht. Sind schon Beschäftigte anwesend und wird das Kind vor der Öffnungszeit eingelassen, hat die Kita die Aufsichtspflicht.</p>
<h3>Frage: Wann endet die Aufsichtspflicht der Erzieherinnen und Erzieher?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Generell endet die Aufsichtspflicht mit der Übergabe des Kindes an die Sorgeberechtigten (Eltern oder beauftragte Dritte). Nach der Übergabe werden die Erzieherinnen und Erzieher auch dann nicht wieder aufsichtspflichtig, wenn die Person, die das Kind abholt, dieses noch unbeaufsichtigt in der Kita spielen lässt, selbst wenn dies während der Öffnungszeit der Fall ist.</p>
<h3>Frage: Nach der offiziellen Schließzeit wird ein Kind nicht abgeholt. Was können und dürfen die pädagogischen Fachkräfte tun?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Die Sorgeberechtigten verletzen damit in erster Linie ihre vertraglichen Pflichten. Die Kita muss in diesem Fall aber trotzdem die Beaufsichtigung des Kindes übernehmen und sicherstellen. Gelingt es nicht, die Eltern telefonisch zu erreichen, und kann keine Fachkraft länger in der Kita bleiben, kann die Fachkraft das Kind mit nach Hause nehmen. Sie kann auch Eltern eines anderen Kindes anrufen und diesen das Kind übergeben, wenn die Eltern bereit sind, die Verantwortung zu übernehmen.</p>
<h3>Frage: Die Mutter eines Kita-Kindes teilt mit, dass in Zukunft der 13-jährige Sohn seinen fünfjährigen Bruder nachmittags abholt. Ist das zulässig?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Eltern oder die Sorgeberechtigten können auch eine dritte Person beauftragen, das Kind in die Kita zu bringen oder abzuholen. Dies sollte dem Kita-Personal mitgeteilt werden. Gibt der Träger keine andere Regelung vor, können die Eltern auch einen Geschwisterteil oder eine minderjährige Person beauftragen. Dann sollten sich die Fachkräfte von deren Eignung überzeugen.</p>
<h3>Frage: Die Mutter eines sechsjährigen Kita-Kindes wünscht, dass ihr Sohn nachmittags alleine nach Hause geht. Dürfen die Erzieherinnen und Erzieher das erlauben?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Auf den Wegen zwischen der Kita und dem häuslichen Bereich sind grundsätzlich die Sorgeberechtigten aufsichtspflichtig. Erklären diese, dass das Kind alleine den Heimweg antreten könne und nicht abgeholt werde, muss das Personal diese Entscheidung nicht überprüfen. Wenn jedoch erkennbar ist, dass das Kind auf dem Heimweg offensichtlich in eine hilflose Lage oder gar in Lebensgefahr gerät, dann darf es trotz entgegenstehender Erklärung der Sorgeberechtigten nicht alleine nach Hause geschickt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Altersgemischte Teams</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/altersgemischte-teams/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 12:59:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus der Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich liebe unsere altersgemischten Tandem-Modelle! In jeder Gruppe arbeiten eine jüngere und eine ältere pädagogische Fachkraft. Die körperliche Kraft und die Energie der Jüngeren gepaart mit der Erfahrung und Disziplin der Älteren ergänzen sich optimal. Mein eigenes fortschreitendes Alter war der Anlass für mein Interesse an dieser Form des Arbeitens. Oft fängt es mit der &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/altersgemischte-teams/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Altersgemischte Teams“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich liebe unsere altersgemischten Tandem-Modelle! In jeder Gruppe arbeiten eine jüngere und eine ältere pädagogische Fachkraft. Die körperliche Kraft und die Energie der Jüngeren gepaart mit der Erfahrung und Disziplin der Älteren ergänzen sich optimal. Mein eigenes fortschreitendes Alter war der Anlass für mein Interesse an dieser Form des Arbeitens. Oft fängt es mit der eigenen Einsicht an, dass man sich im Alter verändert und sich dadurch auch die Arbeit verändern muss. Schritt für Schritt habe ich Schulungen besucht, einen eigenen Arbeitskreis mit gegründet und inzwischen gebe ich sogar selbst Fortbildungen zum alternsgerechten Arbeiten. Unabhängig vom Alter sehe ich aber immer die Persönlichkeit mit ihren Fähigkeiten, aber auch persönlichen Grenzen. Diese müssen wertgeschätzt und ohne Bewertung akzeptiert werden.“</p>
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		<title>Ich mach Dich stark – Du machst mich stark</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/ich-mach-dich-stark-du-machst-mich-stark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 12:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Aushänge]]></category>
		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Download als PDF-Dokument, 686 KB</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1077" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark.png" alt="" width="857" height="1215" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark.png 857w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark-260x368.png 260w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark-212x300.png 212w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark-768x1089.png 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark-250x354.png 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark-580x822.png 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark-180x255.png 180w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark-236x334.png 236w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark-214x302.png 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark-186x263.png 186w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/11/Ich-mach-dich-stark.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download als PDF-Dokument, 686 KB</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dguv-kinderkinder.de/ich-mach-dich-stark-du-machst-mich-stark/">Ich mach Dich stark – Du machst mich stark</a> erschien zuerst auf <a href="https://dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
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