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	<title>03/2019 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Wir haben keine Angst</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/wir-haben-keine-angst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:43:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herr Aumüller ist da. Frau Bart auch. Und Herr Walter. Die Anwesenheitskontrolle mit Nachnamen ist für die Vorschulgruppe der Kita Scheidt ein großer Spaß. Gleichzeitig erproben die Kinder dabei eine neue Rolle: Sie sind die Großen in der Kita und werden bald zu richtigen Schulkindern. Nur wenige Meter liegen in dem Stadtteil von Saarbrücken zwischen Kita &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/wir-haben-keine-angst/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wir haben keine Angst“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Aumüller ist da. Frau Bart auch. Und Herr Walter. Die Anwesenheitskontrolle mit Nachnamen ist für die Vorschulgruppe der Kita Scheidt ein großer Spaß. Gleichzeitig erproben die Kinder dabei eine neue Rolle: Sie sind die Großen in der Kita und werden bald zu richtigen Schulkindern.</p>
<p>Nur wenige Meter liegen in dem Stadtteil von Saarbrücken zwischen Kita und Grundschule. Die große Nähe spiegelt sich auch in der engen Zusammenarbeit der beiden Bildungseinrichtungen wider. Erzieherinnen und Erzieher bilden zusammen mit einer Lehrkraft ein pädagogisches Tandem. Sie treffen sich jeden Donnerstagvormittag und betreuen gemeinsam die sogenannte SchuKi-Gruppe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Kita und Schule gestalten ganzes Vorschuljahr gemeinsam</li>
<li>Zusammenarbeit auf Augenhöhe</li>
<li>Kindern und Eltern positives Bild der Schule vermitteln</li>
<li>Kinder sollen neugierig, selbstbewusst und angstfrei in die Schule starten</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Neugierig und selbstbewusst</h2>
<p>Hier in Scheidt läuft jetzt das zweite Halbjahr. Bisher hat sich die SchuKi-Gruppe in der Kita getroffen, seit ein paar Wochen haben sie ihr Programm an die Grundschule verlegt. Leise – und sehr selbstsicher – bewegen sich die Fünf- bis Sechsjährigen durch die Flure des Schulgebäudes. Es geht zwei Treppen hinab, vorbei an einigen Viertklässlern im Foyer, die auf kleinen Teppichen liegend mit Unterrichtsmaterial arbeiten und kaum den Kopf heben. Normalität an der zweizügigen Grundschule.</p>
<p>„Die Kinder sollen neugierig, selbstbewusst und angstfrei in die Schule starten“, sagt Kitaleiterin Susanne Kunz. Schulleiterin Jessica Krebs ergänzt: „Wir wollen ein positives Bild von Schule vermitteln und einen sicheren Übergang ermöglichen.“ Um dies zu ermöglichen kooperieren Kita und Schule eng miteinander. Die Kinder können sich selbst ein Bild machen von dem, was sie erwartet.</p>
<p>Dieses Kooperationsjahr wurde im Saarland mit dem Schuljahr 2016/2017 flächendeckend eingeführt. Sowohl die Lehrkräfte als auch die pädagogischen Fachkräfte haben dafür ein zusätzliches Stundenkontingent – je nach Gruppengröße von bis zu zwei Stunden pro Woche. Entwickelt wurde das Projekt bereits vor 15 Jahren hier in Scheidt gemeinsam von der Kita und der Grundschule.</p>
<h2>Feste Rituale</h2>
<p>Die SchuKi-Gruppe ist inzwischen in einem Betreuungsraum der Ganztagsgrundschule angelangt. Die Vormittage haben feste Rituale mit einem klaren Anfang und Ende. Zum Start gehört ein Bewegungsspiel. Dabei benennen die Kinder, was für sie das Wichtigste in der Schule ist: „Spaß!“, „Freunde!“, „Ein Ranzen!“. Die Botschaft ist klar. Schule ist positiv besetzt.</p>
<p>Das ist zu Beginn des Kindergartenjahres häufig anders. Beim ersten Treffen in der Turnhalle sortieren sich die SchuKis bei einem Spiel in drei Gruppen: eine, die sich auf die Schule freut, eine, die sich nicht freut, und eine, die noch unentschlossen ist. „Für die Kinder ist es eine große Befreiung, wenn sie spüren, dass die Erzieherinnen und Erzieher wertfrei mit ihren Äußerungen umgehen und sie offen sagen können: „Ich habe Angst!“, erzählt Susanne Kunz.</p>
<p>Um mögliche Ängste ab- und Vertrauen aufzubauen, lernen die Kinder die Lehrkraft in den ersten Monaten in der Kita kennen. Diese hat anfangs eine stark beobachtende Rolle. Sie baut Beziehungen auf, lernt die Kinder kennen, indem sie diese bei einem Waldtag begleitet oder bei Alltagsproblemen, wie dem Schuhebinden, hilft.</p>
<figure id="attachment_1583" aria-describedby="caption-attachment-1583" style="width: 1443px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1583 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559.jpg" alt="" width="1443" height="963" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559.jpg 1443w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-263x176.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-768x513.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-1440x961.jpg 1440w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-1392x929.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-214x143.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/2L2A1181-klein-e1565952381559-368x246.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-1583" class="wp-caption-text">Die Kinder können schon vor Schulbeginn Vertrauen zu den Lehrkräften aufbauen.</figcaption></figure>
<p>Die führende Rolle übernehmen die pädagogischen Fachkräfte. Dadurch wächst die Lehrerin oder der Lehrer allmählich in die Gruppe hinein. Bis zum Ende des Kindergartenjahres findet schrittweise ein Rollenwechsel statt: Dann leitet die Lehrkraft die SchuKi-Gruppe und die pädagogischen Fachkräfte begleiten und betreuen.</p>
<p>„Für uns ist das eine Chance“, sagt Schulleiterin Jessica Krebs. Die Lehrkräfte erleben die Kinder in dem vertrauten Umfeld der Kita sehr selbstbewusst und lernen deren Stärken und Bedürfnisse kennen. „Wenn wir das Sozialverhalten der Kinder kennen, ihre Interessen und Schwierigkeiten, können wir viel gezielter auf sie eingehen“, sagt Jessica Krebs. Auch auf die besonderen Bedarfe von Kindern kann sich die Schule frühzeitig einstellen.</p>
<h2>Frustration bewältigen</h2>
<p>Die SchuKi-Gruppe teilt sich jetzt in kleine Gruppen auf. Eine Handvoll Kinder hospitiert in einer ersten Klasse, anfangs eng um ihre Erzieherin geschart. Nach und nach entdecken sie bekannte Gesichter, Kinder, die die Kita vergangenes Jahr verlassen haben. Auf dem Stundenplan steht Deutsch, ein Umlaut wird eingeführt. Die Klassenlehrerin holt die Kinder auf ihrem Niveau ab. Worte mit „au“? Ein SchuKi weiß „Baumhaus“. „Das ist ein wichtiger Erfolg für die Kinder, sie erzählen nachher: „Ich hab in der Schule was gewusst!“, berichtet Erzieherin Aenne Hilpert.</p>
<p>Um Zahlen und Sport geht es in einer anderen Gruppe der SchuKis. Im Bewegungsraum der gebundenen Ganztagsschule kann geturnt werden: Purzelbäume, Kniebeugen oder Runden laufen. Einige Kinder werfen einen Würfel und führen die Übungen entsprechend oft aus. Andere schaukeln oder toben über die Matten.</p>
<p>Die pädagogischen Tandems treffen sich jede Woche, tauschen sich über die Vorschulkinder aus und planen gemeinsam die Gruppenarbeit. „Wir begegnen uns auf Augenhöhe“, sagt Susanne Kunz. Die Kita ist genauso wie die Schule eine Bildungseinrichtung. „Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte bringen ihre Stärken ein und lernen voneinander“, bekräftigt Jessica Krebs. Ein multiprofessionelles Team, das sich gegenseitig befruchtet.</p>
<figure id="attachment_1581" aria-describedby="caption-attachment-1581" style="width: 1498px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1581 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426.jpg" alt="" width="1498" height="997" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426.jpg 1498w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-768x511.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-1440x958.jpg 1440w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-250x166.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-1392x926.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-580x386.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-379x252.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-238x158.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-214x142.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/K40B3505_klein-e1565952178426-368x245.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-1581" class="wp-caption-text">Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte treffen sich jede Woche und planen gemeinsam die Gruppenarbeit.</figcaption></figure>
<p>Die Kinder werden besonders im letzten Kitajahr darin bestärkt, Frustration zu bewältigen und immer mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Zum Lernprozess des SchuKi-Jahres gehört auch, dass sie eine motivierte Arbeitseinstellung entwickeln. Manche Aufgaben zu Ende zu führen, gehört für ein SchuKi dazu, auch wenn sie keinen Spaß machen.</p>
<h2>Gemeinsame Elternarbeit</h2>
<p>Ina Hossfeld, die Lehrerin des diesjährigen Kooperationsprojektes, stellt einem anderen Teil der SchuKi-Gruppe das leere Klassenzimmer der Viertklässler vor. Die Kinder begutachten, was da an den Wänden hängt. „Ganz anders als bei uns“, sagt ein Junge. Weniger Bilder, dafür viel Geschriebenes. Dann malen die SchuKis ein Zickzackbild und ordnen verschiedenen Flächen Zahlen und Farben zu. „Kiki-einfach“, tönt ein Mädchen. Eine Übung, die sie aus der Kita kennt. Neu für die Kinder sind die Rituale und Regeln der Schule, die sie hier beiläufig erlernen: anderen zuhören. Erst melden, dann reden. Wenn die Lehrerin die Klangschale schlägt, leise sein. Zumindest für eine kurze Zeit.</p>
<p>Dabei behalten alle im Blick: Das Projekt fällt in die Kindergartenzeit, es ist kein vorgezogenes Schuljahr. „Die Kinder sollen keine Arbeitsblätter abarbeiten und wir machen auch kein Schneidetraining, wenn es da noch hapert“, sagt Susanne Kunz.</p>
<p>Ein fester Bestandteil des Kooperationsjahres ist die Elternarbeit, das pädagogische Tandem veranstaltet gemeinsam einen Elternabend. Dabei hilft das gewachsene, vertrauensvolle Miteinander von Eltern und Kita, die Lehrkräfte sind oft noch Fremde. Die Erzieherinnen und Erzieher können auch hier Brücken zur Schule bauen.</p>
<p>Die enge Verzahnung der beiden Bildungssysteme trägt Früchte – selbst wenn manche Kinder schließlich eine andere Grundschule besuchen. „Die Kinder entwickeln Vertrauen, dass sie bewältigen können, was auf sie zukommt“, sagt Susanne Kunz. Und die Erfahrung der Lehrerinnen und Lehrer in Scheidt zeigt: Die Kinder fühlen sich beim Start in die Schule emotional sicher und haben deshalb den Kopf frei, um zu lernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">INFO</h2>
<p style="text-align: center;">Die Broschüre „Von der Kita zur Grundschule – Impulse für das Gelingen des Übergangs“ stellt vom Bundesministerium für Bildung geförderte Projekte vor und bietet Impulse für den Umgang mit Kindern im letzten Kitajahr. Kostenlose<br />
Bestellung unter:<br />
<a href="mailto:publikationen@bundesregierung.de">publikationen@bundesregierung.de</a></p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">KOOPERATIONSJAHR</h2>
<p style="text-align: center;">Weiterführende Informationen zum Kooperationsjahr von Kita und Schule im Saarland unter:<br />
<a href="https://www.saarland.de/172647.htm" target="_blank" rel="noopener">www.saarland.de/172647.htm</a></p>
<p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Zeit für ein gutes Klima</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/zeit-fuer-ein-gutes-klima/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:43:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Erzieherin hat ein Faible für Mathe. Im Morgenkreis zählt sie gemeinsam mit den Kindern, wer da ist – und wer fehlt. Ob beim Essen oder Anziehen, im Alltag übt die Pädagogin ganz gezielt den Umgang mit Zahlen. Ihr Kollege mag lieber Musik. Will er den Kindern etwas sagen, ruft er nicht laut in den Raum &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/zeit-fuer-ein-gutes-klima/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Zeit für ein gutes Klima“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Erzieherin hat ein Faible für Mathe. Im Morgenkreis zählt sie gemeinsam mit den Kindern, wer da ist – und wer fehlt. Ob beim Essen oder Anziehen, im Alltag übt die Pädagogin ganz gezielt den Umgang mit Zahlen. Ihr Kollege mag lieber Musik. Will er den Kindern etwas sagen, ruft er nicht laut in den Raum hinein, sondern summt eine Melodie. Sofort herrscht Ruhe. Der Erzieher komponiert mit den Mädchen und Jungen kleine Lieder, singt mit ihnen. Kurzum: Er ist in der Kita für die musikalische Bildung verantwortlich. Dabei haben beide die Möglichkeit, ihren Schwerpunkt zu wechseln – sie sind nicht dauerhaft auf diese Themen festgelegt.</p>
<p>„Wenn jeder seine Kompetenzen einbringen kann, haben alle etwas davon“, sagt Maria Magdalena Hellfritsch, Erziehungswissenschaftlerin und Geschäftsführerin im Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e. V. Ihre Erfahrung: Neben der pädagogischen Qualität profitiert davon vor allem die Stimmung im Team. Mit anderen Worten: das soziale Klima.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Gute Atmosphäre als Grundlage für Arbeit in der Kita</li>
<li>Leitung und Team müssen sich aktiv einbringen</li>
<li>Jeder soll eigene Kompetenzen und Stärken einbringen</li>
<li>Klare Regeln verhindern Missverständnisse und Konkurrenz</li>
<li>Konflikte offen und konstruktiv angehen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gefahr von Missverständnissen</h2>
<p>Für die Fachfrau steht fest, dass eine gute Atmosphäre in der Kita das A und O ist. „Wenn die Zusammenarbeit im Team gut funktioniert, klappt alles viel besser.“ Für dieses Ziel muss jeder seinen Beitrag leisten – Leitung und Team. Dabei gilt es, klar intern zu kommunizieren, wer für welche Aufgaben zuständig ist. Sonst besteht die Gefahr von Missverständnissen. Lieber klar regeln: Wer möchte sich mit den Kindern um den Garten kümmern? Wer hat Spaß daran, die Festvorbereitung zu koordinieren? Wer möchte die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen? Wenn alle ihre Stärken im Kita-Alltag einbringen, steigt die Zufriedenheit. Davon ist Maria Magdalena Hellfritsch überzeugt. Die einzelnen Kolleginnen und Kollegen werden gestärkt, die Bereiche klar abgesteckt, dadurch falle unnötige Konkurrenz weg. Wichtig ist die Botschaft: „Zusammen sind wir ein starkes Team.“</p>
<p>Entscheidend ist auch die Art und Weise der Kommunikation: Gibt es einen offenen Austausch? Begegnen sich alle auf Augenhöhe? Werden Konflikte konstruktiv angegangen? Die Leitung kann mit ihrem Team daran arbeiten, dass alle gut miteinander umgehen. Dabei sollte sie selbst als gutes Beispiel vorangehen. Maria Magdalena Hellfritsch rät zum Beispiel, gemeinsam einen Kodex aufzustellen: „Wie wollen wir miteinander kommunizieren?“ Auf einer Teamsitzung können alle Fachkräfte auf einer Pinnwand einige Regeln notieren, die ihnen im Umgang miteinander wichtig sind – und sich fragen: Halten wir uns selbst immer daran? Hat sich jemand mal im Ton vergriffen oder war eine Äußerung nicht ganz in Ordnung, können sich die Kolleginnen und Kollegen auch gegenseitig darauf aufmerksam machen. Dafür bietet der Kodex eine gute Grundlage. So etwas ist allerdings nur möglich, wenn die Atmosphäre in der Kita stimmt, fügt die Erziehungswissenschaftlerin hinzu.</p>
<p>Auch Fortbildungen können ein gutes soziales Klima fördern, indem sie Knowhow vermitteln, zur Reflexion anregen und konkrete Tipps für den Alltag bereitstellen. Und sollte das Team mit einem Problem nicht alleine zurecht kommen, ist ratsam, sich Hilfe von außen zu holen, beispielsweise in Form einer Supervision.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1595 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120.jpg" alt="" width="1387" height="926" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120.jpg 1387w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120-263x176.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120-768x513.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120-214x143.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_17-e1565966948120-368x246.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Prioritäten setzen</h2>
<p>Doch die allerwichtigste Regel für ein gutes soziales Klima lautet: Zeit einplanen. „So etwas gelingt nicht nebenbei“, betont Maria Magdalena Hellfritsch. Für Kitas ist es nicht leicht, sich Freiräume dafür zu schaffen. Die Arbeit ist oft eng getaktet. Dennoch: Es ist wichtig, nicht nur „nebeneinanderher zu ackern“, sagt die Pädagogin. „Da müssen Team und Leitung ihre Prioritäten immer wieder neu hinterfragen. Zum Beispiel ob es wichtig ist, für ein Fest aufwändige Vorführungen mit den Kindern einzuüben oder stattdessen ein Mitmachprogramm zu planen.“ So eine Entscheidung kann die Kita den Eltern klar kommunizieren. „Schließlich profitieren auch die Kinder davon.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2 style="text-align: center;">CHECKLISTE SOZIALES KLIMA</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1648 aligncenter" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592.jpg" alt="" width="300" height="104" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592-263x91.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592-250x87.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592-238x83.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592-214x74.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></p>
<p>Ein gutes soziales Klima entsteht durch gegenseitige Wertschätzung, Respekt und Vertrauen. Jede Kita hat ihren eigenen Charakter. Er wird geprägt vom sozialen Klima. Ein gutes soziales Klima beeinflusst Gesundheit und Sicherheitsverhalten der Beschäftigten und Kinder positiv. Merkmale eines guten sozialen Klimas:</p>
<ul>
<li>Es herrscht ein Klima sozialer Unterstützung und Wertschätzung.</li>
<li>Das Zusammenarbeiten und -lernen sowie die Kultur einer Kita beruhen auf gemeinsamen Regeln und Werten.</li>
<li>Führungskräfte, Beschäftigte, Kinder und Eltern gehen offen und bewusst miteinander um, auch in Konfliktsituationen.</li>
<li>Der Umgang mit Konflikten ist konstruktiv.</li>
<li>Es werden gemeinsame Aktivitäten wie Feste, Gesundheitstage und Sport angeboten und gefördert.</li>
<li>Unterschiedlichkeiten werden als bereichernd für das Miteinander verstanden und genutzt.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><strong>Mehr zum sozialen Klima bietet die </strong><span class="marker_kommmitmensch">komm<span class="marker_kommmitmensch_mit">mit</span>mensch</span><strong>-Kampagne der DGUV</strong> <strong>unter:</strong> <a href="https://www.kommmitmensch.de" target="_blank" rel="noopener">www.kommmitmensch.de</a></p>
<p></div>
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		<title>Finger weg von Modellgips!</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/finger-weg-von-modellgips/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:44:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Bekannt ist, das Gips warm wird“, sagt Sicherheitsexpertin Christina Walther von der Unfallkassen Hessen. „Aber die allermeisten sind sich nicht bewusst, wie rapide die Temperatur ansteigt.“ Erst der Unfall einer Studentin aus Hessen hat deutlich gemacht, wie schlimm die Folgen sein können. &#160; &#160; Die junge Frau hatte ihre Hand fast vollständig in die Gipsmasse eingetaucht. &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/finger-weg-von-modellgips/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Finger weg von Modellgips!“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Bekannt ist, das Gips warm wird“, sagt Sicherheitsexpertin Christina Walther von der Unfallkassen Hessen. „Aber die allermeisten sind sich nicht bewusst, wie rapide die Temperatur ansteigt.“ Erst der Unfall einer Studentin aus Hessen hat deutlich gemacht, wie schlimm die Folgen sein können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Schwerer Unfall beim Basteln mit Modellgips</li>
<li>Material für Hobbybastler kann sich erhitzen</li>
<li>Keine Warnung auf der Packung</li>
<li>Kitas sollten nicht mit Gips basteln</li>
<li>Expertin rät: Alginat oder Silikon verwenden</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die junge Frau hatte ihre Hand fast vollständig in die Gipsmasse eingetaucht. Während des Aushärtens stieg die Temperatur auf fast 50 Grad. Als die junge Frau die Hitze bemerkte, war der Gips bereits so hart, dass sie ihre Hand nicht mehr herausziehen konnte. Erst der Rettungsdienst konnte sie befreien. Die Studentin erlitt so schwere Verbrennungen, dass zwei Finger amputiert werden mussten. Deshalb rät Christina Walther: „Finger weg von Modellgips!“</p>
<p>Die Studentin konnte nicht ahnen, dass sie schwere Hautverletzungen riskierte. Sie hatte sich strikt an die Herstellerangaben gehalten, als sie etwa fünf Liter der Gipsmasse ansetzte. Bei dem Modellgips handelte es sich um ein normales Produkt aus dem Baumarkt, das üblicherweise Hobbybastler für den Modellbau verwenden. Schwangere fertigen mit der weißen Masse gerne Abdrücke ihres Babybauchs an, Eltern verewigen damit die kleinen Finger ihres Kindes.</p>
<p>„Auf der Packung steht nichts davon, dass die Temperatur auf 48 bis 50 Grad steigen kann“, warnt die Sicherheitsexpertin. Ein solcher Hinweis finde sich weder im – vom Hersteller freiwillig erstellten – Sicherheitsdatenblatt noch im technischen Merkblatt zur Verwendung. Auch werde nirgends erwähnt, dass der Gips nicht zur Abformung von Körperteilen verwendet werden soll. Hinzu kommt: „Das Produkt ist nicht als Gefahrstoff eingestuft“, so Christina Walther.</p>
<h2>Gefahr nach wenigen Minuten</h2>
<p>Nach dem Unfall untersuchte das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) im Labor die Temperaturentwicklung vergleichbarer Produkte. Das Ergebnis: Alle Gipsmassen entwickelten eine ähnliche Hitze, die schon nach wenigen Minuten die Haut stark verletzen kann.</p>
<p>Normalerweise, sagt Christina Walther, drücke man die Hand nur kurz in die Masse – und ziehe sie aus Reflex bei Hitze sofort wieder raus. Viele Abdrücke würden auch aus Gipsbinden angefertigt, dabei kühle die Temperatur schneller wieder ab.</p>
<h2>Sichere Variante wählen</h2>
<p>Trotzdem rät die Sicherheitsexpertin, lieber andere Materialien zum Basteln zu verwenden. „Es gibt gute Alternativen“, betont sie. Zum Beispiel Alginat oder Silikon. Alginat wird aus Meeresalgen hergestellt und bildet zusammen mit Wasser ein elastisches Gel. Silikon birgt ebenfalls keine Gesundheitsgefahren. Möglich sei auch, Gipsbinden zu verwenden, die für medizinische Zwecke vorgesehen sind, so die Auskunft der Hersteller.</p>
<p>Deshalb rät die Sicherheitsexpertin, dass Kitas die sichere Variante wählen sollten – und mit Kindern besser mit Alginat oder Silikon arbeiten. „Beides ist ungefährlich“, erklärt sie, „allerdings etwas teurer als Modellgips.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>SICHERE ALTERNATIVEN ZU MODELLGIPS</h2>
<p><strong>Alginat</strong> besteht aus Algenextrakt und ist ein reines Naturprodukt. Das Pulver wird mit Wasser zu einem Gel angerührt. Damit können zum Beispiel sehr detailgetreue 3-D-Abdrücke von Händen angefertigt werden. Einfach die Hand in einen Behälter mit der Masse tauchen, kurz stillhalten und fertig. Die Form kann nur ein, zwei Tage lang benutzt werden. Alginat ist in Läden für Bastel- und Künstlerbedarf oder im Internet erhältlich. Ein Kilo kostet etwa 25 Euro.</p>
<p>Auch <strong>Silikonkautschuk</strong> ist eine gute Wahl, um Formen herzustellen oder zu füllen. Nach dem Trocknen bleibt die Masse weich und elastisch. Die Abdrücke sind sehr detailgetreu. Vorteil ist, dass die Formen beliebig oft verwendet werden können.<br />
Zum Basteln sollte Silikon aus dem Bastelladen verwendet werden. Kein Silikon für Fugen aus dem Baumarkt benutzen, da einige Produkte bakterientötende Substanzen enthalten. Ein Kilo kostet etwa 30 Euro.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Generell gilt, dass unbedingt die Angaben der Hersteller beachtet werden müssen. Auf der Packung muss explizit der Hinweis stehen, dass das Produkt am Körper verwendet werden kann.</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Unfälle melden</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/unfaelle-melden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:44:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Müssen alle Unfälle, die in der Kita passieren, der Unfallkasse gemeldet werden? Antwort: Unfälle müssen gemeldet werden, sobald ein Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht wird. Ausnahmen sind Bagatellverletzung wie kleine Schnitt- oder Schürfwunden. Da reicht ein Eintrag ins Verbandbuch. Die Unfallanzeige für Kinder und pädagogische Fachkräfte bei der zuständigen Unfallkasse füllt in der Regel &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/unfaelle-melden/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Unfälle melden“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Frage: Müssen alle Unfälle, die in der Kita passieren, der Unfallkasse gemeldet werden?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Unfälle müssen gemeldet werden, sobald ein Arzt oder ein<br />
Krankenhaus aufgesucht wird. Ausnahmen sind Bagatellverletzung wie<br />
kleine Schnitt- oder Schürfwunden. Da reicht ein Eintrag ins Verbandbuch. Die Unfallanzeige für Kinder und pädagogische Fachkräfte bei der zuständigen Unfallkasse füllt in der Regel die Kita-Leitung aus.</p>
<h3>Frage: Wann und wem müssen Unfälle gemeldet werden?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Der Unfall sollte innerhalb von drei Tagen bei der zuständigen Unfallkasse gemeldet werden, wenn absehbar ist, dass die pädagogische Fachkraft, die einen Unfall erlitten hat, länger als drei Tage zuhause bleiben muss. Bei einem Kind muss die Meldung erfolgen, sobald das Kind zum Arzt oder in ein Krankenhaus geht.</p>
<h3>Frage: Müssen Unfälle auf dem Weg zur Kita und auf dem Heimweg auch gemeldet werden?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Ja, der Weg zur Kita und von der Kita nach Hause ist ja gesetzlich unfallversichert. Daher gilt für Eltern und pädagogische Fachkräfte: Die Kita- Leitung informieren, wenn unterwegs etwas passiert ist. Auch in diesem Fall kümmert sie sich um die Unfallmeldung. Wenn ärztliche Hilfe benötigt wird, empfehlen die Unfallkassen außer bei Bagatellverletzungen direkt zum Durchgangsarzt – kurz D-Arzt – zu gehen. Der D-Arzt ist der Facharzt für Arbeits- oder Wegeunfälle. Dadurch ist sichergestellt, dass der oder die Verletzte nach einem Unfall direkt durch einen Arzt behandelt wird, der auf Unfallverletzungen aller Art spezialisiert ist. In der Regel sind auch niedergelassene Unfallchirurgen oder Kinderunfallchirurgen im Krankenhaus D-Ärzte.</p>
<h3>Frage: Was passiert, wenn eine Meldung versäumt wird?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Die Meldung kann jederzeit nachgeholt werden. In der Regel rechnet der Arzt nach der Behandlung direkt mit der Unfallkasse ab. Trotzdem ist eine offizielle Unfallmeldung und der direkte Kontakt mit dem Träger wichtig.</p>
<h3>Frage: Es gibt Erzieherinnen und Erzieher, die Angst vor der Schuldfrage bei einer Unfallmeldung haben. Ist das berechtigt?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Das Kind, das den Unfall erlitten hat, steht im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es deshalb, dass es so schnell wie möglich wieder gesund wird und in die Kita gehen kann. Der Grund des Unfalls, also ob ein Fremd- oder Eigenverschulden vorliegt, ist für die Unfallkassen nicht wichtig und hat auch keinen Einfluss auf deren Leistung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unfallkassen beraten auch in der Kita vor Ort, damit es gar nicht erst zu größeren Unfällen kommt. Denn die Unfallkassen wollen genau wie die Träger eine sichere und gesunde Umgebung in der Kita, in der sich Kinder wohl fühlen und austoben können. Also keine Angst vor der Unfallmeldung.</p>
<p><em>Die Antworten gab Dr. Sigune Wieland von der Unfallkasse Baden-Württemberg.</em></p>
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		<title>Positives Bild vermitteln</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/positives-bild-vermitteln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:44:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps vom Profi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um den Kindergartenkindern den Übergang zur Grundschule zu erleichtern, ist es wichtig, dass die Kinder eine positive Vorstellung von Schule entwickeln und im Vorfeld positive Erfahrungen mit Schule machen können. Und wenn es nur das Kennenlernen des zukünftigen Pausenhofes ist … Durch die Erfahrungen und Erlebnisse bauen die Kinder mehr Sicherheit auf und können von Anfang an &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/positives-bild-vermitteln/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Positives Bild vermitteln“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Um den Kindergartenkindern den Übergang zur Grundschule zu erleichtern, ist es wichtig, dass die Kinder eine positive Vorstellung von Schule entwickeln und im Vorfeld positive Erfahrungen mit Schule machen können. Und wenn es nur das Kennenlernen des zukünftigen Pausenhofes ist …</p>
<p>Durch die Erfahrungen und Erlebnisse bauen die Kinder mehr Sicherheit auf und können von Anfang an in der Schule selbstbewusster auftreten. Dies erleichtert ihnen den Start in ihrer neuen Bildungseinrichtung.</p>
<p>Es ist sicherlich auch hilfreich, wenn Eltern und pädagogische Fachkräfte ebenfalls mithelfen, die Schule als spannende, neue Lebenswelt darzustellen und nicht das bekannte Bild vom Ernst des Lebens vermitteln. Wie sehr sich die Schule von heute verändert hat, können die Erzieherinnen und Erzieher beispielsweise erleben, wenn sie Kontakt zu Lehrerinnen und Lehrern aufnehmen und gegebenenfalls in einer ersten Klasse vor Ort hospitieren.</p>
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		<title>Ein Jahr ändert alles</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/ein-jahr-aendert-alles/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:43:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kinderkinder.dguv.de/?p=1556</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Fähigkeiten erlernen Kinder nebenbei im Umgang mit Anderen. Macht es da überhaupt Sinn, im letzten Kinder­gartenjahr gezielt Angebote für die Großen zu machen? Jein. Viele Dinge entwickeln sich im Alltag, das stimmt. Dennoch finde ich es gut, eine besondere Ansprache für die Großen zu finden. Sie sollen sich als eigene Gruppe verstehen und Rituale &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/ein-jahr-aendert-alles/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ein Jahr ändert alles“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Viele Fähigkeiten erlernen Kinder nebenbei im Umgang mit Anderen. Macht es da überhaupt Sinn, im letzten Kinder­gartenjahr gezielt Angebote für die Großen zu machen?</h3>
<p>Jein. Viele Dinge entwickeln sich im Alltag, das stimmt. Dennoch finde ich es gut, eine besondere Ansprache für die Großen zu finden. Sie sollen sich als eigene Gruppe verstehen und Rituale entwickeln. Das stärkt die Kompetenzen des Einzelnen und die Sozialkompetenzen in der Gruppe. Kinder lernen am besten in der Peergroup also unter sich. Sie brauchen Gleichaltrige, um sich gemeinsam auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten.</p>
<h3>Welche Projekte eignen sich dafür?</h3>
<p>Da gibt es viele Möglichkeiten: Wenn es ein Kinderparlament in der Kita gibt, kann die Gruppe der Vorschulkinder hier besondere Aufgaben wie Schriftführung, Themensammler oder Ähnliches übernehmen. Es können aber auch Treffen sein, in der die Themen der Kinder besprochen werden, die sie besonders interessieren, oder eine Philosophiegruppe, ein Bücherclub &#8230; Mit solchen Projekten erlernen die Vorschulkinder neben der Sprachfähigkeit auch soziale Fähigkeiten, wie die anderen Kinder ausreden lassen, abweichende Meinungen akzeptieren und die eigene Konfliktfähigkeit erproben. Unabhängig von speziellen Angeboten kann man die Vorschulkinder vermehrt bei kleinen Aufgaben einsetzen: Sie können Essenspläne aufmalen, Umfragen unter den Kindern starten oder kleine Besorgungen erledigen. Das stärkt ihr Selbstvertrauen.</p>
<h3>Was müssen Vorschulkinder schon wissen?</h3>
<p>Kinder, die von aufmerksamen Erzieherinnen und Erziehern in einer gut gestalteten Umgebung, mit viel freier Zeit zum Spielen und anderen Kindern betreut werden, sind grundsätzlich gut auf die Schule vorbereitet.</p>
<h3>Trotzdem interessieren sich viele Vorschulkinder schon für Buchstaben und Zahlen …</h3>
<p>Darauf kann man selbstverständlich eingehen. Aber dafür die Kinder keine Übungsblätter lösen lassen. Stattdessen alles immer in den Alltag einbinden. Die Vorschulgruppe kann zum Beispiel eine Fotosafari machen. Dabei können die Kinder alles fotografieren, worauf sie einen bestimmten Buchstaben erkennen. Was den Kindern in diesem Zusammenhang auch hilft, ist, Dinge selbst verschriftlichen zu können in Form von Piktogrammen und Symbolen. Damit sie sich nicht nur verbal ausdrücken können, sondern auch schriftlich.</p>
<h3>Aus Ihrer Erfahrung heraus: Welche Themen beschäftigen die Vorschulkinder noch?</h3>
<p>Alle Herausforderungen, die neu auf sie zukommen. Darauf sollten sie vorbereitet und in der Lage sein, Lösungsstrategien zu entwickeln. Das kann sein: Wie verläuft mein Schulweg? An welcher Bushaltestelle und welchem Supermarkt führt er vorbei? Überhaupt hilft es, viel in der näheren Umgebung unterwegs zu sein. Viele interessieren sich für die eigene Adresse, Hausnummer, Telefonnummern von Notrufen oder von der Oma. Wichtiger als abstraktes Wissen ist die Einschätzung der eigenen Stärken und Selbstvertrauen – zu lernen, wo bekomme ich Wissen her, wie funktioniert eine Bibliothek, ein Nachschlagewerk, das Arbeiten mit Karteikarten. Also, wo kann ich mir Wissen besorgen. Dafür eignet sich eine Raumgestaltung, in der die Kinder selbstständigen Zugang zu Medien haben, und das Einrichten von Kinderbüros, in denen das Experimentieren mit Buchstaben, Schrift und Zahlen und der Umgang mit Schulmaterialien selbstständig erprobt werden kann.</p>
<h3>Wie können Erzieherinnen und Erzieher den Kindern den Übergang von der Kita in die Grundschule noch erleichtern?</h3>
<p>Durch Langsamkeit, Rituale und Begleitung. Mit Langsamkeit ist ein behutsamer Übergang gemeint, der den Kindern die Möglichkeit gibt, sich ihrem eigenen Tempo entsprechend auf die neue Situation einzustellen. Dabei helfen Kooperationen mit den aufnehmenden Grundschulen. Dann können sich die Kinder schon einmal das Schulgebäude und den Schulhof anschauen und die Lehrkräfte kennen lernen. Auch die Eltern sollten früh genug eingebunden werden, damit sie sich auf den neuen Lebensabschnitt ihrer Kinder und ihre veränderte Rolle als Eltern von Grundschülern vorbereiten können. Dafür eignet sich ein Informationsabend, wenn die Kinder in die Vorschulgruppe kommen. Die Rituale habe ich schon erwähnt. Das sind gemeinsame Projekte, die zeigen: „Wir sind die Großen, wir treffen uns regelmäßig.“ Die Kindergartenübernachtung, das Schultütenbasteln oder das Abschiedsfest gehören natürlich auch dazu.</p>
<h3>Was verstehen Sie unter der Begleitung der Vorschulkinder?</h3>
<p>Das ist ein ganz wichtiger Punkt: Die Erzieherin oder der Erzieher begleitet die Kinder als sichere Bezugsperson, mit der die Kinder über ihre Anliegen und Ängste sprechen können. Dabei gilt es, Kinder konsequent ernst zu nehmen und sie zu stärken. Auf dieser Grundlage ist es möglich, eine Balance zu schaffen  zwischen sie alleine machen lassen und in der Nähe sein, wenn Unterstützung gebraucht wird.</p>
<h3>Sie haben die Ängste angesprochen. Wie kann man den Kindern diese nehmen?</h3>
<p>Die pädagogischen Fachkräfte sollten in den Vorschulgruppen die Themen offen ansprechen und Fragen stellen: Was kommt Neues auf euch zu? Worauf freut ihr euch? Was macht euch Angst? Ich glaube, es ist sehr wichtig, nicht immer vom „Ernst des Lebens“ zu sprechen, sondern Kinder dabei zu unterstützen, zu ihren Gefühlen zu stehen und diese ausdrücken zu können. So wird ihre Resilienz gestärkt und sie wissen, dass sie vieles alleine bewältigen können. Das Motto: Vieles wird anders, aber ich freue mich drauf und krieg das schon hin!</p>
<h3>Wir haben viel über die kognitive Entwicklung gesprochen. Ändert sich zu dieser Zeit auch motorisch etwas?</h3>
<p>Sehr viel, sowohl in der Grob- als auch in der Feinmotorik. Die Kinder bekommen einen größeren Radius, vor allem die Jungs sind oft sehr körperbetont. Sie brauchen einen Rahmen zum Rangeln und Auspowern, aber mit Regeln und Grenzen.</p>
<h3>Sie geben Kurse über die Entwicklungsphasen von Vorschulkindern. Mit welchen Fragen werden Sie in der Praxis konfrontiert?</h3>
<p>Oft mit den Erwartungen der Eltern, was die Schulfähigkeit ihrer Kinder angeht. Etwa: Wann lernen die Kinder, still zu sitzen und Hefte zu führen? Viele haben eine veraltete Vorstellung von der Schule. Wichtig ist zu zeigen, dass wichtige Grundlagen im Kita-Alltag gelegt werden. Denn das Fundament muss stimmen: Die Kinder müssen wissen, es ist nicht schlimm, wenn sie etwas nicht können. Aber sie sollten kommunikationsfähig und konfliktfähig sein. Die Schule darf nicht angstbeladen sein. Stattdessen muss die Botschaft lauten: Du schaffst das. Ein toller neuer Lebensabschnitt fängt an.</p>
<figure id="attachment_1651" aria-describedby="caption-attachment-1651" style="width: 763px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1651 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-20-um-19.58.32-e1566323986275.png" alt="" width="763" height="510" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-20-um-19.58.32-e1566323986275.png 763w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-20-um-19.58.32-e1566323986275-263x176.png 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-20-um-19.58.32-e1566323986275-300x201.png 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-20-um-19.58.32-e1566323986275-250x167.png 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-20-um-19.58.32-e1566323986275-580x388.png 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-20-um-19.58.32-e1566323986275-379x253.png 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-20-um-19.58.32-e1566323986275-238x159.png 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-20-um-19.58.32-e1566323986275-214x143.png 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-20-um-19.58.32-e1566323986275-368x246.png 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-1651" class="wp-caption-text">Peggy Bresnik, Foto: Stefan Krapf</figcaption></figure>
<p>Interview mit Peggy Bresnik. Sie hat als Erzieherin und in der Kita-Leitung gearbeitet. Heute ist sie Coach und Referentin im Bereich der Frühpädagogik.</p>
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		<item>
		<title>Die Eltern ins Boot holen</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/die-eltern-ins-boot-holen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:43:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kinderkinder.dguv.de/?p=1564</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im letzten Kita-Jahr wird es nicht nur für die Kinder spannend. Auch für die Eltern ist der Übergang in die Schule mit vielen Fragen verbunden. Einige sind unsicher. Sie wissen nicht, was ihre Kinder erwartet und ob sie den Anforderungen gewachsen sind. Andere haben genaue – manchmal falsche – Vorstellungen von den Fähigkeiten, die ihr Kind &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/die-eltern-ins-boot-holen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Eltern ins Boot holen“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dguv-kinderkinder.de/die-eltern-ins-boot-holen/">Die Eltern ins Boot holen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Kita-Jahr wird es nicht nur für die Kinder spannend. Auch für die Eltern ist der Übergang in die Schule mit vielen Fragen verbunden. Einige sind unsicher. Sie wissen nicht, was ihre Kinder erwartet und ob sie den Anforderungen gewachsen sind. Andere haben genaue – manchmal falsche – Vorstellungen von den Fähigkeiten, die ihr Kind mitbringen muss. Viele stellen sich die Frage: Ist mein Kind überhaupt schulreif? Um Unsicherheiten zu nehmen, sind Elterngespräche besonders wichtig.</p>
<p>Bei diesen Gesprächen sollten die Anliegen der Eltern im Mittelpunkt stehen. Was erwarten sie von dem Gespräch? Welche Vorstellungen haben sie von der bevorstehenden Schulzeit? Wie nehmen sie ihr Kind wahr? „Aktives Zuhören, also bewusst auf die Eltern eingehen und nachfragen, schafft eine gute Basis“, erklärt Natalia Popp-Wilhelmy, psychologische Psychotherapeutin und Teamleiterin der Jugend-, Erziehungs- und Familienberatung der Caritas Hildesheim. „So entsteht eine wertschätzende Atmosphäre.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Eltern sind oft unsicher</li>
<li>Im Elterngespräch auf Sorgen eingehen</li>
<li>Stärken des Kindes an Beispielen verdeutlichen</li>
<li>Gemeinsam Möglichkeiten zur Unterstützung überlegen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gute Vorbereitung</h2>
<p>Die gute Atmosphäre lebt auch von einer positiven Grundhaltung. Dazu gehört, dass das Gespräch im Voraus geplant und sorgfältig vorbereitet wird. „Erzieherinnen und Erzieher sollten vorher genau überlegen, was sie den Eltern über ihr Kind vermitteln wollen“, erklärt die Psychotherapeutin.</p>
<p>Hilft Carlos den jüngeren Kindern und übernimmt Verantwortung für sich und andere? Das ist eine Stärke, die in der Schule gebraucht wird. „Das Stichwort hierbei lautet ressourcen-orientierte Gesprächsführung“, sagt Natalia Popp-Wilhelmy. Pädagogische Fachkräfte müssen den Eltern vermitteln, dass sie das Kind gut kennen und schätzen. „Am besten gelingt das, indem an konkreten Beispielen beschrieben wird, was man in der Kita beobachtet hat.“</p>
<p>Wichtig ist dabei, mit Lob und Anerkennung in die Beschreibung des Kindes einzusteigen. Danach können auch Schwierigkeiten zur Sprache kommen. Dabei gilt: neutral bleiben. „Wer hört, dass sein Kind dieses oder jenes nicht kann, blockt sonst schnell ab. Die Beobachter-Perspektive ist wichtig“, erklärt Natalia Popp-Wilhelmy. Dabei sollte man herausarbeiten, wie man das Kind in diesem Fall unterstützen kann und wie ihm das in der Schule zugutekommt.</p>
<h2>Sorgen ansprechen</h2>
<p>Carlos’ Eltern kann man so beispielsweise erklären, dass es toll ist, wie neugierig er ist. Das ist für die Schulzeit sehr wertvoll. Allerdings gibt er schnell auf, wenn etwas nicht klappt. „Man kann gemeinsam überlegen, wie man das Kind hierbei unterstützt“, so Natalia Popp-Wilhelmy. Also wie man seine Frustrationstoleranz stärkt. „Man muss die Eltern mit ins Boot holen.“</p>
<p>Aber was, wenn Eltern mit grundsätzlich falschen Vorstellungen in das Gespräch gehen? Wenn sie beispielsweise erwarten, dass Carlos vorab Lesen oder Schreiben üben muss? Oft ist es nicht mit einem einzigen Gespräch getan. „Der regelmäßige Dialog mit den Eltern ist das A und O“, erklärt die Expertin. Dann kann man Unsicherheiten frühzeitig begegnen und Sorgen nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1568" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13.jpg" alt="" width="1078" height="867" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13.jpg 1078w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13-263x212.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13-300x241.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13-768x618.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13-250x201.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13-580x466.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13-317x255.jpg 317w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13-238x191.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13-214x172.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_13-327x263.jpg 327w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
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		<title>Training für den Schulweg</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/training-fuer-den-schulweg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Schilderwald steht im Gemeinschaftsraum der Kita „Kinderland“ in Strausberg: Miniaturausgaben von Verkehrszeichen, eine rot-weiße Schranke, eine Ampel. Und mitten drin 30 Vorschulkinder. „Wer muss hier aufpassen?“ Erzieherin Manuela Turni hält ein Schild hoch, das spielende Kinder zeigt. „Die Kinder?“, vermutet Maurice. „Die Autos!“, sagen die anderen. Aber Maurice hat natürlich auch Recht: Kinder müssen im &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/training-fuer-den-schulweg/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Training für den Schulweg“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schilderwald steht im Gemeinschaftsraum der Kita „Kinderland“ in Strausberg: Miniaturausgaben von Verkehrszeichen, eine rot-weiße Schranke, eine Ampel. Und mitten drin 30 Vorschulkinder. „Wer muss hier aufpassen?“ Erzieherin Manuela Turni hält ein Schild hoch, das spielende Kinder zeigt. „Die Kinder?“, vermutet Maurice. „Die Autos!“, sagen die anderen. Aber Maurice hat natürlich auch Recht: Kinder müssen im Straßenverkehr immer vorsichtig sein.</p>
<p>Bei der Verkehrserziehung der Vorschulkinder arbeitet die Kita „Kinderland“ mit dem Projekt „Sicher zur Schule“ der Deutschen Verkehrswacht zusammen, das im Kreis Märkisch-Oderland von der Unfallkasse Brandenburg unterstützt wird. Das Ziel: Kinder sollen ihren Schulweg vom ersten Tag an selbstständig meistern. Dafür üben sie in der Vorschulgruppe.</p>
<p>Eine ehrenamtliche Helferin der Verkehrswacht Oderland begleitet das Projekt in Strausberg. Mit Klebeband haben sie und die Erzieherinnen vergangene Woche den Boden des Gemeinschaftsraums in ein Straßennetz verwandelt. An den Kreuzungen, zwischen Ampelanlagen und Schildern, konnten die Kinder hier gefahrlos die Verkehrsregeln üben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Arbeit mit Projekt der Deutschen Verkehrswacht</li>
<li>Kinder müssen eigene Erfahrungen im Straßenverkehr sammeln</li>
<li>Richtiges Verhalten im Verkehr regelmäßig üben</li>
<li>Ziel: Kinder sollen den Schulweg selbstständig meistern</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zu Fuß gehen</h2>
<p>In Sachen Verkehrserziehung verhalten sich die meisten Eltern in dieser Kita vorbildlich: Sie begleiten ihre Kinder zu Fuß oder auf dem Fahrrad zum „Kinderland“. Die Kinder dieser Einrichtung sammeln also ganz regelmäßig eigene Erfahrungen im Straßenverkehr. Ganz anders sieht es an vielen Grundschulen aus. Dort liefern immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto direkt vor dem Eingang ab. „Viele gefährliche Situationen für Kinder im Straßenverkehr entstehen erst durch die Elterntaxis direkt vor den Schulen. Einige Eltern verhalten sich leider selbst sehr rücksichtslos“, erklärt Uwe Wähner, Geschäftsführer der Verkehrswacht Oderland. „Zu Fuß zur Schule gehen ist gesünder und sicherer.“</p>
<p>Deswegen richtet sich „Sicher zur Schule“ mit seinen Materialien auch an die Eltern. Ein Ratgeber klärt auf, dass Kinder anders sehen, hören und reagieren als Erwachsene. Die Broschüre zeigt, was einen sicheren Weg zur Schule ausmacht, und regt an, diesen vor der Einschulung mit den Kindern regelmäßig zu üben. Die Kinder erhalten ein eigenes Schulwegheft mit Übungen, Bewegungsspielen und kleinen Aufgaben zu Straßenverkehrsregeln. Die Materialien unterstützen die praktische Arbeit der pädagogischen Fachkräfte.</p>
<p>Im „Kinderland“ geht es heute nach den Trockenübungen raus auf die Straße. Die Vorschulkinder sind in ihren neongelben Warnwesten gut sichtbar auf dem Gehweg unterwegs. Dabei bleiben sie dicht beisammen: „Keine Elefantenlücken!“, rufen alle. Geübt wird der Weg zur Grundschule in Strausberg, in die viele der Vorschulkinder nach den Sommerferien wechseln. An jeder Bordsteinkante stoppt die kleine Gruppe – „Am Bordstein Halt, sonst knallt’s!“, rufen die Kinder. Dann halten sie rechts und links Ausschau nach Fahrzeugen.</p>
<p>„In den ersten Wochen haben wir nur geübt, genau hinzuhören, was in unserer Umgebung geschieht“, erzählt Christina Valentin. „Da klingelt eine Straßenbahn, da hupt ein Auto.“ Kinder im Vorschulalter haben noch eine eingeschränkte Wahrnehmung. Sie können schlechter einschätzen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt und wie weit es entfernt ist. Die Kinder müssen lernen, den Verkehr in ihrer Umgebung aufmerksam wahrzunehmen, um richtig reagieren zu können.</p>
<p>Die Vorschulgruppe ist nicht nur mit viel Spaß bei der Sache. Das Gelernte nehmen die Kinder auch mit nach Hause: „Inzwischen erzählen sie uns, was ihre Eltern alles falsch machen“, sagt Christina Valentin und lacht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1576" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung.jpg" alt="" width="1325" height="626" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung.jpg 1325w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung-263x124.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung-300x142.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung-768x363.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung-250x118.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung-580x274.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung-379x179.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung-238x112.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung-214x101.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Wahrnehmung-368x174.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>DIE WAHRNEHMUNG VON FÜNF- BIS SECHSJÄHRIGEN</h2>
<ul>
<li>Sie haben ein eingeschränktes Sichtfeld,</li>
<li>können Entfernungen und Geschwindigkeiten nicht einschätzen,</li>
<li>erkennen nicht, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt,</li>
<li>können Geräusche noch nicht unterscheiden,</li>
<li>haben eine längere Reaktionszeit,</li>
<li>reagieren sehr spontan,</li>
<li>sind schnell in Situationen überfordert,</li>
<li>können sich nicht in andere Verkehrsteilnehmer hineinversetzen,</li>
<li>können nicht mehrere Dinge gleichzeitig aufnehmen und</li>
<li>können gefährliche Situationen nicht erkennen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">KONTAKT</h2>
<p style="text-align: center;">Das Projekt „Sicher zur Schule“ wird lokal in den Landesverbänden der Deutschen Verkehrswacht umgesetzt. Interessierte Kitas können sich an ihre örtliche Verkehrswacht wenden oder an Thomas Moss, Verkehrswacht Medien &amp; Service-Center,<br />
<a href="mailto:thomas.moss@vms-verlag.de">thomas.moss@vms-verlag.de</a>.</p>
<p style="text-align: center;"></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gut gewickelt</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/gut-gewickelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:43:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit und Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer in der Kita arbeitet, ist vielen Infektionsrisiken ausgesetzt. Pädagogisches Fachpersonal sollte sich daher bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge beraten lassen, welche Impfungen und Schutzmaßnahmen sinnvoll sind. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Hygiene beim Wickeln. Oberstes Gebot dabei: Einmalhandschuhe benutzen! Sie halten viele Keime ab. Dennoch müssen die Hände nach dem Wickeln desinfiziert werden. Denn beim &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/gut-gewickelt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gut gewickelt“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in der Kita arbeitet, ist vielen Infektionsrisiken ausgesetzt. Pädagogisches Fachpersonal sollte sich daher bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge beraten lassen, welche Impfungen und Schutzmaßnahmen sinnvoll sind. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Hygiene beim Wickeln. Oberstes Gebot dabei: Einmalhandschuhe benutzen! Sie halten viele Keime ab.</p>
<p>Dennoch müssen die Hände nach dem Wickeln desinfiziert werden. Denn beim Windelwechseln besteht eine erhöhte Gefahr von Kontakt- oder Schmierinfektionen. Das sind Infektionen, bei denen Erreger vom Stuhl über die Hand in den Mund gelangen – entweder direkt oder indirekt, zum Beispiel über Nahrungsmittel.</p>
<p>Generell sollten Desinfektionsmittel, Handschuhe und Hautschutzcreme immer in greifbarer Nähe lagern. Achten Sie darauf, dass diese Utensilien für die Kinder nicht zugänglich sind. Der Aushang für den Wickelplatz zeigt, worauf zu achten ist.</p>
<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1656 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21.jpg" alt="" width="1196" height="1754" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21.jpg 1196w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21-251x368.jpg 251w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21-205x300.jpg 205w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21-768x1126.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21-250x367.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21-580x851.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21-174x255.jpg 174w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21-228x334.jpg 228w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21-206x302.jpg 206w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21-179x263.jpg 179w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></a></p>
<p><a title="[Link öffnet in neuem Fenster]" href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/KinderKinder_3_19_Seite_21.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download als PDF-Dokument, 346 KB</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>HYGIENE NACH PLAN</h2>
<ul>
<li>Weitere wichtige Tipps zu den Themen Hautschutz, Handschuhe, Hände waschen und pflegen enthält der Hautschutz- und Händehygieneplan. Ein Beispiel dafür ist abzurufen unter: <a href="https://www.bgw-online.de/DE/Medien-Service/Medien-Center/Medientypen/BGW-Broschueren/Hautschutzplaene/BGW06-13-130_Hautschutzplan-Kindertagesstaette.html">www.bgw-online.de</a> &gt; Suchbegriff: „Händehygieneplan für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kindertagesstätte“</li>
<li>In dem von der Kita erstellten Reinigungs- und Desinfektionsplan werden alle Reinigungs- und Desinfektionsmittel, deren Anwendungszwecke, Einwirkzeiten und Zuständigkeiten aufgelistet. Bitte informieren Sie sich in Ihrem jeweiligen Bundesland.</li>
</ul>
<p></div>
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		<title>Fingerabdruck – Keime sichtbar machen</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/fingerabdruck-keime-sichtbar-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 09:44:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Aushänge]]></category>
		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Download als PDF-Dokument, 397 KB</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Keime_sichtbar_machen.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1628" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-17-um-17.59.10.png" alt="" width="845" height="1199" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-17-um-17.59.10.png 845w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-17-um-17.59.10-259x368.png 259w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-17-um-17.59.10-211x300.png 211w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-17-um-17.59.10-768x1090.png 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-17-um-17.59.10-250x355.png 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-17-um-17.59.10-580x823.png 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-17-um-17.59.10-180x255.png 180w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-17-um-17.59.10-235x334.png 235w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/08/Bildschirmfoto-2019-08-17-um-17.59.10-185x263.png 185w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></a></p>
<p><a title="[Link öffnet in neuem Fenster]" href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Keime_sichtbar_machen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download als PDF-Dokument, 397 KB</a></p>
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