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	<title>03/2018 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Abenteuer  Garten</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/abenteuer-garten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 06:24:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am großen Blecheimer herrscht reger Betrieb. „Zoe, Zoe, wir brauchen mehr!“, ruft ein kleiner Junge, während er seine Gießkanne an der Wasserstelle füllt. Dann flitzt er zurück zum Sand. Hier werden derweil Dämme aus Matsch errichtet. Die Kinder der Kita „Naturkinder St. Georg“ sind heute draußen – wie eigentlich jeden Tag. Kein Wunder, das Außengelände &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/abenteuer-garten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Abenteuer  Garten“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am großen Blecheimer herrscht reger Betrieb. „Zoe, Zoe, wir brauchen mehr!“, ruft ein kleiner Junge, während er seine Gießkanne an der Wasserstelle füllt. Dann flitzt er zurück zum Sand. Hier werden derweil Dämme aus Matsch errichtet. Die Kinder der Kita „Naturkinder St. Georg“ sind heute draußen – wie eigentlich jeden Tag. Kein Wunder, das Außengelände der Einrichtung im bayerischen Pöring ist etwas ganz Besonderes. Auf insgesamt 3.500 Quadratmetern – das entspricht etwa der Fläche von einem Fußballfeld – wurde ein naturnahes und abwechslungsreiches Gelände angelegt.</p>
<p>Der Sandbereich am Fuß eines kleinen Hügels gehört zum großen Außengelände der Kindergarten- und Hortkinder. Die Krippenkinder haben einen eigenen Bereich. Außerdem gibt es einen Nutzgarten, in dem die Kinder mit Hilfe der Erzieherinnen und Erzieher Radieschen sähen, Salatköpfe gießen oder Kartoffeln ernten. Insgesamt besuchen 124 Kinder im Alter von zwölf Monaten bis zehn Jahren die Einrichtung.</p>
<figure id="attachment_828" aria-describedby="caption-attachment-828" style="width: 3840px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-828 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810.jpg" alt="" width="3840" height="2563" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810.jpg 3840w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-263x176.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-768x513.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-1440x961.jpg 1440w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-1392x929.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-214x143.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_6_Abenteuer_Garten_K40B8038-e1534161576810-368x246.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-828" class="wp-caption-text">Die Kinder erleben fantasievolle Dinge in einem geschützten Raum.</figcaption></figure>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>KURZ GESAGT!</h2>
<ul>
<li>Natur spricht alle Sinne der Kinder an</li>
<li>Tipi, Stämme oder Findlinge als Spielgeräte</li>
<li>Kinder können ihre Grenzen testen und stark werden</li>
<li>Mehr Möglichkeiten für freies Spiel – weniger Konflikte</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Alte Bäume spenden Schatten</h2>
<p>Klassische Spielgeräte sind im Bereich der Großen die Ausnahme. Die Jungen und Mädchen klettern auf Bäume, reiten auf einem mit bunten Mosaiksteinen verzierten Steindrachen, spielen im großen Tipi Indianer oder lauschen am flackernden Lagerfeuer einem Märchen. „Die Kinder dürfen in einem geschützten Raum abenteuerliche und fantasievolle Dinge erleben“, sagt Gaby Lindinger, Leiterin der Kita. Ihr ist wichtig, dass die Kinder in der Natur mit allen Sinnen angesprochen werden.</p>
<p>Das Gelände ist in verschiedene Bereiche gegliedert, die durch Büsche voneinander abgetrennt sind. Schatten spenden vor allem große alte Bäume. Überall wachsen Naschpflanzen und duftende Kräuter. Einen freien Blick auf alle Kinder haben die Erzieherinnen und Erzieher bei Weitem nicht. „Das ist gewollt. Ich muss das als Erzieherin akzeptieren können“, sagt Gaby Lindinger. Zum pädagogischen Konzept der Kita gehört, dass die Kinder sich den Blicken der Erwachsenen entziehen und eigene Erfahrungen sammeln können. „Wir bieten mehr Möglichkeiten als Vorschriften.“ Die Kinder sollen ihre Grenzen austesten können und dabei stark und selbstbewusst werden. Die pädagogischen Fachkräfte der Einrichtung verstehen sich als Begleiter. Sie unterstützen die Kinder, wenn diese Hilfe brauchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>SCHRITT FÜR SCHRITT ZUM NATÜRLICHEN UND SICHEREN AUSSENGELÄNDE</h2>
<ul>
<li>Vorab <strong>beraten</strong> lassen: beispielsweise durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit des Kita-Betreibers, Naturschutzbund, Natur-Fachplaner mit Erfahrung im Kitabereich</li>
<li>Zum Thema <strong>Sicherheit und Gesundheit</strong> beraten die Aufsichtspersonen der Unfallkassen</li>
<li>Möglichkeiten der <strong>Partizipation</strong> nutzen: Kinder befragen sowie Hausmeister, Mitarbeiter des Bauhofs und Eltern einbeziehen</li>
<li><strong>Sponsoren</strong> suchen: beispielsweise Banken, Unternehmen aus der Region, regionale Fördertöpfe</li>
<li><strong>Mitmachaktionen</strong> beim Bau: Eltern einbeziehen, lokale ehrenamtliche Aktionen wie Freiwilligentag nutzen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sicherheit in dem naturnahen Außengelände wurde von Anfang an berücksichtigt. Wie bei den großen Findlingen am Rand des Sandbereichs. „Diese Steine eignen sich unter Sicherheitsaspekten hervorragend für Kitas“, sagt Holger Baumann, Aufsichtsperson der Kommunalen Unfallversicherung Bayern. Sie können gut beklettert werden – durch die runde Form ist die Verletzungsgefahr gering. Allerdings muss für dauerhafte Standsicherheit gesorgt werden – indem die großen Steine gegen Umfallen gesichert sind und daher gut befestigt, eingegraben oder auf ein Fundament gesetzt werden.</p>
<p>Die Bäume und Büsche werden regelmäßig gepflegt. „Weiden wachsen zum Beispiel sehr schnell und neigen dazu, zu verholzen: Bei falscher Schnitttechnik können sich gefährlich spitze Enden bilden“, erklärt Holger Baumann. „Sie sollten ebenso wie Ziersträucher nur mit Baum- oder Gartenscheren einzeln in Verzweigungen geschnitten werden.“ Eine Alternative zum Rückschnitt stellt das Einflechten langer Triebe in das vorhandene Weidenbauwerk dar. Außerdem muss auf eine kindgerechte Bepflanzung geachtet werden.</p>
<figure id="attachment_834" aria-describedby="caption-attachment-834" style="width: 3840px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-834 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448.jpg" alt="" width="3840" height="2563" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448.jpg 3840w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-263x176.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-768x513.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-1440x961.jpg 1440w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-1392x929.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-214x143.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_K40B7907-e1534162066448-368x246.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-834" class="wp-caption-text">Tiere in die Hand nehmen und die Lebendigkeit spüren, ist wichtig. Die Kinder lernen Empathie.</figcaption></figure>
<p>Auch bei den individuell gestalteten Spielgeräten müssen Sicherheitsaspekte beachtet werden. „Bei dem bunten Drachen wurde genau darauf geachtet, dass keine Spitzen der Mosaiksteine herausschauen und alles gut verfugt ist“, erklärt die Aufsichtsperson. Natürlich muss das Kunstwerk auch intensiven Frost aushalten, sonst kann es zu scharfkantigen Abplatzungen kommen. Aspekte wie hindernisfreie Fallräume und ausreichend stoßdämpfende Böden wurden selbstverständlich überall berücksichtigt. Hier sind die Standards der Normen für Spielplatzgeräte sinngemäß anzuwenden. Nach der Fertig stellung neuer Geräte müssen diese durch Sachkundige geprüft werden. Außerdem wird der gesamte Außenspielbereich regelmäßig durch externe Spielplatzprüfer überprüft und bei Bedarf in Stand gehalten.</p>
<h2>Das Wir-Gefühl stärken</h2>
<p>Partizipation ist ein weiteres Thema, das bei der Gestaltung des Außengeländes eine wichtige Rolle spielt. Zu den neueren Elementen gehört ein Kletterparcours für die Hortkinder. „Wir haben zuerst mit den Kindern besprochen, was sie sich wünschen“, erzählt Gaby Lindinger. Aus deren Ideen wurde dann gemeinsam mit einem Schreiner das Gebilde aus Seilen, Kletter- und Balancierstämmen entwickelt. Beim Bau wiederum waren die Eltern mit dabei. „Dadurch wird das Wir-Gefühl gestärkt. Eltern und Kinder erleben diese Kita als ihre Kita“, beschreibt die Leiterin. „Sie sind stolz auf das Gebaute und fühlen sich verantwortlich.“</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-833 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403.jpg" alt="" width="5476" height="3655" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403.jpg 5476w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-263x176.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-768x513.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-1440x961.jpg 1440w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-1392x929.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-214x143.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/S_8_Abenteuer_Garten_2L2A7372-e1534161942403-368x246.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
<h2>Nur wenig Verletzungen</h2>
<p>Natürlich werden mit den Kindern auch immer wieder die Regeln besprochen. Auf welchen Baum darf ich klettern und wie hoch? Welche Früchte kann ich essen? Und wie gehe ich mit Käfern oder Ameisen um? Umwelterziehung beinhaltet auch den achtsamen Umgang mit Pflanzen und Tieren. „Die Kinder lernen Empathie. In die Hand nehmen und die Lebendigkeit spüren, ist wichtig.“</p>
<p>Durchs ganze Gelände ziehen sich verschlungene Pfade. Gerade starten zwei Mädchen zu einem atemlosen Rennen: den Hügel hinab, durch den Röhrentunnel, dann die Stein stufen hinauf und zurück zur Wasserpumpe. „Die Sturzgefahr bei geraden Wegen ist viel größer, weil die Kinder blindlings rennen“, sagt die Kita- Leiterin. „Bei uns müssen sie die Augen offen halten. Sie achten darauf, was auf dem Weg liegt.“ Entsprechend gibt es kaum Verletzungen. „Höchstens mal ein aufgeschlagenes Knie oder einen blauen Fleck.“</p>
<h2>Rückzugsmöglichkeiten bieten</h2>
<p>Auch im Hinblick auf lange Betreuungszeiten spielt das Außengelände eine wichtige Rolle. „Die Kinder brauchen dann Rückzugsräume und die finden sie hier im Garten“, sagt Gaby Lindinger. Kinder und pädagogische Fachkräfte profitieren außerdem von dem niedrigeren Lärmpegel im Freien. Es gibt mehr Platz, mehr Möglichkeiten, freie Spiele zu entwickeln – und sich auch mal aus dem Weg zu gehen. Dadurch entstehen weniger Konflikte.</p>
<p>Wie kommt eine Kita zu einem solch vielfältigen Gelände? „Das geht nur schrittweise. Sonst wäre das nicht zu schaffen“, sagt die Pädagogin. Weder finanziell noch hinsichtlich des Arbeitsaufwands. Der Außenbereich der „Naturkinder St. Georg“ ist im Laufe von 30 Jahren entstanden. Auch heute noch gibt es Bereiche, die nicht fertig sind und weiterentwickelt werden. „Kitas mit kleinerem Außengelände können sich einzelne Elemente abschauen“, empfiehlt Gaby Lindinger: große Baumstämme zum Balancieren oder kleine Hochbeete, die von den Kindern bepflanzt werden.</p>
<p>Hinter dem Sandbereich hat sich ein Mädchen in eine Schubkarre gelegt. Selbstvergessen liegt sie da, den Blick in Richtung Baumwipfel. „Sie ist ganz im Hier und Jetzt“, sagt Gaby Lindinger. „Ich glaube, sie ist glücklich.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">WEITERE INFORMATIONEN</h2>
<p style="text-align: center;">Onlineportal der Unfallkasse NRW zum sicheren Außengelände:<br />
<a href="http://www.sichere-kita.de" target="_blank" rel="noopener">www.sichere-kita.de</a></p>
<p style="text-align: center;">Die Broschüren „Naturnahe Spielräume“ sowie<br />
„Außenspielflächen und Spielplatzgeräte“ sind unter<br />
<a href="https://www.dguv.de/de/ihr_partner/kita_schule_uni/architekten/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">www.dguv.de</a> &gt; Webcode: d40086 zu finden.</p>
<p style="text-align: center;">Broschüre „Außengelände für Krippenkinder“ mit Informationen zur kindgerechten Bepflanzung unter: <a href="https://kita.ukh.de/fachthemen/aussengelaende/aussengelaende-krippen/" target="_blank" rel="noopener">www.kita.ukh.de</a> &gt; Webcode: K676</p>
<p style="text-align: center;">Beratungsmappe „Natur rund um den Kinder-Garten“ mit Infos<br />
zum naturnahen Außengelände. Kostenloser Download unter: <a href="https://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=757" target="_blank" rel="noopener">www.nrw-stiftung.de</a>, Suchbegriff: „Beratungsmappe“</p>
<p style="text-align: center;">Homepage des Vereins NaturGarten e. V. mit Infos zur naturnahen Gestaltung und Mitgliedsbetrieben: <a href="https://www.naturgarten.org" target="_blank" rel="noopener">www.naturgarten.org</a><br />
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FACHTAGUNG</strong><br />
„Planung, Bau und Nutzung von naturnahen Spielräumen“ in der Kita „Naturkinder St. Georg“ Pöring, Veranstaltungstermin ist voraussichtlich Anfang Mai 2019, Organisator ist die „Bayerische Akademie Natur und Landschaftspflege. Mehr Infos und Anmeldung: <a href="https://www.anl.bayern.de" target="_blank" rel="noopener">www.anl.bayern.de</a> &gt; Veranstaltungen</p>
<p><strong>BUCH</strong><br />
„Unser Kita-Garten – Naturnahe Spielräume gestalten“ von<br />
Gaby Lindinger, Herder Verlag, 20 Euro, ISBN 978-3-451-37956-7.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das große Krabbeln: Insektenhotels</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/das-grosse-krabbeln-insektenhotels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 06:24:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps vom Profi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Godau,  Geograf und Naturpädagoge, Gelsenkirchen: Wenn die Kinder Naturmaterialien sammeln, wird ihre Kreativität angeregt und beim Bauen ihre Motorik gefördert. Außerdem ist ein Insektenhotel sehr sinnstiftend. Die Kinder erschaffen einen Lebensraum, in dem sie immer wieder neue Dinge entdecken und beobachten können: Eier, aus denen sich Wildbienen entwickeln, Käfer, die sich zum Überwintern unter &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/das-grosse-krabbeln-insektenhotels/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Das große Krabbeln: Insektenhotels“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Godau,  Geograf und Naturpädagoge, Gelsenkirchen:</p>
<p>Wenn die Kinder Naturmaterialien sammeln, wird ihre Kreativität angeregt und beim Bauen ihre Motorik gefördert. Außerdem ist ein Insektenhotel sehr sinnstiftend. Die Kinder erschaffen einen Lebensraum, in dem sie immer wieder neue Dinge entdecken und beobachten können: Eier, aus denen sich Wildbienen entwickeln, Käfer, die sich zum Überwintern unter die Blätter graben – ständig passiert etwas. Daraus können sich spannende Projekte und Themen entwickeln. Zum Beispiel kann den Fragen: „Was machen Marienkäfer, wenn es ihnen zu kalt wird?“ oder „Wie viele Tage dauert es, bis aus der Larve eine Fliege wird?“ nachgegangen werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Großartiges Ambiente  für die Kleinsten</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/grossartiges-ambiente-fuer-die-kleinsten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 06:24:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bedürfnisse von U3-Kindern Das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit ist auch ein Grundbedürfnis von Krippenkindern. Dieses wird durch die Anwesenheit einer vertrauten Bindungsperson gestillt – in der Kita durch die Bezugserzieherin oder den Bezugserzieher – sowie eine vertraute Umgebung. Je jünger ein Kind ist, umso größer muss die räumliche Nähe zur Bindungsperson sein. Gleichzeitig wächst &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/grossartiges-ambiente-fuer-die-kleinsten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Großartiges Ambiente  für die Kleinsten“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Bedürfnisse von U3-Kindern</h2>
<p>Das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit ist auch ein Grundbedürfnis von Krippenkindern. Dieses wird durch die Anwesenheit einer vertrauten Bindungsperson gestillt – in der Kita durch die Bezugserzieherin oder den Bezugserzieher – sowie eine vertraute Umgebung. Je jünger ein Kind ist, umso größer muss die räumliche Nähe zur Bindungsperson sein.</p>
<p>Gleichzeitig wächst bei Krippenkindern der Drang nach Bewegung<br />
und die Welt mit allen Sinnen zu erkunden. Die Grob- und Feinmotorik entwickelt sich bei entsprechenden Anreizen und die Kinder erweitern ständig ihren Radius. Je mehr Möglichkeiten zur selbstgesteuerten Bewegung und eigenständigen Erkundung der Welt geboten werden, umso besser entfaltet sich die Intelligenz der Kinder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>KURZ GESAGT!</h2>
<ul>
<li>Ideal ist ein Außengelände neben dem Gruppenraum</li>
<li>Klare Abgrenzung zum Bereich der älteren Kinder</li>
<li>Altersgemäße Angebote für Babys, Krabbelkinder und Kleinkinder schaffen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gestaltungsgrundlagen</h2>
<p>Außenräume sind wichtige Lern- und Erfahrungsorte. Bei deren Gestaltung müssen sowohl die psychischen und körperlichen Bedürfnisse als auch Alter und Entwicklungsstand der Kinder berücksichtigt werden.</p>
<p>Pflanzen bieten nicht nur Spiel- und Erlebnismöglichkeiten, sie spenden auch zusätzlich Schatten. Dabei muss die Pflanzenauswahl aller dings unter ganz besonderen Sicherheitsaspekten erfolgen: Pflanzen mit erheblichem Giftpotenzial sowie stechende, brennende Pflanzen müssen aus dem Aufenthaltsbereich von Krippenkindern verbannt werden. Der Krippen-Außenbereich sollte direkt neben dem Gruppenraum gelegen sein. So können die Kinder aus der vertrauten Umgebung heraus beginnen, sich die Außenwelt zu erschließen. Im Idealfall wird der Krippenbereich in Aufenthaltsbereiche für Babys, Krabbelkinder und Kleinkinder gegliedert. Wenn diese Bereiche dennoch durchlässig gestaltet sind, können die jüngeren Kinder auch den Bereich der etwas Älteren in Anspruch nehmen. Die Jüngsten sollten ihren Ort möglichst nahe am Gebäude finden. Je älter die Kinder, desto größer kann der Abstand zum Gebäude sein. Grundsätzlich gilt: Je optimaler die Außenraumgestaltung auf die Arbeitsabläufe der Erzieherinnen und Erzieher abgestimmt ist, umso besser können die Jüngsten betreut werden.</p>
<h2>Schutzraum, der nicht begrenzt</h2>
<p>Krippenkinder brauchen einen geschützten Bereich, der vom Kindergartenbereich abgegrenzt ist. Diese Abgrenzung kann durch eine vielfältig gestaltete Landschaft, dichte Bepflanzung, einen Zaun oder eine mobile Abtrennung erfolgen. Damit dieser „Schutzraum der Krippe“ nicht begrenzend auf die Entwicklung der Kinder wirkt, sollten besonders bei der Gestaltung reiner Krippenaußengelände auch die jeweiligen Endaltersgruppen berücksichtigt werden. Schließlich müssen auch für fast Dreijährige angemessene Herausforderungen geboten werden – zum Beispiel eine Möglichkeit, in geringe Höhen zu klettern.</p>
<h2>Altersangemessene Gestaltung</h2>
<p>Babys im Alter von der Geburt bis circa neun Monate brauchen einen geschützten Bereich mit ansprechender Atmosphäre und „Ruhezonen“. Beschattungsmöglichkeiten zum Beispiel in Form von Markisen, Bäumen oder Sonnenschirmen sind genauso wichtig, wie ein ebener Boden, zum Beispiel aus Holz, auf dem die Babys sicher und bequem liegen oder krabbeln können.</p>
<p>Krabbelkinder im Alter von neun Monaten bis 1,5 Jahren sind oft leidenschaftliche Sammler und Entdecker. Unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten sowie Naturmaterialien wie Erde, Blätter oder Äste bieten ein großes Erfahrungsfeld. Leichte Hügel am Randbereich, Findlinge, Spielpodeste – jeweils nicht höher als 20 Zentimeter – bieten erste Bewegungsanreize. Auch Wasser-Sand-Matsch-Anlagen sind für sie spannend.</p>
<p>Kleinkindern im Alter von eineinhalb bis drei Jahren sollten im Außengelände motorische Herausforderungen wie Hügel oder Baumstämme zum Balancieren angeboten werden. Auch Versteckmöglichkeiten hinter Sträuchern oder Höhlen sind für sie geeignet. Da die meisten Spielplatzgeräte erst für Kinder ab drei Jahren konzipiert sind, sind diese zu vernachlässigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">SPIELPLATZGERÄTE</h2>
<p style="text-align: center;">Es besteht kein generelles Verbot, Kinder unter drei Jahren auf Spielplatzgeräten für ältere Kinder (nach der Spielplatzgerätenorm DIN EN 1176 mit deutscher A-Abweichung) spielen zu lassen. Die Verantwortung für die Sicherheit der Krippenkinder muss in diesem Fall jedoch durch eine intensivierte Aufsicht wahrgenommen werden.</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">WEITERE INFOS</h2>
<p style="text-align: center;">Im Kita-Portal der Unfallkasse Hessen ist unter <a href="https://kita.ukh.de/fachthemen/aussengelaende/aussengelaende-krippen/" target="_blank" rel="noopener">www.kita.ukh.de</a> &gt; Webcode K676 die Broschüre „Außengelände für Krippenkinder“ zu finden.</p>
<p style="text-align: center;">Die Gestaltung der Außenspielfläche für unter Dreijährige ist<br />
ein Thema der DGUV Information 202-093<br />
„Die Jüngsten in Kindertageseinrichtungen sicher bilden und betreuen“. Download unter: <a href="http://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?FDOCUID=26540" target="_blank" rel="noopener">publikationen.dguv.de</a> &gt; Webcode: 202-093</p>
<p></div>
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		<title>Wir wollen Spaß –  aber sicher!</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/wir-wollen-spass-aber-sicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 06:23:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Holger Eckmann, Aufsichtsperson der Unfallkasse Baden- Württemberg. Er ist Mitglied im Sachgebiet Kindertagesstätten der DGUV und Experte in Fragen der Sicherheit von Kletterbaum, Rutsche und Co. Kletterbaum oder Spielplatzgerät – was bevorzugen Sie als Sicherheits-Experte? Das macht für mich keinen Unterschied. Die Anforderungen sind die gleichen. Ein naturnah gestaltetes Außengelände lässt sich meist genauso sicher &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/wir-wollen-spass-aber-sicher/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wir wollen Spaß –  aber sicher!“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Holger Eckmann</strong>, Aufsichtsperson der Unfallkasse Baden- Württemberg. Er ist Mitglied im Sachgebiet Kindertagesstätten der DGUV und Experte in Fragen der Sicherheit von Kletterbaum, Rutsche und Co.</p>
<h3>Kletterbaum oder Spielplatzgerät – was bevorzugen Sie als Sicherheits-Experte?</h3>
<p>Das macht für mich keinen Unterschied. Die Anforderungen sind die gleichen. Ein naturnah gestaltetes Außengelände lässt sich meist genauso sicher gestalten wie ein Gelände mit Industrieprodukten. Bei einem Kletterbaum zum Beispiel kann man an der maximalen Kletterhöhe ein auffälliges Band anbringen, damit die Kinder wissen, dass sie nicht höher klettern dürfen. Vielleicht muss der eine oder andere Ast abgesägt werden, damit die Kinder sich nicht daran verfangen können. Oft brauchen Kinder aber gar keine vorkonfektionierten Geräte „von der Stange“ – sie bauen sich zum Beispiel aus Erde eine kleine Rutsche selbst – das macht den Kindern wahnsinnigen Spaß und sie lernen viel dabei.</p>
<h3>Sie sagten, die Anforderungen sind an alle Spielplatzgeräte gleich. Was zeichnet ein sicheres Spielplatzgerät aus?</h3>
<p>Um die wichtigsten Eckpunkte zu nennen: Das Gerät darf nur eine bestimmte Fallhöhe haben. Außerdem muss es stabil sein und es darf keine Fangstellen geben, an denen die Kinder hängen bleiben können. Ein Erwachsener muss das Kind herunterheben können, falls das Kind sich nicht mehr runter traut. Außerdem muss der Boden im Fallbereich weich genug sein.</p>
<h3>Warum ist die Sicherheit bei Spielgeräten so wichtig?</h3>
<p>Die Kinder dürfen sich beim Spielen auch mal blaue Flecken holen oder sich das Knie aufschürfen. Daraus ergeben sich wichtige Lernerfahrungen. Doch niemals sollte sich ein Kind beim Spielen ernsthaft verletzen können. Sind alle Geräte baulich einwandfrei und werden sie täglich per Sichtkontrolle geprüft, haben die Erzieherinnen und Erzieher bei Unfällen auch rechtlich nichts zu befürchten. Die baulichen Anforderungen sind wie Leitplanken. Aber innerhalb dieser ist die Straße ziemlich breit. Wenn alle technischen Anforderungen erfüllt sind, können die Erzieherinnen und Erzieher beruhigt die Aufsicht ausüben – und die Kinder können sich ungestört ausprobieren.</p>
<h3>Welche Geräte sind für Sie ein „No-Go“?</h3>
<p>Spitze, scharfkantige oder gesundheitsschädliche Produkte gehen gar nicht. Hochwertiges Material ohne Schadstoffe sollte Standard sein.</p>
<h3>Worauf kommt es bei der Auswahl der Geräte an?</h3>
<p>Die Mischung macht’s. Natürlich sollten Klassiker wie Rutsche, Schaukel und Klettermöglichkeit nicht fehlen. Am besten ist es, wenn die Bedürfnisse möglichst aller Altersklassen und Vorlieben der Kinder abgedeckt werden.</p>
<h3>Wer ist für die Prüfung und Wartung der Geräte zuständig?</h3>
<p>Das ist ein dreistufiges Prüfsystem – keine Angst, das ist nicht so kompliziert wie es sich anhört! Erstens: Die pädagogische Fachkraft oder der Hausmeister machen täglich eine Sichtkontrolle – hier wird nach augenscheinlichen Mängeln der Geräte geschaut. Zweitens: Alle ein bis drei Monate macht der ausgebildete Hausmeister oder eine andere sachkundige Person eine Funktionskontrolle – hier werden Funktion und Stabilität getestet. Drittens: Jährlich prüft ein Spielplatzprüfer oder ein externer Prüfer, ob noch alles gut ist – also ob das Fundament und die Gelenke noch stabil sind.</p>
<h3>Was wünschen Sie sich in Sachen Spielplatzgeräte?</h3>
<p>Ich wünsche mir, dass die Pädagoginnen und Pädagogen noch mehr in die Planung des Außengeländes einbezogen werden. Schließlich soll ein Kita-Außengelände nicht nur hübsch aussehen, sondern auch ins pädagogische Konzept passen. Träger, Planer und Erzieherinnen und Erzieher – die Sichtweisen von allen sollten beachtet werden und in die Planung mit einfließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>WEITERE INFOS</h2>
<p style="text-align: center;">Die Broschüre „Außenspielflächen und Spielplatzgeräte“ der DGUV ist zu finden unter <a href="http://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?FDOCUID=24051" target="_blank" rel="noopener">publikationen.dguv.de</a><br />
&gt; Suchbegriff 202-022.</p>
<p style="text-align: center;">Das Portal „Sichere Kita“ bietet unter <a href="http://www.sichere-kita.de" target="_blank" rel="noopener">www.sichere-kita.de</a> unter „A“ wie Außengelände ebenfalls viele Informationen.</p>
<p></div>
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		<title>Kinder brauchen  Kinder</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/kinder-brauchen-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 06:24:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich hab ein Freundebuch zum Geburtstag gekriegt!“, stolz präsentiert die vierjährige Maxima ihrer Kita-Gruppe ein rosa Buch mit Glitzeraufdruck. „Du bekommst es zuerst“, sagt sie und reicht es ihrer Freundin Selma. Die Reihenfolge in der Maxima ihr Büchlein weiterreicht, sagt etwas über die Bedeutung ihrer Freundinnen und Freunde aus: So kommen nach Selma erst die &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/kinder-brauchen-kinder/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kinder brauchen  Kinder“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich hab ein Freundebuch zum Geburtstag gekriegt!“, stolz präsentiert die vierjährige Maxima ihrer Kita-Gruppe ein rosa Buch mit Glitzeraufdruck. „Du bekommst es zuerst“, sagt sie und reicht es ihrer Freundin Selma. Die Reihenfolge in der Maxima ihr Büchlein weiterreicht, sagt etwas über die Bedeutung ihrer Freundinnen und Freunde aus: So kommen nach Selma erst die übrigen Mädchen an die Reihe. Später dürfen auch einzelne Jungen das Buch zum Ausfüllen mit nach Hause nehmen.</p>
<p>Dies ist ein Beispiel dafür, wie sich im gemeinschaftlichen Tun sowie im Bekunden von Freundschaft bereits in der Kita ein soziales Gefüge abbildet. Die Kinder entwickeln im Vergleich untereinander ihr eigenes Selbstbild und finden über Freundschaften ihre Rolle in der Gemeinschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot">
<h2>KURZ GESAGT</h2>
<ul>
<li>Über Freundschaften finden Kinder ihre Rolle in der Gemeinschaft</li>
<li>Freies Spiel eignet sich besonders zum Knüpfen von Freundschaften</li>
<li>Freundschaften können in gemeinsamen Projekten gefördert werden<br />
</div></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2>Freunde als Verbündete</h2>
<p>Die Pädagogin Dr. Margarete Blank-Mathieu beschreibt diesen Vorgang so: „Kinder spüren sehr bald, dass die eigene Person mit Hilfe einer Freundschaftsbeziehung an Bedeutung gewinnt.“ Kinder fühlen sich oft auf die Hilfe der Erwachsenen angewiesen und klein. Deshalb suchen sie sich Verbündete – die geben ihnen Selbstbewusstsein.</p>
<p>Das erklärt, warum nicht nur Kinder mit gleichen Interessen und Spielvorlieben Freundschaft schließen. Besonders beliebt sind auch jene, die sich gut durchsetzen können, beispielsweise ältere Kinder.</p>
<p>Außerdem sind Freundschaften zwischen Kindern desselben Geschlechts in der Kita besonders häufig anzutreffen. In gemeinsamen Projekten – wie zum Beispiel kleinen Theateraufführungen oder handwerklichen Projekten –, bei denen es weniger um die Geschlechtszugehörigkeit als um die gemeinsamen Interessen geht, können auch Freundschaften zwischen Mädchen und Jungen entstehen und gefördert werden.</p>
<h2>Wie sich Freundschaft entwickelt</h2>
<p>Bereits jüngere Kinder knüpfen auf der Suche nach einem Spielpartner gerne Kontakt zu Gleichaltrigen. Diese Spielfreundschaften entstehen meist spontan und bestehen oft nur kurz – etwa für einen Vormittag in der Sandkiste oder einen Kita-Ausflug lang.</p>
<p>Im freien Spiel können Kinder besonders gut Freundschaften schließen und gemeinsame Erfahrungen sammeln. Sie können Spielideen entwickeln, aushandeln und den Umgang mit Konflikten üben.</p>
<p>Frühestens im Alter von drei Jahren können Kinder dann erfahren, wie aus einer allmählich länger andauernden Spielfreundschaft eine emotional wichtige Beziehung wird. Dr. Margarete Blank-Mathieu: „Das ,Urvertrauen‘, das Kinder durch Erwachsene erfahren können, können sie nun auch bei Gleichaltrigen nachvollziehen. Sie fühlen sich zusammen mit dem Freund oder der Freundin stärker, durchsetzungsfähiger, kompetenter und ernst genommener. Es macht Spaß, etwas gemeinsam zu tun. Gemeinsame Erfahrungen festigen die Freundschaft.“</p>
<p>Voraussetzung für ein offenes Aufeinander- Zugehen von Kindern ist also nicht zuletzt, dass die Mädchen und Jungen Bindungen eingehen können und sich geborgen fühlen. Fällt es Kindern sehr schwer, Freundschaften einzugehen, sollten Erzieherinnen und Erzieher aktiv werden, etwa mit gemeinsamen Bastelaktionen, in denen sich die Kinder gegenseitig helfen müssen, oder indem sie ein Teamspiel anregen und „passende“ Kinder für die Teams auswählen.</p>
<p>Bei allen Bemühungen gilt jedoch: Freundschaften lassen sich auch bei Kindern nicht erzwingen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">WENN EINE FREUNDSCHAFT ENDET</h2>
<p style="text-align: center;">Manchmal enden Kinderfreundschaften abrupt mit dem Schuleintritt oder durch einen Umzug. Die Trauer der Kinder um den verlorenen Freund oder den Verlust der Freundin sollte ernst genommen werden. Erzieherinnen und Erzieher können Kindern, welche die Kita verlassen, anbieten, später einmal zu Besuch zu kommen. Ein schönes Abschiedsgeschenk, etwa ein Fotoalbum mit Bildern aus der Kitagruppe, bestätigt noch einmal die Wertschätzung der Gruppe für das Kind. Kinder, die in der Kita zurückbleiben, sollten in der ersten Zeit mehr beschäftigt und getröstet werden, bis sie eine neue Freundschaft schließen.</p>
<p></div>
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		<item>
		<title>Für Prävention begeistern</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/fuer-praevention-begeistern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 06:23:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Beginn des Schuljahres 2018/2019 starten die Unfallkassen ihre Kampagne  in den Bildungseinrichtungen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg sollen Menschen in Kitas, Schulen und auch Betrieben dafür begeistert werden, Sicherheit und Gesundheit als zentrale Werte bei ihren Entscheidungen und Aktivitäten zu berücksichtigen. &#160; &#160; Wie schon bei den bisherigen Kampagnen der Unfallkassen &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/fuer-praevention-begeistern/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Für Prävention begeistern“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Beginn des Schuljahres 2018/2019 starten die Unfallkassen ihre Kampagne <span class="marker_kommmitmensch">komm<span class="marker_kommmitmensch_mit">mit</span>mensch</span> in den Bildungseinrichtungen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg sollen Menschen in Kitas, Schulen und auch Betrieben dafür begeistert werden, Sicherheit und Gesundheit als zentrale Werte bei ihren Entscheidungen und Aktivitäten zu berücksichtigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>KURZ GESAGT</h2>
<ul>
<li>DGUV-Kampagne <span class="marker_kommmitmensch">komm<span class="marker_kommmitmensch_mit">mit</span>mensch</span> stellt Kultur der Prävention in den Mittelpunkt</li>
<li>Zielgruppe sind Menschen in Kitas, Schulen und Betrieben</li>
<li>Botschaft: Sicherheit und Gesundheit sind Werte für alle</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie schon bei den bisherigen Kampagnen der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften besteht <span class="marker_kommmitmensch">komm<span class="marker_kommmitmensch_mit">mit</span>mensch</span> aus einer medialen Dachkampagne auf Bundesebene sowie aus den Trägerkampagnen, mit denen Bildungseinrichtungen und Betrieben praktische Unterstützung angeboten werden wird. Im Rahmen der Kampagne wurden und werden zahlreiche Materialien erarbeitet, um dort die Kultur der Prävention zu verbessern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-860" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch.jpg" alt="" width="683" height="236" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch.jpg 683w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-263x91.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-300x104.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-250x86.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-580x200.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-379x131.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-238x82.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-214x74.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Logo_kommmitmensch-368x127.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <strong>Kernbotschaft der Kampagne</strong> lautet:<br />
„Sicherheit und Gesundheit sind Werte für alle Menschen, jede Organisation und die Gesellschaft. Sie sollen Gegenstand allen Handelns werden. Präventives Handeln ist lohnend und sinnstiftend.“</p>
<p>Diese Kernbotschaft wird im Rahmen von sechs konkreten Handlungsfeldern umgesetzt:</p>
<ul>
<li>Führung</li>
<li>Information</li>
<li>Beteiligung (Partizipation)</li>
<li>Fehlerkultur</li>
<li>Betriebsklima</li>
<li>Sicherheit und Gesundheit (Prävention als integrierter Bestandteil aller Aufgaben)</li>
</ul>
<p>Diese Handlungsfelder sind wichtig für die Leitung und das Team der Kita, da sie zentrale Bereiche für Veränderungen darstellen.</p>
<h2>Führung</h2>
<p>Beispiele für positive Aktivitäten in Kitas:</p>
<ul>
<li>Führungsgrundsätze sind im Leitbild der Kita oder ihres Trägers verankert.</li>
<li>Das Führungsverhalten ist kooperativ, mitarbeiter- und mitwirkungsorientiert und damit gesundheitsfördernd.</li>
<li>Es gibt eine kontinuierliche Führungskräfteentwicklung.</li>
<li>Führungskräfte haben Vorbildfunktion und unterstützen ihr Team.</li>
</ul>
<h2>Kommunikation</h2>
<p>Beispiele für positive betriebliche Aktivitäten in Kitas:</p>
<ul>
<li>Es gibt Jahresgespräche für die Beschäftigten und regelmäßige Besprechungen.</li>
<li>Das Kommunikationsverhalten ist wertschätzend.</li>
<li>Die Kommunikationsbeziehungen sind vertrauensvoll.</li>
<li>Es existieren Möglichkeiten zum informellen Austausch.</li>
</ul>
<h2>Beteiligung</h2>
<p>Beispiele für positive betriebliche Aktivitäten in Kitas:</p>
<ul>
<li>Die Diagnose, Planung, Durchführung und Evaluation insbesondere von Maßnahmen zu Sicherheit und Gesundheit finden unter Beteiligung der Beschäftigten statt.</li>
<li>Es gibt Mitarbeiterbefragungen.</li>
<li>Die Gefährdungsbeurteilungen werden unter Beteiligung der Beschäftigten erstellt.</li>
</ul>
<h2>Fehlerkultur</h2>
<p>Beispiele für positive betriebliche Aktivitäten in Kitas:</p>
<ul>
<li>Aus Fehlern wird gelernt. Fehler werden reflektiert und<br />
zum Anlass genommen, Maßnahmen zur Verbesserung von Sicherheit und Gesundheit abzuleiten.</li>
<li>Auch kleine Unfälle werden erfasst und ausgewertet.</li>
<li>Es gibt kontinuierliche Verbesserungssysteme und -prozesse.</li>
</ul>
<h2>Betriebsklima</h2>
<p>Beispiele für positive betriebliche Aktivitäten in Kitas:</p>
<ul>
<li>Die gegenseitige Wertschätzung (Kollegialität) ist hoch.</li>
<li>Es gibt ein positives und verantwortliches Miteinander.</li>
<li>Es existieren Regeln der Zusammenarbeit.</li>
<li>Es werden gemeinsame Aktivitäten wie Betriebsfeste, Gesundheitstage oder Betriebssport organisiert.</li>
</ul>
<h2>Sicherheit und Gesundheit</h2>
<p>(Prävention als integrierter Bestandteil aller Aufgaben) Beispiele für positive betriebliche Aktivitäten in Kitas:</p>
<ul>
<li>Die Beschäftigten werden zu Sicherheit und Gesundheit qualifiziert.</li>
<li>Sicherheit und Gesundheit werden bei der Personal- und Organisationsentwicklung mitgedacht.</li>
<li>Ersthelfer, Sicherheitsbeauftragte, Brandschutzbeauftragte oder -helfer werden bei ihren Aufgaben unterstützt.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">WEITERE INFOS</h2>
<p style="text-align: center;">Mehr Informationen zur Kampagne sind<br />
auf der Kampagnenhomepage<br />
<a href="https://www.kommmitmensch.de" target="_blank" rel="noopener">www.komm<span style="color: #33b1ff;">mit</span>mensch.de</a> zu finden.</p>
<p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://dguv-kinderkinder.de/fuer-praevention-begeistern/">Für Prävention begeistern</a> erschien zuerst auf <a href="https://dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Kita – ein sicherer Ort</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/die-kita-ein-sicherer-ort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 06:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Auslöser ist oft ein ungutes Gefühl. Eine Erzieherin oder ein Erzieher beobachtet in der Kita eine merkwürdige Situation oder stellt fest, dass sich ein Kind anders verhält als sonst. „Die pädagogischen Fachkräfte sind sehr nah dran an den Kindern“, sagt Inga Hansen vom PETZE-Institut für Gewaltprävention in Kiel. „Sie merken oft schnell, wenn etwas &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/die-kita-ein-sicherer-ort/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Kita – ein sicherer Ort“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Auslöser ist oft ein ungutes Gefühl. Eine Erzieherin oder ein Erzieher beobachtet in der Kita eine merkwürdige Situation oder stellt fest, dass sich ein Kind anders verhält als sonst. „Die pädagogischen Fachkräfte sind sehr nah dran an den Kindern“, sagt Inga Hansen vom PETZE-Institut für Gewaltprävention in Kiel. „Sie merken oft schnell, wenn etwas nicht stimmt.“ Doch beim Verdacht des sexuellen Missbrauchs ist die Verunsicherung groß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>KURZ GESAGT!</h2>
<ul>
<li>Jede Kita braucht ein Schutzkonzept</li>
<li>Es bietet den Kindern Sicherheit</li>
<li>Es hilft den pädagogischen Fachkräften, sich richtig zu verhalten</li>
<li>Fürs Konzept das Team und externe Experten hinzuziehen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die rechtliche Seite ist klar: Seit 2012 schreibt das Bundeskinderschutzgesetz vor, dass alle Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen konkrete Schutzmaßnahmen ergreifen müssen. Das Ziel: Kitas und andere Betreuungseinrichtungen sollen ein sicherer Ort für Kinder sein. Eine Vorgabe ist die Erarbeitung von Schutzkonzepten. Diese sollen den pädagogischen Fachkräften dabei helfen, sich in solch schwierigen Situationen richtig zu verhalten.</p>
<h2>Schutzkonzepte</h2>
<p>Die Schutzkonzepte sind eine Konsequenz aus Missbrauchsskandalen in Institutionen wie der Odenwaldschule. Das Bundeskinderschutzgesetz verlangt, dass die Einrichtungen durch verschiedene Maßnahmen das Risiko senken, zum Tatort sexueller Gewalt zu werden. Zudem sollen Kitas bei dem Thema so kompetent sein, dass sie Kindern auch dann helfen können, wenn sie zum Beispiel in der Familie von Missbrauch betroffen sind.</p>
<p>Das achte Sozialgesetzbuch im Kinder- und Jugendhilfegesetz schreibt ebenfalls einen Handlungsauftrag bei Kindeswohlgefährdung fest. „Doch bei Schutzkonzepten geht es um sehr viel mehr“, betont Ulli Freund, Mitarbeiterin im Arbeitsstab des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). So spielt zum Beispiel die Prävention eine große Rolle. Und der Fokus liegt klar auf sexueller Gewalt. „Das ist sehr sinnvoll“, sagt Marlena Beckmann von der Beratungsstelle Wagemut in Flensburg. Im Gegensatz zu anderen Formen der Kindeswohlgefährdung – wie Vernachlässigung oder Misshandlung – habe sexueller Missbrauch eine ganz andere Dynamik. „So eine Tat ist in der Regel geplant. Das Vertrauen der Kinder wird missbraucht und sie werden oft unter Druck gesetzt, niemandem etwas zu verraten.“</p>
<h2>Vorhandene Bausteine nutzen</h2>
<p>Jede Kita braucht laut Bundeskinderschutzgesetz ihr eigenes Schutzkonzept. Die Fachleute raten erst einmal zu einer Bestandsaufnahme: Welche Kooperationen mit Fachberatungsstellen gibt es bereits, welche Präventionskonzepte? Viele Bausteine seien in den Kitas vorhanden, sagt Ulli Freund. Sie müssten nur zusammengesetzt und an der einen oder anderen Stelle verbessert werden. „Viele Einrichtungen sind schon recht weit.“</p>
<p>Dabei ist es ganz wichtig, dass das Team einbezogen werden muss. „So ein Schutzkonzept muss gelebt werden“, betont Marlena Beckmann. „Sonst besteht die Gefahr, dass es nur im Ordner im Regal landet.“ Beim Verhaltenskodex zum Beispiel gilt es, gemeinsam den Umgang mit Nähe und Distanz zu definieren. Ist es erlaubt, Kinder zu küssen? Sie nackt zu fotografieren? Türen beim Wickeln zu schließen? Ganz wichtig: Diese Regeln gelten für alle, auch für Frauen, sagt Inga Hansen von PETZE.  Meist würden vor allem männliche Erzieher misstrauisch beäugt. Ein Generalverdacht sei aber ebenso falsch, wie anzunehmen, es gebe keine weiblichen Täter.</p>
<p>Schutzkonzepte, erklärt Ulli Freund, machten Kitas sicherer und professioneller. Für alle Einrichtungen ist ratsam, sich Hilfe zu holen. Fachberatungsstellen wie PETZE und Wagemut bieten Unterstützung an. Die Fachleute sind überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt. „Viele Kitas haben Angst, im Ernstfall nicht richtig zu reagieren“, sagt Inga Hansen. „Die Arbeit am Schutzkonzept erleben sie eher entlastend als belastend.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h2>DAS GEHÖRT INS SCHUTZKONZEPT:</h2>
<p><strong>Leitbild:</strong> Präventionsverantwortung festschreiben.<br />
<strong>Verhaltenskodex:</strong> Wie viel Nähe ist erlaubt? Grenzen der Kinder respektieren, Regeln für risikoreiche Situationen festlegen.<br />
<strong>Ansprechpartner</strong> für den Kinderschutz benennen.<br />
<strong>Fortbildungen:</strong> Externe Referenten einladen, Angebote des Jugendamts nutzen.<br />
<strong>Präventionsangebote</strong> für Kinder und Eltern: Im Kita-Alltag soll thematisiert und gelebt werden, dass ein Nein akzeptiert wird und Hilfeholen kein Petzen ist.<br />
<strong>Partizipations- und Beschwerdeverfahren</strong> für Kinder: Kinder werden in Entscheidungen einbezogen und dürfen sagen, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Das stärkt das Selbstbewusstsein.<br />
<strong>Notfallplan:</strong> Besprechung im Team, Gespräch mit Kitaleitung bzw. Träger. Wann sind Jugendamt und Polizei einzuschalten?<br />
<strong>Kooperationen</strong> mit externen Fachberatungsstellen, Jugendamt etc.</p>
<p><strong>Beispiele:</strong></p>
<ul>
<li>Schutzkonzept der Kindertagesstätten der Gemeinde Henstedt- Ulzburg: <a href="https://www.henstedt-ulzburg.de/veroeffentlichungen/schutzkonzept_kitas.html" target="_blank" rel="noopener">www.henstedt-ulzburg.de</a>, Suchbegriff: „Schutzkonzept der Kindertagesstätten“</li>
<li>Schutzkonzept der Kitas der Pestalozzi-Stiftung Hamburg: <a href="https://www.pestalozzi-kita.de" target="_blank" rel="noopener">www.pestalozzi-kita.de</a> &gt; Leistungen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">WEITERE INFOS</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Initiative „Kein Raum für Missbrauch“<br />
</strong><strong><a href="https://www.kein-raum-fuer-missbrauch.de" target="_blank" rel="noopener">www.kein-raum-fuer-missbrauch.de</a></strong></p>
<p style="text-align: center;">Auf der Homepage der Initiative des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs gibt es unter anderem kostenlose Materialien für Kitas zu Schutzkonzepten.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: </strong><br />
<strong>0800 / 22 55 530<br />
</strong><br />
Bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt, für Angehörige sowie Personen aus dem sozialen Umfeld von<br />
Kindern, für Fachkräfte und für alle Interessierten.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hilfeportal Sexueller Missbrauch<br />
<a href="https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html" target="_blank" rel="noopener">www.hilfeportal-missbrauch.de</a></strong></p>
<p style="text-align: center;">Das Portal informiert Betroffene, ihre Angehörigen und andere Menschen, die sie unterstützen wollen. Die bundesweite Datenbank zeigt, wo es in der eigenen Region Hilfsangebote gibt.</p>
<p></div>
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		<title>Versicherungsschutz bei Festen und Veranstaltungen</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/versicherungsschutz-bei-festen-und-veranstaltungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 06:23:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: In unserer Kita werden Fremdsprachenkurse, Malunterricht und musikalische Früherziehung angeboten. Besteht für die Kinder, die an Angeboten fremder Anbieter – aber in unseren Räumlichkeiten – teilnehmen, gesetzlicher Versicherungsschutz? Antwort: Entscheidend ist, ob es sich hierbei um eine Veranstaltung handelt, die in den organisatorischen Verantwortungsbereich der Kita fällt oder in fremder Verantwortung durchgeführt wird. Denn: &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/versicherungsschutz-bei-festen-und-veranstaltungen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Versicherungsschutz bei Festen und Veranstaltungen“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Frage: In unserer Kita werden Fremdsprachenkurse, Malunterricht und musikalische Früherziehung angeboten. Besteht für die Kinder, die an Angeboten fremder Anbieter – aber in unseren Räumlichkeiten – teilnehmen, gesetzlicher Versicherungsschutz?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Entscheidend ist, ob es sich hierbei um eine Veranstaltung handelt, die in den organisatorischen Verantwortungsbereich der Kita fällt oder in fremder Verantwortung durchgeführt wird. Denn: Die gesetzliche Unfallversicherung ist nur zuständig für Veranstaltungen, die im organisatorischen Verantwortungsbereich der Einrichtung durchgeführt werden.</p>
<h3>Frage: Wir möchten in einem der Funktionsräume der Kita ein Englischangebot von einer amerikanisch sprechenden Mutter durchführen lassen. Veranstaltungszeitraum ist von 14 bis 15 Uhr. Es werden Kinder daran teilnehmen, deren Vertrag nur bis 14 Uhr gültig ist. Wie sind die Kinder dann versichert?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Auch hier gilt: Wenn die Kita lediglich Räumlichkeiten für ein privat organisiertes Englischangebot zur Verfügung stellt, ist bei einem Unfall die jeweilige Krankenkasse des Kindes zuständig. Anders verhält es sich, wenn diese Veranstaltung als zusätzliches Angebot für die Kinder organisiert und in Verantwortung der Einrichtung durchgeführt wird. Dann sind die Kinder gesetzlich unfallversichert und es spielt keine Rolle, ob das Angebot während der üblichen Betreuungszeiten stattfindet oder erst danach. Dass das Angebot nicht von den Erzieherinnen und Erziehern der Kita, sondern von einer Mutter durchgeführt wird, hat auf den Versicherungsschutz keinen Einfluss.</p>
<h3>Frage: Unsere Hortkinder bringen manchmal ihre Freunde mit. Sind diese gesetzlich unfallversichert?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Die Hortkinder werden regelmäßig aufgrund des mit den Sorgeberechtigten geschlossenen Betreuungsvertrages beaufsichtigt und betreut. Für diese Kinder besteht Versicherungsschutz. Freunde, die sie mitbringen, sind nicht gesetzlich unfallversichert.</p>
<h3>Frage: Eine Familie möchte in unserer Kita einen privaten Kindergeburtstag feiern. Wir könnten die Räumlichkeiten am Wochenende zur Verfügung stellen. Sind die Kinder dann auch versichert?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Private Feste, wie Kindergeburtstage, die in einer von den Eltern angemieteten Kita gefeiert werden, sind nicht gesetzlich unfallversichert. Denn hier trägt nicht die Kita-Leitung die organisatorische Verantwortung für die Betreuung der Kinder. Bei Unfällen mit Gesundheitsschäden ist also die Krankenversicherung der Kinder zuständig.</p>
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		<title>„Wir sind keine Maschinen“</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/wir-sind-keine-maschinen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 06:24:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus der Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Pony, Therapiehunde, Schafe, Ziegen, Hühner und Reptilien – die vielen Tiere in unserer Kita bringen die Kinder wieder in Kontakt mit der Natur und zu dem, was uns als Menschen ausmacht. Zwischen den Kindern und Tieren gibt es eine besondere Verbindung ganz ohne Worte. Die Kinder suchen den Kontakt zu den Tieren und fühlen sich &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/wir-sind-keine-maschinen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„„Wir sind keine Maschinen““ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Pony, Therapiehunde, Schafe, Ziegen, Hühner und Reptilien – die vielen Tiere in unserer Kita bringen die Kinder wieder in Kontakt mit der Natur und zu dem, was uns als Menschen ausmacht. Zwischen den Kindern und Tieren gibt es eine besondere Verbindung ganz ohne Worte. Die Kinder suchen den Kontakt zu den Tieren und fühlen sich von ihnen angenommen. Bei ihnen trauen sich selbst aggressive Kinder, auch ihre Verletzlichkeit zu zeigen.</p>
<p>Unsere Therapiehündin Violetta zum Beispiel kommuniziert dann mit ihren Augen und der ganzen Körpersprache: ,Ich bin da für Dich. Es ist ok, wenn Du traurig oder wütend bist.‘ Ein tiefes Vertrauen und Verständnis füreinander entsteht. Das lässt die Kita-Kinder ruhiger, achtsamer und verständnisvoller werden.“</p>
<p>Gabriele Tietz ist Leiterin der Kita „Unsere kleine Farm“ mit tier- und naturpädagogischem Ansatz in Essen (<a href="http://www.stiftung-gl.de" target="_blank" rel="noopener">www.stiftung-gl.de</a>).</p>
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		<title>Memory der Gefühle</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/memory-der-gefuehle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 06:24:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aushänge]]></category>
		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Download als PDF-Dokument, 257 KB</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-825" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/08/Memory_der_Gefuehle.jpg" alt="" width="870" height="1236" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Memory_der_Gefuehle.jpg 870w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Memory_der_Gefuehle-259x368.jpg 259w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Memory_der_Gefuehle-211x300.jpg 211w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Memory_der_Gefuehle-768x1091.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Memory_der_Gefuehle-250x355.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Memory_der_Gefuehle-580x824.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Memory_der_Gefuehle-179x255.jpg 179w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Memory_der_Gefuehle-235x334.jpg 235w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/08/Memory_der_Gefuehle-185x263.jpg 185w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
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