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	<title>eingewöhnung Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Mit Zuversicht in die Schule </title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/mit-zuversicht-in-die-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
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		<category><![CDATA[Gute Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Vorschuljahr ist für die Kinder der meisten Kitas mit einem besonderen Programm angefüllt – ob ein Besuch der Feuerwache oder eine Übernachtung, ein besonderer Ausflug oder Workshop. Die Kinder wissen, dass bald etwas Neues beginnen wird – bei manchen kann das Unsicherheit auslösen. Wenn dann noch „vom Ernst des Lebens“ die Rede ist, weicht &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/mit-zuversicht-in-die-schule/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mit Zuversicht in die Schule “ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>kurz &#038; knapp</h2>
<p>+ Der Übergang von der Kita in die Schule ist ein zentraler Entwicklungsschritt<br />
+ Kooperation und Vernetzung im Dreiklang Kita, Schule, Eltern sind entscheidend<br />
+ Eltern spielen eine Schlüsselrolle im Übergang </div>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das Vorschuljahr ist für die Kinder der meisten Kitas mit einem besonderen Programm angefüllt – ob ein Besuch der Feuerwache oder eine Übernachtung, ein besonderer Ausflug oder Workshop. Die Kinder wissen, dass bald etwas Neues beginnen wird – bei manchen kann das Unsicherheit auslösen. Wenn dann noch „vom Ernst des Lebens“ die Rede ist, weicht die Vorfreude möglicherweise einem leisen Angstgefühl. Je besser also der Übergang gestaltet wird, desto einfacher gelingt den Kindern das Ankommen in der Schule, und das kann sich positiv auf ihre ganze weitere Bildungsbiografie auswirken.</p>



<p>In vielen Städten und Gemeinden arbeiten deshalb die Kitas und Grundschulen in einem engen Netzwerk. Auch Barbara Moser vom Jugendamt der Stadt Nürnberg rät dringend dazu, Kooperationen zwischen Kita, Schule und Elternhaus zu etablieren, damit ein enger, vertrauensvoller Austausch untereinander stattfinden kann. Nur so entstehe ein gemeinsames Verständnis, ist Moser überzeugt. „Der Übergang zur Schule ist zwar markiert durch die Verabschiedung der Kinder aus der Kita, aber davor gibt es einen langen, intensiven Prozess von mindestens einem, eineinhalb Jahren. Dieser muss gut geplant sein“, so die Fachfrau.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Toolbox als Rund-um-sorglos-Paket&nbsp;</h2>



<p>In Nürnberg steht den Kitas und Schulen zu diesem Zweck eine modulare Toolbox mit handfesten Tipps und kompakten Hinweisen, Vordrucken, Formularen und Musterplänen zur Verfügung. Sie enthält sogar ausführliche Konzepte samt Materiallisten sowie konkrete Ideen für drei thematische Eltern-­Kind­-Nachmittage. Ein „Rund­-um­-sorglos-­Paket“ also. Barbara Moser hat die Toolbox gemeinsam mit einem Steuerungskreis der Stadt mit- und weiterentwickelt. In diesem Gremium sitzen neben Vertretern der Kitaträger und des Jugendamtes auch die Schulverwaltung, Schulleitungen und das Bildungsbüro. Die Sammlung adressiert bewusst nicht nur die Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen, sondern genauso die in den Schulen. </p>



<p>„Wir sehen das Thema ganzheitlich“, verdeutlicht Moser. Für sie steht fest, dass der Schlüssel für das Gelingen des Übergangs zur Schule in beständiger Kommunikation liegt: „Alles steht und fällt damit, im ständigen Austausch zu bleiben und dies so zu institutionalisieren, dass auch bei einem Personalwechsel die Kontinuität gewahrt bleibt.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Eltern mitnehmen</h2>



<p>Sie betont, wie wichtig es zudem sei, die Eltern aktiv in den Prozess einzubinden. Schließlich seien auch diese verunsichert, was auf sie und vor allem ihr Kind zukommen werde. „Viele haben aus ihrer eigenen Schulzeit veraltete oder falsche Vorstellungen davon, wie Schule heute funktioniert.“ Es dann aus erster Hand zu erfahren und zu sehen, dass sich sowohl die Kita als auch die Schule dafür verantwortlich fühlten, den Kindern einen optimalen Start zu ermöglichen, sei für viele erleichternd. „Mit einer positiven Haltung gegenüber der Schule spiegeln Eltern den Kindern Zuversicht.“</p>



<p>Deshalb sieht das Nürnberger Konzept auch drei thematische Eltern­-Kind­-Nachmittage vor – ausgerichtet gemeinsam von Schule und Kita. Darin geht es um kognitive Voraussetzungen für die Schulfähigkeit, die kindliche Wahrnehmung sowie um mathematische und sprachliche Bildung. „Hier können wir Eltern beruhigen, die nicht gut Deutsch sprechen. Kinder, die ihre Erstsprache gut beherrschen, erlernen Deutsch einfacher, deshalb ist es wichtig, dass in der Familie viel in der Muttersprache miteinander gesprochen wird.“ An einem der Nachmittage lernen die Kinder und Eltern das Schulhaus kennen, an einem weiteren geht es um die Schultasche: Was ist ein guter, sicherer und geeigneter Schulranzen, was gehört hinein, was nicht? Barbara Moser erläutert: „Außerdem setzen die Eltern einen schwer bepackten Wanderrucksack auf, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel die Kinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht schleppen müssen, wenn das komplette Schulzeug jeden Tag mitgenommen wird.“ Ein Augenöffner!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angebot, aber keine Verpflichtung&nbsp;</h2>



<p>Es gibt keine Verpflichtung für die Einrichtungen in Nürnberg, die Vorschläge umzusetzen. „Dort, wo es bereits gute, gewachsene Strukturen und Kooperationen gibt, dient die Toolbox als Orientierungshilfe zum Abgleich, ob die eigenen Konzepte einen vergleichbar roten Faden verfolgen, wie wir es empfehlen“, erklärt Moser. Wo Kooperationen noch wachsen oder neu aufgebaut werden müssen, können sich die Kitas und Schulen eng an das vorgeschlagene Vorgehen halten. Abgesehen davon, dass sich ein Teil der Empfehlungen an den gesetzlichen Grundlagen Bayerns orientiert, ist die Toolbox auch für Kitas außerhalb Nürnbergs oder Bayerns ein großartiger Fundus an Ideen und Tipps.</p>



<div style="height:53px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-orange"></p>
<p>Die Stadt Nürnberg hat eine Toolbox mit Tipps und Materiallisten u. v. m. zum Übergang Kita–Schule entwickelt. Sie steht kostenfrei zur Verfügung unter:<br />
<a href=" https://www.nuernberg.de/internet/kinderbetreuung/uebergangkindergartenschule.html"target="_blank"> https://kurzelinks.de/7xgi</a><br />
</div>
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		<title>„Stärkt fürs ganze Leben“</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/krippeneingewoehnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 11:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2025]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[kitaeingewöhnung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Worauf kommt es besonders an? Kurz gesagt: Bei der Eingewöhnung passiert sehr viel in sehr kurzer Zeit. Der Start in der Kita wird als Transitionserfahrung bezeichnet, also als große Veränderung. Das Kind muss die Trennung von den Eltern verkraften. Und parallel dazu muss es sich auch in einem völlig neuen sozialen Kontext zurechtfinden, seinen eigenen &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/krippeneingewoehnung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„„Stärkt fürs ganze Leben““ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- div class="rechte-spalte"> <strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4003 size-medium" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2025/01/Stefanie_von_Brueck.png" alt="" width="219" height="300" /> </strong> <span style="color: #808080;"><sup>Foto: Katharina Gless</sup> </span></p>
<p><sup>Stefanie von Brück ist Expertin für beziehungsstarke Eingewöhnung, Familie und Kita. Sie ist Pädagogin, Autorin und Gründerin der Happy Kita Academy. Sie berät Eltern bei der Eingewöhnung ihrer Kinder und bildet pädagogische Fachkräfte bzw. Kitateams fort. Ihr aktueller Ratgeber heißt: „Auf ins Kita-Abenteuer“.<br />
Mehr Infos: <a href="https://stefanievonbrueck.de"target="_blank">stefanievonbrueck.de</a>  </sup> </div -->




<h3 class="wp-block-heading">Worauf kommt es besonders an?</h3>



<p>Kurz gesagt: Bei der Eingewöhnung passiert sehr viel in sehr kurzer Zeit. Der Start in der Kita wird als Transitionserfahrung bezeichnet, also als große Veränderung. Das Kind muss die Trennung von den Eltern verkraften. Und parallel dazu muss es sich auch in einem völlig neuen sozialen Kontext zurechtfinden, seinen eigenen Platz in der Gruppe finden und sich an die Strukturen anpassen. Das erfordert eine emotionale Höchstleistung. Das Wichtigste ist, sich dafür genug Zeit zu nehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist eine Eingewöhnung ohne Tränen überhaupt möglich? </h3>



<p>Ziel sollte auf jeden Fall sein, dass die ersten Trennungen ohne Tränen ablaufen. Ein positiver Start ist extrem wichtig. Bedingung dafür ist, dass die Beziehung stabil ist und die Kinder sich sicher fühlen. Es ist nicht schlimm, wenn es auch mal ein paar Tränen gibt – aus Trennungskummer. Weil die Kinder ihre Eltern sehr lieb haben und sie vermissen. Sie sind kurz traurig, danach ist die Welt aber wieder in Ordnung. Voraussetzung ist, dass die Beziehung stabil ist – und sie wissen, dass jemand gut auf sie aufpasst. Was nicht passieren darf, ist Trennungsschmerz: Dabei lassen sich die Kinder kaum beruhigen, weinen laut oder wimmern leise.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie gelingt eine sanfte Eingewöhnung?</h3>



<p>Oft liegt der Fokus sehr auf der Trennung. Dabei gilt es vor allem, erst eine Bindung aufzubauen. Die meisten Kinder mögen ihre Bezugsperson, spielen mit ihr und lassen sich auch mal auf den Arm nehmen. Das ist total wichtig, reicht aber oft nicht aus, um die Eltern gehen zu lassen. Das kann dazu führen, dass die erste Trennung negativ erlebt wird. Kinder haben eingespeichert, dass eine Bindungsperson in der Nähe sein muss. Deshalb sollte erst sichergestellt werden, dass das Kind die Fachkraft als Ersatz für die Eltern annimmt und sich von ihr trösten lässt. So findet ein Loslassen statt, wenn die Kinder bereit sind. Und wenn die Eltern bereit sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was braucht es, um Bindung aufzubauen?</h3>



<p>Viel Zeit. Eine Eingewöhnung dauert oft länger, als viele denken. In der Regel findet die erste Trennung am vierten Tag statt, das ist meistens viel zu früh. Eine gute stabile Eingewöhnung kann sechs bis acht Wochen dauern, manchmal länger. Doch es geht nicht darum, Eingewöhnungstage zu zählen, sondern Beziehungsmomente zu sammeln. Dafür kommt es darauf an, feinfühlig auf Signale zu achten. Ziel ist, dass das Kind von selbst die Kommunikation mit der Fachkraft sucht und freiwillig Körperkontakt zulässt. Eine Eingewöhnung erfordert von der Fachkraft unheimlich viel Engagement. Aber wer erst investiert, kann danach profitieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mitunter heißt es, dass die Kinder sich mit der Eingewöhnung so schwertun, weil Mutter oder Vater nicht loslassen können. Welche Rolle spielen die Eltern?</h3>



<p>Das stimmt manchmal auch. Einige Eltern sind noch nicht dazu bereit, ihr Kind abzugeben, oder haben eigene Erlebnisse nicht verarbeitet. Die Frage ist, wie die Fachkräfte damit am besten umgehen. Druck aufzubauen, hilft nicht weiter, sondern sorgt im Gegenteil für noch mehr Stress. Stattdessen gilt es zu schauen, welche Bedürfnisse noch nicht erfüllt sind. Vielleicht sind die Eltern nicht sicher, dass ihr Kind wirklich gut betreut wird. Wichtig ist, Vertrauen aufzubauen. Das lässt sich nicht erzwingen, sondern muss man spüren. Es braucht eine Willkommenskultur, damit sich Kinder und Eltern sicher fühlen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In Kitas ist Personal häufig knapp und Zeit eng getaktet. Wie kann es da gelingen, sich so lange Zeit voll und ganz einem Kind zu widmen?</h3>



<p>Die Rahmenbedingungen stellen definitiv eine Hürde dar. Aber viele Kitas organisieren die Eingewöhnungen schon sehr gut: Zum Beispiel nehmen sie nur alle vier Wochen ein neues Kind auf oder nutzen auch die Nachmittage. Vor allem kommt es auf die Haltung an. Da ist das gesamte Team gefordert. Um eine intensive Beziehung aufzubauen, muss sich eine Fachkraft nicht ausschließlich um ein einziges Kind kümmern. Die Balance zwischen individuellen Beziehungsmomenten und sie gut in den Alltag einzubinden, hilft den Kindern beim Ankommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie wirkt sich eine sanfte Eingewöhnung auf die Kinder aus?</h3>



<p>Die Eingewöhnung ist oft die erste Transitionserfahrung. Wenn Kinder damit gute Erfahrungen machen, stärkt es ihre Resilienz. Sie haben eine emotionale Herausforderung erfolgreich gemeistert, wurden dabei gut unterstützt. Das sorgt für Zuversicht. Wenn andere große Veränderungen – wie Einschulung, Trennung der Eltern, Umzug oder Tod – anstehen, haben sie schon einen positiven Rucksack. Kurzum: Eine gute Eingewöhnung stärkt sie für den Rest des Lebens.</p>



<p><em>Die Fragen stellte Kathrin Hedtke</em></p>



<div style="height:61px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-orange"> </p>
<p>Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier:</p>
<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/eingewoehnungsmodelle/" target="_blank">Übersicht zu den Eingewöhnungskonzepten nach dem Berliner oder Münchener Modell.</a></p>
<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/gemeinsam-gut-ankommen/" target="_blank">Beitrag zur Peergruppen-Eingewöhnung.</a><br />
</div>
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		<item>
		<title>Willkommen an Bord!</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/willkommen-an-bord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:17:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Onboarding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben viele tolle Konzepte für die Eingewöhnung der Kinder – aber an die Eingewöhnung der Beschäftigten denken Kitas oft nicht“, weiß Michaela Anders. Die Sozialpädagogin hat selbst zehn Jahre lang Kitas geleitet, bevor sie Personalentwicklung studierte, sich zur Trainerin ausbilden ließ und nun Kitas unter anderem dabei begleitet, Fachkräfte zu integrieren. Für den gesamten &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/willkommen-an-bord/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Willkommen an Bord!“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2> KURZ GESAGT!</h2>
<p>_Konzept „Onboarding“ geht über die Einarbeitung hinaus</p>
<p>_Der Prozess beginnt vor dem ersten Arbeitstag und endet mit der erfolgreichen Eingliederung ins Team</p>
<p>_Gutes Onboarding gibt Sicherheit und reduziert psychische Belastungen </p>
<p></div>



<p></p>



<p>Wir haben viele tolle Konzepte für die Eingewöhnung der Kinder – aber an die Eingewöhnung der Beschäftigten denken Kitas oft nicht“, weiß Michaela Anders. Die Sozialpädagogin hat selbst zehn Jahre lang Kitas geleitet, bevor sie Personalentwicklung studierte, sich zur Trainerin ausbilden ließ und nun Kitas unter anderem dabei begleitet, Fachkräfte zu integrieren.</p>



<p>Für den gesamten Prozess von der Einstellung neuer Beschäftigter über deren Einarbeitung bis hin zur Integration ins Team gibt es eine Bezeichnung: Onboarding. „Mir gefällt der Begriff, weil darin viel mehr steckt als die bloße Wissensvermittlung, um seine Arbeit verrichten zu können“, sagt Michaela Anders. Nämlich an Bord zu kommen und willkommen geheißen zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Überforderung und Überlastung verhindern</h3>



<p>Für die Gesundheit aller Beschäftigten ist es wichtig, die Neuen vernünftig an Bord zu holen und sie nicht – sei es aus Personalmangel – ins kalte Wasser zu werfen. Sonst drohen Unsicherheit, Überforderung und Überlastung. Das kann dazu führen, dass die neue Fachkraft aufgrund der psychischen Belastung erkrankt oder die Kita sogar bald wieder verlässt. Das wiederum bedeutet Mehrarbeit und Mehrbelastung für das vorhandene Personal – ein Teufelskreis. „Eine strukturierte Einarbeitung schafft ein Sicherheitsgefühl“, erklärt Michaela Anders. „Dadurch reduziere ich also die Gefahr von Überlastung und psychischen Erkrankungen.“</p>



<p>In einem schlechten Onboarding liegen noch andere Gefahren. „Ich muss mich auskennen, um in einer Kita – für mich und für die Kinder – sicher arbeiten zu können“, veranschaulicht Michaela Anders. Wo sind die Stühle für rückengerechtes Arbeiten? Welche Gefährdungen gibt es auf dem Außengelände? Wie ist die Aufsichtspflicht geregelt?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>So gelingt der Onboarding-Prozess</h2>



<p>Ein guter Onboarding-Prozess beginnt schon lange vor dem ersten Arbeitstag und dauert bis zum Ende der Probezeit. Michaela Anders unterteilt ihn in drei Phasen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Vor dem ersten Arbeitstag</h3>



<p>Wenn organisatorische Dinge geklärt sind, gibt das dem Neuling Sicherheit. Zum Beispiel: Wie und in welcher Gruppe werde ich eingesetzt? Wie sind die Arbeitszeiten? Gibt es Essen in der Kita? Wann wird das Gehalt überwiesen? Die Kitaleitung sollte signalisieren, als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen, denn: „Am häufigsten scheitert Onboarding daran, dass die Kitaleitung keine Zeit hat, sich mit den neuen Fachkräften auseinanderzusetzen und ihnen Konzepte und Abläufe zu erklären“, weiß Michaela Anders.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>2. Am ersten Arbeitstag</h3>



<p>Ein Begrüßungstreffen mit dem Team erleichtert den Einstieg und trägt dazu bei, dass sich die neue Fachkraft willkommen fühlt. Beim Rundgang durchs Haus geht es zunächst nur um die Grundagen: Hier kannst du deine Tasche abstellen. Hier gibt es Kaffee. Diese erste Orientierung bringt Sicherheit.</p>



<p>Generell gilt für alle Kolleginnen und Kollegen: den Neuankömmling nicht mit zu vielen Informationen überfrachten, selbst wenn es vielleicht nett gemeint ist. Stattdessen nur kurz vorstellen und Offenheit signalisieren. Zum Beispiel: „Ich bin Kathrin und betreue die Nasenbär-Gruppe. Außerdem bin ich noch für unseren Garten zuständig. Wenn du Fragen hast, komm gerne auf mich zu.“</p>



<p>Kitaleitungen können die Einarbeitung gut an Mentoren – also andere pädagogische Fachkräfte – delegieren. Mit den Mentoren sollte sich die neue Fachkraft in der Anfangszeit regelmäßig austauschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>3. In der Probezeit</h3>



<p>„Es ist als Kitaleitung wichtig, Anker zu setzen“, erklärt Michaela Anders. Das kann beispielsweise durch das Festlegen von Gesprächsterminen erfolgen. Sie selbst habe als Kitaleitung neuem Personal einen Terminplan an die Hand gegeben: Gespräche zunächst alle zwei Wochen, dann alle zwei Monate. „Wir haben geklärt: Was fällt dir leicht? Womit tust du dich schwer? Wo hast du Unterstützungsbedarf? Dabei findet man weit mehr über die neue Fachkraft heraus als im Bewerbungsgespräch.“ Den eigenen Stärken entsprechend eingesetzt und wertgeschätzt zu werden, hilft beim Ankommen: Hat jemand zum Beispiel keinen grünen Daumen, kann dafür aber toll Gitarre spielen, sollte die Person eher bei Projekten zur musikalischen Früherziehung mitwirken als bei der Pflege des Gemüsebeets.</p>



<p>Für das Zugehörigkeitsgefühl ist es hilfreich, weitere Möglichkeiten zum kollegialen Austausch zu schaffen. Das können regelmäßige Meetings sein oder Team-Events außerhalb der Arbeitszeiten.</p>



<p>Das neue Teammitglied selbst sollte offen gegenüber der neuen Kita sein, damit das Onboarding gelingt. Faustformel: Erst sehen, dann urteilen und zum Schluss handeln. „Hat die Kita beispielsweise an der Garderobe ein ungewohntes Konzept, ist es nicht sinnvoll, schon beim ersten Teamgespräch Änderungen vorzuschlagen. Stattdessen sollte ich mir das erst einmal in Ruhe anschauen und mir ein Urteil über die Vor- und Nachteile bilden. Und dann erst handeln.“</p>



<div style="height:54px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="box-infos-blau"></p>



<p>Damit das Onboarding gelingt, haben wir eine Checkliste vorbereitet:</p>



<div style="height:56px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste-Onboarding.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1352" height="1920" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding.png" alt="" class="wp-image-6576" style="width:404px;height:auto" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding.png 1352w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-211x300.png 211w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-768x1091.png 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-1082x1536.png 1082w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-250x355.png 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-259x368.png 259w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-254x360.png 254w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-580x824.png 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-180x255.png 180w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-235x334.png 235w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></a></figure>
</div>


<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center"><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste-Onboarding.pdf">Checkliste &#8222;Onboarding&#8220; zum Download als PDF (851 KB</a><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste-Onboarding.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">)</a></p>



<p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Peergruppen-Eingewöhnung</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/peers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 14:04:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Peergruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Übergänge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anja Cantzler: Peergroup- Eingewöhnung Für Kita, Krippe und KindertagespflegeVerlag an der Ruhr, 2022 Anja Cantzler: Blogartikel: Eingewöhnung in der Peer Grouphttps://coaching-cantzler.de/2021/01/21/eingewohnung-in-der-peer-group/ Anja Cantzler: Blogartikel: Ankommen inder Kita &#8211; wieviele Tränen dürfen sein?https://coaching-cantzler.de/category/bindung-und-eingewoehnung/ Podcast Feas naive Welt: Eingewöhnung in der Peer Group &#8211; Interview mit Anja Cantzlerhttps://feasnaivewelt.podigee.io/52-neue-episode KitaTalk mit Christa Manske: Peergroup-Eingewöhnunghttps://www.youtube.com/watch?v=MI2wR8_96_g KitaTalk mit Lea Wedewarth: &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/peers/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Peergruppen-Eingewöhnung“ </span>weiterlesen</a></p>
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<p class="has-text-align-left"><img decoding="async" width="150" height="213" class="wp-image-6129" style="width: 150px;" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/03/Buchtitel_Peergruppeneingewoehnung.png" alt="Titelbild des Buchs Peergruppen-Eingewöhnung" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/03/Buchtitel_Peergruppeneingewoehnung.png 490w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/03/Buchtitel_Peergruppeneingewoehnung-211x300.png 211w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/03/Buchtitel_Peergruppeneingewoehnung-250x356.png 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/03/Buchtitel_Peergruppeneingewoehnung-259x368.png 259w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/03/Buchtitel_Peergruppeneingewoehnung-253x360.png 253w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/03/Buchtitel_Peergruppeneingewoehnung-179x255.png 179w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/03/Buchtitel_Peergruppeneingewoehnung-235x334.png 235w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/03/Buchtitel_Peergruppeneingewoehnung-212x302.png 212w" sizes="(max-width: 150px) 85vw, 150px" /><strong>Anja Cantzler: </strong><br>Peergroup- Eingewöhnung Für Kita, Krippe und Kindertagespflege<br>Verlag an der Ruhr, 2022</p>



<p><strong>Anja Cantzler: </strong><br>Blogartikel: Eingewöhnung in der Peer Group<br><a href="https://coaching-cantzler.de/2021/01/21/eingewohnung-in-der-peer-group/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://coaching-cantzler.de/2021/01/21/eingewohnung-in-der-peer-group/</a></p>



<p><strong>Anja Cantzler: </strong><br>Blogartikel: Ankommen inder Kita &#8211; wieviele Tränen dürfen sein?<br><a href="https://coaching-cantzler.de/category/bindung-und-eingewoehnung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://coaching-cantzler.de/category/bindung-und-eingewoehnung/</a></p>



<p><strong>Podcast</strong> <strong>Feas naive Welt:</strong> <br>Eingewöhnung in der Peer Group &#8211; Interview mit Anja Cantzler<br><a href="https://feasnaivewelt.podigee.io/52-neue-episode" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://feasnaivewelt.podigee.io/52-neue-episode</a></p>



<p><strong>KitaTalk mit Christa Manske:</strong> Peergroup-Eingewöhnung<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MI2wR8_96_g" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=MI2wR8_96_g</a></p>



<p><strong>KitaTalk mit Lea Wedewarth: </strong>Ankommen dürfen statt loslassen müssen -die bedürfnisorientierte Eingewöhnung<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=_01f1Pjro5s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=_01f1Pjro5s</a></p>



<p><strong>Heike Fink: </strong><br>Die Eingewöhnung in der Peer – Das Tübinger Modell.<br>In: Kita-Fachtexte 2/2022,<br><a href="https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:b1533-opus-4860" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:b1533-opus-4860</a><br><a href="https://www.kita-fachtexte.de/de/fachtexte-finden/die-eingewoehnung-in-der-peer-das-tuebinger-modell" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><br>https://www.kita-fachtexte.de/de/fachtexte-finden/die-eingewoehnung-in-der-peer-das-tuebinger-modell</a></p>



<p><strong>Griebel, Wilfried; Niesel, Renate:</strong><br>Die Bewältigung von Übergängen zwischen Familie und Bildungseinrichtungen<br>als Co-Konstruktion aller Beteiligten.<br>In: Das Kita-Handbuch, 2005<br><a href="https://www.kindergartenpaedagogik.de/fachartikel/gestaltung-von-uebergaengen/uebergang-von-der-familie-in-die-tagesbetreuung/1220/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.kindergartenpaedagogik.de/fachartikel/gestaltung-von-uebergaengen/uebergang-von-der-familie-in-die-tagesbetreuung/1220/</a></p>
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		<title>Kyrylo ist angekommen</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/kyrylo-ist-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 13:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kyrylo ist ins Spiel vertieft. Immer wieder lässt er das Spielzeugauto die Rutsche runtersausen. Immer wieder bringt Maya es ihm zurück. Manchmal tauschen sie auch die Rollen. Ist nur fair. Die beiden stimmen sich miteinan­der ab. Das funktioniert ohne Worte. Muss es auch. Denn Kyrylo spricht kein Deutsch. Nur ein paar Monate ist es her, seit &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/kyrylo-ist-angekommen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kyrylo ist angekommen“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kyrylo ist ins Spiel vertieft. Immer wieder lässt er das Spielzeugauto die Rutsche runtersausen. Immer wieder bringt Maya es ihm zurück. Manchmal tauschen sie auch die Rollen. Ist nur fair. Die beiden stimmen sich miteinan­der ab. Das funktioniert ohne Worte. Muss es auch. Denn Kyrylo spricht kein Deutsch. Nur ein paar Monate ist es her, seit er mit seiner Mutter in Hamburg ankam. Raus aus dem Krieg in der Ukraine, rein in die Kita Steilshooper Allee.</p>
<p style="font-weight: 400;"><div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">_Offen und vorurteilsfrei neuen Menschen und Situationen begegnen</p>
<p style="font-weight: 400;">_Sprachbarrieren sind für den Aufbau einer Bindung zum Kind nicht entscheidend</p>
<p style="font-weight: 400;">_Gesprächsbereitschaft signalisieren: ja – Gespräch suchen: nein</p>
<p style="font-weight: 400;"></div></p>
<h2>Die Sorgen der Erzieherinnen verfliegen schnell</h2>
<p>Seine Bezugserzieherin Sarah Schulte hatte sich auf eine lange Eingewöhnung eingestellt. Schließlich kamen viele Faktoren zusammen: Fluchterfahrung, Trennung vom Vater, neues Land, neue Umgebung, neue Sprache. Kann so etwas spurlos an einem Kind vorbeigehen? Die Sorgen verflogen schnell. „Kyrylo hat das erstaunlich gut gemacht“, sagt die Erzieherin. „Er hat sich recht schnell von der Mutter gelöst.“ Stattdessen knüpfte er buchstäblich spielerisch Kontakt zu den anderen Kindern, „obwohl ihn keiner verstanden hat und er auch nicht viel ver­standen hat. Die Kinder nehmen aber alle so, wie sie sind.“ Mit Kyrylo gebe es kaum Konflikte: „Er hat eine hohe soziale Kompetenz.“ Und im Morgenkreis singt er schon die Lieder mit.</p>
<p><figure id="attachment_3982" aria-describedby="caption-attachment-3982" style="width: 3083px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3982 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404.jpg" alt="" width="3083" height="2055" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404.jpg 3083w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-768x512.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-1440x960.jpg 1440w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-1392x928.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-540x360.jpg 540w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193647-e1667419106404-214x143.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3982" class="wp-caption-text">Kyrylo hat spielerisch Kontakt zu den anderen Kindern geknüpft.</figcaption></figure></p>
<p>Die gut vernetzte Kita Steilshooper Allee musste schnell reagieren, als die Nachricht der benach­barten Grundschule kam: Man habe ein Kind aus der Ukraine aufgenommen, die Mutter wohne in der Nachbarschaft und habe noch ein jüngeres Geschwisterkind: Kyrylo. „Das sind ‚Hoppla­-hopp‘-­Geschichten, auf die wir uns nicht lange einstellen können“, sagt Kitaleite­rin Maren Albers­-Witte. Glückliche Umstände halfen ein wenig: Die ukrainische Schwägerin von Kyrylos Mutter Tetiana wohnt seit 15 Jahren in Hamburg und fungierte am ersten Tag als Dol­metscherin. Außerdem hatte just an Kyrylos ers­tem Kitatag auch Erzieher Allanur Ashyrov aus Turkmenistan seinen ersten Arbeitstag. Rus­sisch können sowohl er als auch Kyrylo.</p>
<p><figure id="attachment_3984" aria-describedby="caption-attachment-3984" style="width: 4256px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3984 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692.jpg" width="4256" height="2832" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692.jpg 4256w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-768x511.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-1440x958.jpg 1440w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-250x166.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-1392x926.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-541x360.jpg 541w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-580x386.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-379x252.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-238x158.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193692-214x142.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3984" class="wp-caption-text">Erzieher Allanur Ashyrov kann sich auf Russisch mit dem vierjährigen Jungen aus der Ukraine unterhalten.</figcaption></figure></p>
<h2>Integration: eine Frage der Haltung</h2>
<p>Selbstverständlich war es nicht nur Zufall, dass die Eingewöhnung so gut funktionierte. Die Kita Steilshooper Allee gehört zu Hamburgs größ­tem Kitaträger, den Elbkindern, die mehr als 180 Kitas betreiben. Integration ist für die Kita eine Frage der Haltung. „Wir profitieren davon, dass wir seit 2006 Kinder mit Behinderungen n unserem Haus betreuen“, erklärt Maren Albers­-Witte. „Ein Kind kann vielleicht nicht laufen, ein Kind kann nicht sprechen, ein Kind schreit ständig – wir müssen uns immer auf die Situation einlassen.“</p>
<p><figure id="attachment_3985" aria-describedby="caption-attachment-3985" style="width: 2830px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3985 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178.jpg" alt="" width="2830" height="1883" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178.jpg 2830w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-768x511.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-1440x958.jpg 1440w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-250x166.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-1392x926.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-541x360.jpg 541w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-580x386.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-379x252.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-238x158.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193659-e1667419045178-214x142.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3985" class="wp-caption-text">„Wichtiger als jede Fortbildung ist die innere Haltung“, sagt Erzieherin Sarah Schulte.</figcaption></figure></p>
<p>Außerdem habe das zu einem grundsätzlichen Perspektivenwechsel bei Erzieherinnen und Erziehern geführt, die einen guten Blick für die besonderen Fähigkei­ten und Talente aller Kinder entwickelt haben. Für die 135 Kinder in Steilshoop sind Inklusion und Integration völlig normal. Sie kennen es nicht anders. „Bei uns werden 22 Muttersprachen gesprochen“, führt Maren Albers­Witte aus. Eine davon spricht Kyrylo. „Für die Kinder ist das nichts Besonderes.“ Im Bewegungsraum, im Spiel mit Autos und auch bei Gesellschafts­spielen ist der Vierjährige aus der Ukraine in sei­nem Element. „Er hat eine unglaublich schnelle Auffassungsgabe“, hat Sarah Schulte festge­stellt. Also: Ich bin dran mit Würfeln, das ist meine Figur, da muss ich lang – los geht’s!</p>
<p><figure id="attachment_3983" aria-describedby="caption-attachment-3983" style="width: 3369px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3983 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129.jpg" alt="" width="3369" height="2246" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129.jpg 3369w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-768x512.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-1440x960.jpg 1440w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-1392x928.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-540x360.jpg 540w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/11/6-9_whu193646-e1667419143129-214x143.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3983" class="wp-caption-text">Ich bin dran mit Würfeln – los geht‘s! Seine schnelle Auffassungsgabe hat Kyrylo das Ankommen erleichtert.</figcaption></figure></p>
<p>Für Erzieherinnen und Erzieher ist es beim Auf­bau einer Bindung keine allzu große Hürde, wenn Kinder die Sprache nicht sprechen – bei Krippenkindern ist das auch der Fall. „Für mich ist es eher problematisch, wenn ich die Eltern nicht verstehe“, sagt Sarah Schulte.</p>
<h2>Der imaginäre Rucksack</h2>
<p>Soziale und kulturelle Hintergründe spielen beim Verständnis füreinander eine wichtige Rolle. „Für uns ist es immer spannend, wenn Familien neu zu uns kommen und wir ihre Vor­stellungen nicht kennen“, sagt Maren Albers­-Witte. Manche Eltern sind über Eingewöhnungs­konzepte erstaunt. Andere wundern sich, dass ihre Kinder mit vier Jahren noch nicht schreiben können, weil das in ihrem Land so üblich ist. „Alle tragen einen imaginären Rucksack und man bildet sich als Erzieherin oft ein zu wissen, was drin ist. Man weiß es aber nicht, man hat nur Vermutungen. Manchmal hat man damit recht, ganz oft aber auch nicht.“ Deshalb gehe es immer darum, sich der eigenen Vorurteile bewusst zu werden und diese auf den Prüfstand zu stellen. Neugierig zu sein und sich überra­schen zu lassen – das sei die beste Einstellung, um Menschen zu begegnen.</p>
<p>Schon 2015 machte die Kita Steilshooper Allee diese Erfahrung, als sie in Flüchtlingsunter­künfte ging und dort den syrischen Familien Hilfe anbot. „Wir haben gemerkt: Das war nett gemeint, aber nicht das, was die Eltern wollten. Die wollten Sicherheit, einen Arbeitsplatz und einen Deutschkurs“, sagt Maren Albers-­Witte. „Unsere Kernaufgabe ist es, den Kindern mit der Kita einen sicheren Ort anzubieten.“</p>
<p>Im Umgang mit den Kindern ist viel Fingerspit­zengefühl gefragt. Auf der einen Seite schafft die Kita einen Rahmen, in dem die Kinder von sich aus über ihre Erlebnisse reden kön­nen. In Hamburg haben sie 2015 zum Beispiel Bilderbücher angeschafft, die sich mit Flucht­geschichten auseinandersetzen. Über einen tra­gischen Unfall, bei dem ein Kind auf dem Weg zur Kita ums Leben gekommen war, sprachen sie im Morgenkreis. Die Kinder konnten zudem in ein ausliegendes Buch malen oder etwas einkleben, um das Unglück zu verarbeiten. Und manchmal kommt es ganz unvermittelt. Als es einmal Tomatensuppe gab, sagte ein Kind, das seine Mutter verloren hatte, zu Sarah Schulte: „Mama hat auch immer Tomatensuppe gekocht. Aber Papa kann das jetzt auch.“ An solchen bei­läufigen Kleinigkeiten merke man, dass gerade Gesprächsbedarf herrsche.</p>
<p>Aber, und das ist die andere Seite: Kinder soll­ten nicht bedrängt werden, über ihre Erlebnisse zu sprechen. „Die Kinder entscheiden, wie weit es gehen soll“, stellt Erzieherin Sarah Schulte klar. Das machten sie deutlich, indem sie von sich aus das Thema wechseln würden.</p>
<h2>Kita unterstützt die Familien</h2>
<p>Keinesfalls stellen sie in Hamburg direkte Fra­gen, wie Maren Albers­-Witte veranschaulicht: „Jetzt erzähl doch mal: Seid ihr mit dem Schiff gefahren? War es schlimm?“ Damit würden die pädagogischen Fachkräfte ihren Aufgabenbe­reich verlassen. „Wenn wir das täten, würden wir unter Umständen ein Fass aufmachen, mit dem wir nicht umgehen können – wir wissen ja nicht, ob das Kind traumatisiert ist“, erläutert die Kitaleiterin. Die Aufarbeitung der Erlebnisse oder Traumata sei die Aufgabe von Fachleuten aus Psychiatrie oder Psychotherapie.</p>
<p>Wie die Kinder würden auch Eltern von sich aus auf die Kita zukommen, wenn sie Unterstützung bräuchten. Die Mutter von Kyrylo zum Beispiel hatte zunächst einen Rechtsanspruch auf fünf Stunden in der Kita, wollte aber die Betreuungs­zeit erhöhen, um einen Minijob antreten und einen Deutschkurs besuchen zu können. Die Kita half bei der Behördenangelegenheit – nun wird Kyrylo acht Stunden am Tag betreut. Über die Flucht aus der Ukraine weiß das Kitateam hingegen nicht viel: Die Heimatstadt Dnipro ist immer wieder Ziel von russischen Raketen­angriffen, der Vater noch dort. Alles andere wird Kyrylos Mutter Tetiana schon von sich aus erzählen – falls sie es möchte und wann sie es möchte. „Viele Sachen kommen, wenn die Fami­lien schon eine Weile da sind und eine stabile Bindung besteht“, weiß Maren Albers­-Witte aus Erfahrung.</p>
<p>„Jede Familie ist erst einmal eine Familie“, fasst Sarah Schulte zusammen. „Es sollte egal sein, was in dem imaginären Rucksack ist – wir wis­sen es ohnehin nicht.“ Fortbildungen könnten den Fachkräften zwar Rüstzeug im Umgang mit geflüchteten oder traumatisierten Kindern an die Hand geben. „Wichtiger als jede Fortbil­dung ist aber die innere Haltung.“ Also: keine Berührungsängste haben und offen sein. „Alle so annehmen, wie sie sind – das wird bei uns gelebt.“ So klappt’s auch mit der Integration.</p>
<p style="font-weight: 400;"><div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="font-weight: 400; text-align: center;">Echt praktisch!</h2>
<p style="text-align: center;">Tipps zur Integration aus der Ukraine geflüchteter Kinder haben wir Ihnen auf unserer Webseite zusammenge­stellt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/krieg-in-der-ukraine/">www.kinderkinder.dguv.de/krieg-in-der-ukraine/</a></p>
<p style="font-weight: 400;"></div></p>
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		<title>Hasi muss mit</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/hasi-muss-mit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 07:27:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[kitaeingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Übergangsobjekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau Finger, eigentlich sind pädagogische Fachkräfte doch froh, wenn Eltern im Aufnahmegespräch die Frage nach einem Übergangsobjekt bejahen. Warum gibt es diesbezüglich trotzdem Redebedarf? Fea Finger: Solange ein Kind noch in der Eingewöhnung ist, werden die Kuscheltiere, Schnul-lis oder was auch immer ein Kind als sein Übergangsobjekt auserkoren hat akzeptiert, weil ja bekannt ist, dass &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/hasi-muss-mit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Hasi muss mit“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Frau Finger, eigentlich sind pädagogische Fachkräfte doch froh, wenn Eltern im Aufnahmegespräch die Frage nach einem Übergangsobjekt bejahen. Warum gibt es diesbezüglich trotzdem Redebedarf?</h3>
<p><strong>Fea Finger:</strong> Solange ein Kind noch in der Eingewöhnung ist, werden die Kuscheltiere, Schnul-lis oder was auch immer ein Kind als sein Übergangsobjekt auserkoren hat akzeptiert, weil ja bekannt ist, dass diese Gegenstände eine Art Brücke nach Hause schlagen. Sie machen für Kinder den Übergang in die außerfamiliäre Betreuung leichter. Aber nach ein paar Wochen heißt es oft: „Nun leg das doch mal weg. Das brauchst du doch jetzt nicht mehr.“ Oder die Eltern werden gebeten, dass der Hase oder das Kuscheltuch doch ab jetzt bitte zu Hause bleiben soll.</p>
<h3>Und das kritisieren Sie?</h3>
<p>Unbedingt. Aus Sicht des Kindes ist das Festhalten an einem Übergangsobjekt eine hervoragende Strategie, sich selbst zu regulieren, um Stress abzubauen. Festhalten ist da durchaus wörtlich gemeint. Man darf ja nicht vergessen, dass die Kinder nun viele Stunden von ihren primären Bezugspersonen getrennt sind, sich an viele neue Menschen und Abläufe gewöhnen müssen. Das ist eine große Herausforderung für so kleine Menschen und unvorstellbar anstrengend. Manches Kind sucht dann Halt beim Teddy, Schnuller oder dem Kuscheltuch, das so schön nach Geborgenheit, Schutz und Sicherheit duftet.</p>
<h3>Aber die Aufforderung, das auch mal wegzulegen, weil es etwa beim Spielen behindert, die ist doch legitim?</h3>
<p>Das Kind hat ja in dem Moment ein Bedürfnis und dieses Bedürfnis muss gestillt werden. Bevor das nicht passiert, findet das Kind überhaupt nicht ins Spiel. Das konnte ich in meiner jahrelangen Praxis in verschiedenen Einrichtungen immer wieder beobachten. Die Kinder kooperieren, legen ihr Übergangsobjekt zur Seite – im schlimmsten Fall bekommen sie es auch weggenommen, weil die Erzieherin sich nicht viel dabei denkt – aber das Kind wird nicht spielen. Es wird vermutlich auch nicht weinen.&nbsp;Es wird versuchen, die Situation auszuhalten. Für die Beziehung zwischen der Fachkraft und dem Kind ist so etwas aber auf keinen Fall gut. Erst wenn diese gefestigt ist, sich das Kind sicher fühlt und richtig angekommen ist, wird es sein Übergangsobjekt von allein weglegen.</p>
<h3>Wie lange kann das dauern?</h3>
<p>Das kann ganz unterschiedlich sein. Wochen, Monate. Manche Kinder brauchen ihr Übergangsobjekt auch nur noch beim Ankommen und bei den Mikroübergängen, die gerade für die Kleinen oft eine Verunsicherung bedeuten.</p>
<h3>Hat es etwas mit dem Alter zu tun, wachsen Kinder da raus?</h3>
<p>Das würde ich nicht unbedingt sagen, es gibt auch Vier- oder Fünfjährige, die in bestimmten Situationen ihr Übergangsobjekt noch brauchen. Man sollte das durchaus mal positiv sehen: Die Kinder wissen, wie sie sich regulieren können! Das ist doch eine großartige Kompetenz!</p>
<h3>Wohin mit den Teddys und Tüchern, wenn die Kinder sie gerade nicht brauchen oder etwa beim Essen wirklich im Weg sind?</h3>
<p>Die Fachkraft kann dem Kind das Angebot machen, den Teddy auf ein Regal oder einen benachbarten Stuhl zu setzen – wichtig ist aus meiner Sicht, dass das Objekt im Machtbereich des Kindes bleibt und es jederzeit darauf Zugriff hat. Viele Kinder lassen sich darauf ein, manche aber nicht, da muss man sich dann eine andere Lösung überlegen. Weniger gut finde ich, wenn dem Kind gesagt wird: Wir tun das jetzt weg und du bekommst es dann später wieder. Das ist für Kinder nicht greifbar.</p>
<h3>Ich stelle es mir schwierig vor zu unterscheiden, ob ein Kind sein Übergangsobjekt noch aus einem echten Bedürfnis dabei hat oder aus Gewohnheit und es auch gut im Eigentumsfach „warten“ könnte.</h3>
<p>Wenn die Fachkraft eine gute Beziehung zu dem Kind hat, wird sie einschätzen können, was mit ihm gerade machbar ist und was nicht und womit es ihm gut geht. Der Prozess sollte ergebnisoffen sein. Aus meiner Sicht ist es adultistisch, einfach zu entscheiden: Das Kind hat das Bedürfnis jetzt gar nicht, also nehme ich ihm das Tuch, den Teddy oder den Schnulli weg. Punkt. Die Botschaft dahinter ist: Dein Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit ist nichts wert und ungerechtfertigt.</p>
<h3>Kommt das vor?</h3>
<p>Ja, sicher. Besonders wenn Kinder abgelenkt scheinen. Für die Kinder ist das trotzdem schrecklich. Oft geschieht es durchaus in guter Absicht. Etwa weil befürchtet wird, der Teddy könnte schmutzig werden oder verloren gehen. Aber ich habe noch nie erlebt, dass in der Kita etwas für immer verschwunden ist. Man sucht ja ständig irgendetwas. Und eigentlich findet sich alles wieder. Und was dreckig geworden ist, kann man meistens waschen.</p>
<h3>Das Thema Hygiene ist doch sicher unter dem Aspekt Corona nochmals wichtiger geworden.</h3>
<p>Ja, anfangs hieß es, dass möglichst wenige Gegenstände von zu Hause mit in die Kita gebracht werden dürfen, und wir haben sehr darauf geachtet. Wenn es ein Übergangsobjekt gab, dann sollte auch immer nur dieses eine mitgenommen werden und nicht noch etwas anderes. Inzwischen ist das alles wieder sehr locker geworden. Aber jede Einrichtung wird sich dazu Gedanken gemacht haben. Ich finde es wichtig, hinsichtlich echter Übergangsobjekte das Bedürfnis der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen und eventuell bei der Hygiene Abstriche zu machen. Bei Corona sind bestimmt andere Aspekte entscheidender.</p>
<p><!-- div class="rechte-spalte"></p>
<p><figure id="attachment_3232" aria-describedby="caption-attachment-3232" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3232 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat.png" alt="" width="300" height="293" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat.png 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-263x257.png 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-250x244.png 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-261x255.png 261w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-238x232.png 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-214x209.png 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-269x263.png 269w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3232" class="wp-caption-text">Foto: privat</figcaption></figure></p>
<p><sup><em>Die Fragen beantwortete Fea Finger.&nbsp;Die Kindheitspädagogin und Reselienztrainerin arbeitet als&nbsp;tellvertretende Kitaleitung und ist auch als Referentin tätig. Auf ihrem Instagram-Account @feafinger und im Podcast „Fea’s naive Welt“ wirbt sie für mehr Empathie und Reflexion in typischen Kitasituationen. Auch zu Übergangsobjekten gibt es eine Podcastfolge. Reinhören?!</em></sup><br />
<a href="https://fyyd.de/episode/7161456"><sup><em>https://fyyd.de/episode/7161456</em></sup></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="box-infos-green"></p>
<p style="text-align: center;"><sup><strong>Ein Übergangsobjekt … </strong></sup></p>
<p style="text-align: center;"><sup>… ist nach dem Psychoanalytiker Donald Winnicott ein vom Säugling gewähltes Objekt, das es ihm erlaubt, die Trennung von der Mutter aushalten zu können. Es repräsentiert die elterliche Nähe und schlägt die Brücke zwischen den Welten „mit meinen liebsten Menschen“ und „woanders“.</sup></p>
<p></div></p>
<p></div -->
</p>
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		<title>Willkommen, Welt!</title>
		<link>https://dguv-kinderkinder.de/willkommen-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 07:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultursensible Eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbarriere]]></category>
		<category><![CDATA[willkommenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hûn bixêr hatin! Hoş geldiniz! Bine ati venit! Benvenuti! Welcome! Ob auf Kurdisch, Türkisch,&#160;Rumänisch, Italienisch oder Englisch – im Weltkinderhaus Magdeburg sollen sich alle willkommen fühlen. Egal, woher sie kommen. Das geht aber nur, wenn man sich versteht. Gar nicht so einfach. Denn für fast Dreiviertel der Eltern sei Deutsch nur die Zweitsprache, sagt Kitaleiter &#8230; <a href="https://dguv-kinderkinder.de/willkommen-welt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Willkommen, Welt!“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hûn bixêr hatin! Hoş geldiniz! Bine ati venit! Benvenuti! Welcome! Ob auf Kurdisch, Türkisch,&nbsp;Rumänisch, Italienisch oder Englisch – im Weltkinderhaus Magdeburg sollen sich alle willkommen fühlen. Egal, woher sie kommen. Das geht aber nur, wenn man sich versteht. Gar nicht so einfach. Denn für fast Dreiviertel der Eltern sei Deutsch nur die Zweitsprache, sagt Kitaleiter Sebastian Schmidt.</p>
<p>Das Weltkinderhaus liegt in einer Gegend, die geprägt ist von einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund und von hoher Arbeitslosigkeit. Die regionalen Medien benutzen oft die Begriffe „sozialer Brennpunkt“ oder „Problemviertel“, wenn sie über diesen Stadtteil namens Neue Neustadt berichten. Die Kita, die dort in einer denkmalgeschützten Villa aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist, stellt diesem Image ihr Konzept, Kitasozialarbeit und ihre Haltung entgegen: Aus der sozialen und kulturellen Vielfalt ziehen sie hier das Positive, suchen nach Lösungen statt nach Problemen. „Es ist ein anspruchsvoller Job, der einem täglich viel Geduld, Verständnis und Ideenreichtum abverlangt“, unterstreicht Sebastian Schmidt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Damit die Eingewöhnung gelingt, ist das Überwinden der Sprachbarriere ein entscheidender Faktor</li>
<li>Schafft Vertrauen: Willkommensgruß in der Heimatsprache, Ansprechen der Eltern mit Namen, Infos mit Fotos statt Texten</li>
<li>Fachkräfte brauchen Lösungskreativität, Geduld, Beständigkeit und eine persönliche Haltung – das hilft den Kindern beim Ankommen</li>
</ul>
<p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Suche nach kreativen Lösungen</h2>
<p>Die Eingewöhnung in die Kita und eine Willkommenskultur sind für ihn zwar zwei unterschiedliche Paar Schuhe. „Sie lassen sich aber nicht voneinander trennen.“</p>
<p><figure id="attachment_3238" aria-describedby="caption-attachment-3238" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3238 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-768x512.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-214x143.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3238" class="wp-caption-text">Die Sprachbarriere zu überwinden, ist eine Herausforderung für die Kita. Mehrsprachige Bücher sind eine Möglichkeit.</figcaption></figure></p>
<p>Die Sprachbarriere zu überwinden, ist für das Gelingen des Übergangs von der Familie in die Kita ein entscheidender Faktor. Deshalb ist der Willkommensgruß in den Sprachen aller Familien zu finden, deren Kinder die Kita besuchen. Ein kleines Zeichen, um von Anfang an den Kontakt herzustellen. Ein weiteres sind die Fahnen der 19 Länder, die im Eingangsbereich aufgehängt sind. „Ein Vater, der kaum Deutsch spricht, stand im Hausflur, zeigte auf die Flagge von Kamerun und lächelte“, erinnert sich Sebastian Schmidt. Das Eis war gebrochen. „Solche Aufmerksamkeiten ebnen den Weg.“</p>
<p><figure id="attachment_3239" aria-describedby="caption-attachment-3239" style="width: 1390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3239 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12.png" alt="" width="1390" height="1408" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12.png 1390w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-263x266.png 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-296x300.png 296w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-768x778.png 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-250x253.png 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-580x588.png 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-252x255.png 252w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-238x241.png 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-214x217.png 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-260x263.png 260w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3239" class="wp-caption-text">Herzlich willkommen! Mit Flaggen ihrer Herkunftsländer werden Eltern und Kinder im Eingangsbereich begrüßt.</figcaption></figure></p>
<p>Die vielen kleinen Dinge führen in der Summe dazu, dass die Eltern ihre Kinder bei den pädagogischen Fachkräften in guten Händen wissen. „Wir nehmen uns vor, die Eltern mit Familiennamen anzusprechen“, gibt Erzieherin Simone Renhak ein Beispiel – auch wenn die Aussprache mitunter nicht einfach sei. Aber diese persönliche Note helfe dabei, Vertrauen aufzubauen: „Das ist ein Zeichen der Wertschätzung.“</p>
<p>Gleichwohl: Um eine Erziehungspartnerschaft aufzubauen, reichen derlei Gesten nicht aus. „Wir haben gutes Material“, sagt Renhak, die über das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ als Fachkraft für Sprache und Integration im Weltkinderhaus arbeitet. Die Broschüren und Checklisten nutzen Piktogramme und Bilder, etwa um den Eltern zu veranschaulichen: Was sind eigentlich diese Matschklamotten oder diese Gummistiefel, die unsere Kinder benötigen?</p>
<p><figure id="attachment_3240" aria-describedby="caption-attachment-3240" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3240 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-768x512.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-214x143.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3240" class="wp-caption-text">Was sind eigentlich Gummistiefel? Die Broschüren und Checklisten zeigen es den Eltern auch mit Bildern.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_3244" aria-describedby="caption-attachment-3244" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3244 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-768x512.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-214x143.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3244" class="wp-caption-text">Simone Renhak arbeitet über das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ als Fachkraft für Sprache und Integration im Weltkinderhaus.</figcaption></figure></p>
<p>Der Speiseplan der Woche hängt gar nicht erst in Schriftform aus. Jedes Gericht ist mit einem Foto abgebildet. Zudem signalisieren kleine Symbolbilder, ob das jeweilige Essen Schwein, Huhn, Rind oder Milch enthält, um den religiösen und kulturellen Gepflogenheiten Rechnung zu tragen. „Wir wollen, dass wir als Einrichtung mit unserer Einstellung und Vielfalt akzeptiert werden“, sagt Sebastian Schmidt. „Da müssen wir auch genauso die andere Seite akzeptieren und nicht auf dem Schweineschnitzel beharren. So kann ein respektvolles Miteinander wachsen.“</p>
<p><figure id="attachment_3241" aria-describedby="caption-attachment-3241" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3241 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-768x512.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-214x143.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3241" class="wp-caption-text">Auf dem Speiseplan sind alle Gerichte mit einem Foto abgebildet. Außerdem zeigen kleine Symbolbilder, ob das Essen etwa Milch oder Fleisch enthält.</figcaption></figure></p>
<h2>Fingerspitzengefühl ist gefragt</h2>
<p>Bei der Kommunikation mit den Eltern ist viel Fingerspitzengefühl gefragt. Zum Beispiel wenn ihnen die Eingewöhnung erklärt wird, die im Weltkinderhaus angelehnt an die Phasen des Berliner Modells abläuft. Mal will die eine Mutter ihr Kind nur „schnell betreut wissen“, weil sie das so aus ihrer Heimat kennt, wo vielleicht die Großmutter immer auf die Kinder aufgepasst hat. Mal will sich die andere Mutter gar nicht lösen. „Es ist manchmal ein ganz schöner Spagat“, sagt Sebastian Schmidt. Denn die Eingewöhnung der Kinder und das Mitnehmen der Eltern seien eng miteinander verknüpft. „Die kulturelle Vielfalt führt dazu, dass jeder anders abgeholt werden muss, damit auch ihre Kinder in der Kita ankommen.“ Das verlange den 15 Erzieherinnen und Erziehern im Weltkinderhaus eine Menge ab, ist sich der Kitaleiter bewusst.</p>
<p>Das Weltkinderhaus arbeitet auf zwei Etagen nach dem offenen Konzept. Die Kinder können also recht frei zwischen den Themenräumen wählen. Mal spielen sie im Familienzimmer mit der Kinderküchenzeile oder dem Kaufmannsladen, mal konstruieren&nbsp;sie im Bauraum mit Lego, Duplo oder Holzbausteinen, dann verkleiden sie sich im Märchen- und Musikzimmer. Vieles, wie zum Beispiel das Spielzeug, ist in den Räumen mehrsprachig beschriftet. Außerdem gibt es eine kleine Bibliothek mit zweisprachigen Kinderbüchern. Studierende der örtlichen Hochschule kommen regelmäßig in die Kita und lesen vor, abwechselnd in Deutsch und in ihrer Muttersprache. Dieses Tandemlesen fördert den Spracherwerb.</p>
<p>Kniffliger wird es bei Elterngesprächen, für die mehr Zeit als gewöhnlich eingeplant werden muss. Wenn es beispielsweise um die Aufnahme geht, helfen entweder eine Kurdisch- und Arabischdolmetscherin aus einem städtischen Projekt oder Familienangehörige, die als Sprachmittler fungieren. Für den kurzen Austausch in Hol- und Bringsituationen muss meist improvisiert werden. Übersetzungs-Apps auf Smartphones leisten ihren Dienst, zumindest um grobe Ideen zu vermitteln. Wenn alle Stricke reißen, bleibt als letztes Mittel noch „die Kommunikation mit Händen und Füßen“, so Simone Renhak. Irgendwie bekommen sie es in Magdeburg aber immer hin.</p>
<h2>Sicherheit durch Kontinuität</h2>
<p>Zu Renhaks Aufgaben gehört es, den Kontakt zu den Eltern zu halten. Dabei muss sie anfangs oft mit falschen Vorstellungen aufräumen, was eine Kita überhaupt leisten kann: Nein, Kita ist nicht wie Schule, macht sie dann deutlich. Oder dass keine Einzelbetreuung stattfinde. Oder dass es nicht egal sei, ob die Kinder nun um acht oder um elf Uhr gebracht würden. Stattdessen erklärt sie, dass es am besten für die Kinder sei, wenn sie regelmäßig zur gleichen Zeit gebracht&nbsp;würden: „Kontinuität ist wichtig, gibt Orientierung und führt letztendlich zur emotionalen Sicherheit bei den Kindern.“</p>
<p>Die tägliche Arbeit bedeutet für die pädagogischen Fachkräfte: viel zeigen, viel wiederho-en, einfache Sprache benutzen. Geht es zum Händewaschen, wird das Wort beispielsweise gleichzeitig mit einer Geste untermalt. „Die Kinder lernen von sich aus beim Spielen“, sagt Renhak. „Und sie lernen schnell. Wichtig ist, dass die Kinder Freude am Sprechen haben.“</p>
<p><figure id="attachment_3246" aria-describedby="caption-attachment-3246" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3246 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061.jpg 1392w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-263x175.jpg 263w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-300x200.jpg 300w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-768x512.jpg 768w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-250x167.jpg 250w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-580x387.jpg 580w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-379x253.jpg 379w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-238x159.jpg 238w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-214x143.jpg 214w, https://dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3246" class="wp-caption-text">Ganz schön bunt: Kinder aus 19 Ländern besuchen das Weltkinderhaus. Beim Spielen miteinander haben alle sichtlich Spaß. Und: „Die Kinder lernen von sich aus beim Spielen“, sagt Simone Renhak.</figcaption></figure></p>
<p>Das bereitet dann auch den Erzieherinnen und Erziehern Freude. „Das Schönste ist, wenn uns die Kinder eines Tages auf Deutsch ansprechen&nbsp;und wenn sie von sich aus anfangen zu erzählen“, sagt Renhak. Dann weiß sie: Die Arbeit und der Aufwand, die Familien von Anfang an mitzunehmen, haben sich gelohnt.</p>
<p>„Die persönliche Haltung, Ideenreichtum, Lösungskreativität, Geduld und Beständigkeit führen zum Ankommen der Kinder“, resümiert Sebastian Schmidt. „Wenn die pädagogische Fachkraft nun noch transparent machen kann, was der elternhausergänzende Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag der Kita ist, was sie leisten kann und wo ihre Grenzen sind, versteht man in jeder Sprache die Gegebenheiten zum Ankommen und ebnet letztendlich den Weg für ein Miteinander.“</p>
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