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	<title>04/2021 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Lieber LED statt Spiel mit dem Feuer</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/lieber-led-statt-spiel-mit-dem-feuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 06:06:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weihnachten steht bald vor der Tür. Da soll es selbstverständlich auch in der Kita besonders behaglich und heime­lig sein. Dann werden kleine Sterne aus Stroh gebastelt, Schneemänner aus Pappmaschee und Christbäume aus Krepppapier. Und was wäre ein weihnachtlicher Gruppenraum schon ohne einen Adventskranz? „Auf jeden Fall ein sichererer Ort“, würde Wilhelm Deml dieser Frage entgegnen. In &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/lieber-led-statt-spiel-mit-dem-feuer/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Lieber LED statt Spiel mit dem Feuer“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten steht bald vor der Tür. Da soll es selbstverständlich auch in der Kita besonders behaglich und heime­lig sein. Dann werden kleine Sterne aus Stroh gebastelt, Schneemänner aus Pappmaschee und Christbäume aus Krepppapier. Und was wäre ein weihnachtlicher Gruppenraum schon ohne einen Adventskranz?</p>
<p>„Auf jeden Fall ein sichererer Ort“, würde Wilhelm Deml dieser Frage entgegnen. In der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) ist der Feuerwehrmann stellvertretender Leiter des Referats Brand­schutzaufklärung und ­-erziehung. Offenes Feuer – also auch Kerzen und Teelichter – würden die Gefahr von Bränden erhöhen, sagt er.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Für Adventskränze statt echter Kerzen lieber wel­che mit LED­„Flammen“ wählen</li>
<li>Besonders sicher: GS­-geprüfte LED­-Lichterketten mit Batterien</li>
<li>Gilt immer: Fluchtwege frei halten, Gefährdungs­beurteilung machen und Maßnahmen ableiten</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das heiße Wachs stellt eine zusätzliche Unfall­quelle dar. „Wenn es runtertropft, greifen die Kinder hin – und dann fällt die Kerze um“, ver­anschaulicht Deml. Befinden sich in der Nähe brennbare Materialien wie beispielsweise Bas­tel- und Malsachen, kann ein unachtsamer Moment oder ein Windstoß einen Brand entfachen. Offenes Feuer muss immer beaufsich­tigt werden und auf einer nicht brennbaren Unterlage – einer Tortenplatte aus Glas oder einer Fliese aus dem Baumarkt beispielsweise – stehen. Ein Feuerlöschspray sollte griffbereit sein.</p>
<p>Deml rät aus Sicherheitsgründen ohnehin ganz klar dazu, für Adventskränze LED-Kerzen oder LED-Teelichter zu verwenden: „Die flackern auch und der Effekt ist fast der gleiche wie bei einer echten Kerze.“</p>
<p>Auch Lichterketten können ganz schön heiß und gefährlich werden. Die Kitas sollten schon bei der Anschaffung auf die Sicherheit achten. Tragen Lichterketten die Siegel GS („geprüfte Sicherheit“) oder VDE (Verband der Elektro­technik, Elektronik und Informationstechnik), kann man sich darauf verlassen, dass das Pro­dukt von unabhängigen Stellen geprüft wurde. Gerade bei Billigprodukten besteht dagegen nicht nur die Gefahr von Bränden durch Über­hitzung, sondern auch von Stromschlägen. „Wenn eine Lampe kaputtgeht, kann es schnell zum Kurzschluss kommen“, weiß Deml, der zu LED-­Ketten mit Niederspannung rät. Noch eine Nummer sicherer sei es, zu batteriebetriebenen Lichterketten zu greifen.</p>
<p>Vorsicht gilt selbstverständlich zu jeder Jahres­zeit. Deml denkt dabei etwa an Stehlampen, die gern in Kuschelecken und Snoezelräumen für Wohlfühlatmosphäre sorgen sollen. Gerade ältere Modelle können überhitzen. Sind dann Tücher oder andere leicht entflammbare Stoffe in der Nähe oder gar zu Dekozwecken auf der Lampe, kann das zu einem Brand führen, der schnell auf Kissen, Decken und Plüschtiere übergreift. Auch hier gilt: auf LED-­Beleuchtung setzen.</p>
<p>Brennt es an anderer Stelle in der Kita, sind Schlaf­- und Snoezelräume aus einem anderen Grund gefährlich, erklärt Deml: „Kinder haben ein Bedürfnis, sich in Sicherheit zu bringen, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Das heißt, sie verstecken sich irgendwo, viel­leicht unter dem Tisch, im Schrank oder in der Kuschelecke hinter einem Kissen.“ Das sollte man auf jeden Fall auf dem Schirm haben.</p>
<p>In Kitas lauern zudem Gefahren, die übersehen oder nicht ernst genommen werden. Bei Bege­hungen fallen Deml immer wieder die gleichen Dinge auf: Fluchtwege, die durch Schuhe ver­stellt sind. Jacken und Rucksäcke, die aus Platz­mangel in engen Gängen an Garderoben auf­gehängt werden und dort im Fall der Fälle als „Brandbeschleuniger“ fungieren. Oder Fuß­matten, die vor Notausgängen zu Stolperfal­len werden. Dies zu beurteilen, entsprechende Maßnahmen abzuleiten, deren Wirksamkeit zu prüfen und bei Bedarf Anpassungen vorzuneh­men, ist Teil der Gefährdungsbeurteilung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>PRAXISTIPPS</h2>
<p style="text-align: center;">Die DGUV Information 203­049 enthält Praxis­tipps für die „Prüfung ortsveränderlicher elekt­rischer Betriebsmittel“.<br />
<a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/829/pruefung-ortsveraenderlicher-elektrischer-betriebsmittel-praxistipps-fuer-betriebe" target="_blank" rel="noopener">https://publikationen.dguv.de, </a>Webcode: p203049</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist sich eine Kita unsicher, ob die Ausstattung den Brandschutzregeln entspricht, sollte sie beim Träger nach einer Arbeitsschutzbegehung fragen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich bei der örtlich zuständigen Stelle für vorbeugenden Brandschutz beraten zu lassen.</p>
<p>Die Prüfung der Elektrogeräte sollte eben­falls nicht vernachlässigt werden. Denn Kurz­schlüsse oder Überhitzungen gehören zu den häufigsten Brandursachen. Für diesen soge­nannten E­-Check nach DGUV Vorschrift 3 ist eine vom Träger beauftragte Fachfirma zustän­dig. Diese überprüft die ortsveränderlichen Geräte wie Toaster oder Wasserkocher ebenso wie ortsfeste Geräte, etwa Herd oder Kühlschrank.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>BRANDSCHUTZHELFER</h2>
<p style="text-align: center;">Für den Brandschutz ist der Träger der Kita verantwortlich. Er hat dafür zu sorgen, dass Brandschutzhelfer aus­gebildet werden. Mehr dazu gibt es in der DGUV Information 205­023 „Brand­schutzhelfer – Ausbildung und Befähigung“:<br />
<a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/2848/brandschutzhelfer?number=SW16848" target="_blank" rel="noopener">https://publikationen.dguv.de, </a>Webcode: p205023</p>
<p></div>
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		<item>
		<title>Spürnasen mit Feuerdiplom</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/spuernasen-mit-feuerdiplom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 06:06:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elyas zögert noch einen Moment. Mit der Zunge zwischen den Lippen wirkt er hoch konzentriert. Ratsch! Das Streichholz in seiner Hand brennt. Elyas&#8216; Miene entspannt sich zu einem Strahlen. Geschafft! Er hat ganz allein das Streichholz angemacht und darf jetzt die Kerze anzünden. „Super!“, lobt Steffi Ems, die die Kita Rambazamba in Lahnstein und auch das Brandschutzprojekt &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/spuernasen-mit-feuerdiplom/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Spürnasen mit Feuerdiplom“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Elyas zögert noch einen Moment. Mit der Zunge zwischen den Lippen wirkt er hoch konzentriert. Ratsch! Das Streichholz in seiner Hand brennt. Elyas&#8216; Miene entspannt sich zu einem Strahlen. Geschafft! Er hat ganz allein das Streichholz angemacht und darf jetzt die Kerze anzünden. „Super!“, lobt Steffi Ems, die die Kita Rambazamba in Lahnstein und auch das Brandschutzprojekt leitet. „Und jetzt das abgebrannte Streichholz noch in das Was­serglas geben. Wer will es als Nächstes pro­bieren?“ Alle wollen.</p>
<p>Eine ganze Woche lang beschäftigen sich die sechs Vorschulkinder der Einrichtung mit Feuer, Feuerwehr, Brandschutz. „Leider können wir in diesem Jahr wegen Corona nicht so viel machen wie normalerweise. Denn eigentlich ist die ganze Kita mit dabei.“ Nun aber sind nur die „Detektive“, wie sich die Vor­schulkinder selbst nennen, auf den Spuren des Elements Feuer. Der Pädagogin ist es wichtig, dass sich Kinder schon früh und immer wieder damit auseinandersetzen – das führe schließ­lich zu einer größeren Sicherheit. „Kinder im Kindergartenalter verhalten sich sehr unter­schiedlich im Umgang mit Feuer. Manche sind sehr ängstlich, andere fast furchtlos. Für uns ist es wichtig, dass sie in einem geschützten Rah­men, zusammen mit einem Erwachsenen, Erfah­rungen machen können und lernen, verantwortungsvoll mit Feuer umzugehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Zusammen mit einem Feuer­wehrmann richtet die Kita jährlich eine Woche zum Thema Feuer, Feuerwehr und Brandschutz aus</li>
<li>Kinder lernen spielerisch, verantwortungsvoll mit Feuer umzugehen</li>
<li>Ausprobieren gehört dazu, aber nur unter Aufsicht Erwachsener</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Feuer mit allen Sinnen wahrnehmen: seine Wärme, seinen Duft, das Knistern von Holz­scheiten im Lagerfeuer und seinen flackernden Schein – was auf der einen Seite behaglich ist, kann auf der anderen Seite gefährlich sein. „Die Kinder sollen keine Angst, aber großen Respekt vor Feuer haben“, verdeutlicht Steffi Ems. „Verbieten ist der falsche Weg. Anleiten der richtige. Dann verliert das eigenmächtige und gefährli­che Kokeln seinen Reiz.“</p>
<h2>Experimente hautnah</h2>
<p>Nachdem alle Kinder das Streichholz­- und Kerzenanzünden ausprobiert haben, steht ein neues Experiment an. Auf einer nicht brennba­ren Unterlage sollen Alltagsgegenstände auf ihr Brennverhalten getestet werden. Dazu ist extra der Brandschutzbeauftragte von der Feuer­wehr, Sebastian Schmitt, in die Kita gekommen. „Was glaubt ihr? Brennt dieser Stein?“, fragt er die Kinder. „Nein!“, tönt es vielstimmig, Letizia kichert. Steine brennen doch nicht. Schmitt ver­sucht, den Stein anzuzünden. Vergebens. „Da hattet ihr recht. Aber was ist mit Pappe?“ Theo weiß es: „Pappe brennt!“ Das wird direkt aus­probiert. Und richtig, sie fängt Feuer. Genau wie die dünne Serviette, die regelrecht auflodert. Große Augen bei den Kindern.</p>
<p>So testen sich Schmitt und die „Detektive“ durch eine ganze Reihe Materialien. „Die Kinder bekommen so einen Überblick, welche Materialien leicht und welche schwer entflammbar sind.“ Vertieft wird dieses Wissen mit kleinen Rätselaufgaben und Ausmalbildern. Ruhig beantwortet Schmitt jede Frage – und die „Detektive“ sind als richtige Spürnasen äußerst wissbegierig.</p>
<figure id="attachment_2930" aria-describedby="caption-attachment-2930" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2930 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206.jpg" alt="" width="1392" height="2089" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206-245x368.jpg 245w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206-200x300.jpg 200w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206-768x1153.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206-250x375.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206-580x870.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206-170x255.jpg 170w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206-223x334.jpg 223w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206-201x302.jpg 201w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E8A0206-175x263.jpg 175w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-2930" class="wp-caption-text">Ein Streichholz muss nach oben gehalten werden, damit sich niemand die Finger verbrennt. Es darf weder zu kurz noch beschädigt sein. Das erklärt Feuerwehrmann Sebastian Schmitt den neuen Vorschulkindern.</figcaption></figure>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2931" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773-263x175.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773-768x512.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0773-368x245.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
<h2></h2>
<h2>Keine Angst vor der Schutzausrüstung</h2>
<p>Dann macht Sebastian Schmitt „Modenschau“. Nach und nach zieht er vor den Kindern seine Persönliche Schutzausrüstung (PSA) an und erläutert jedes Teil. „Der Stoff meiner Hose und Jacke ist ganz besonders. Er hält große Hitze und einige Zeit auch Flammen aus. Hier hin­ten am Helm ist der Schutz dafür da, dass mir keine Funken in den Nacken fallen“, erklärt er den staunenden Kindern, die alles anfas­sen und in Augenschein nehmen dürfen. Nach einer Weile steht dann statt Herrn Schmitt mit Hemd und blauer Hose ein Feuerwehrmann in voller Montur im Gruppenraum. Amy raunt ihrer Freundin Paula zu: „Das hört sich aber komisch an, wenn der atmet!“ In der Tat macht die Atemschutzmaske ungewohnte Geräusche und der Anblick ist ebenfalls nicht alltäglich. Hinter­grund der Präsentation in Schutzausrüstung ist es, den Kindern mögliche Ängste zu nehmen, sollten sie bei einem Brand Feuerwehrleute in Vollschutz sehen. Beim Angebot, selbst mal Jacke und Helm auszuprobieren, gibt es kein Halten. „Ganz schön schwer!“, bemerkt Elyas. Schmitt nickt: „Alles zusammen wiegt mehr als du.“</p>
<p>Zum Abschluss dieses Vormittags dürfen die „Detektive“ noch das Löschfahrzeug inspi­zieren, mit dem Herr Schmitt gekommen ist, und in den Führerstand klettern. „Aber bitte keine Knöpfe drücken!“, mahnt Schmitt und erklärt Jann Louis dann noch geduldig die Füllmenge der Wassertanks und wie weit ein Wasserstrahl reicht. „Hier wächst ein Nachwuchs­-Feuerwehr­mann heran!“ lacht Kitaleiterin Ems. Und tat­sächlich sind zwei Kinder ihrer Kita der örtlichen Lösch-­Bande, der Bambini-­Gruppe der freiwilligen Feuerwehr, beigetreten.</p>
<figure id="attachment_2934" aria-describedby="caption-attachment-2934" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-2934 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968.jpg" alt="" width="1392" height="2088" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968-245x368.jpg 245w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968-200x300.jpg 200w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968-768x1152.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968-250x375.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968-580x870.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968-170x255.jpg 170w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968-223x334.jpg 223w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968-201x302.jpg 201w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0968-175x263.jpg 175w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-2934" class="wp-caption-text">Mila versinkt fast in der Feuerwehrjacke und ist beeindruckt, wie schwer und dick diese ist.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_2933" aria-describedby="caption-attachment-2933" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2933 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939.jpg" alt="" width="1392" height="952" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939-263x180.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939-300x205.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939-768x525.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939-250x171.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939-580x397.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939-373x255.jpg 373w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939-238x163.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939-214x146.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/1E9A0939-368x252.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-2933" class="wp-caption-text">Louis probiert eine Fluchtmaske aus. Die kommt dann zum Einsatz, wenn Menschen aus einem verrauchten Gebäude gerettet werden müssen.</figcaption></figure>
<h2>Eine Woche voll heißer Ideen</h2>
<p>Langweilig wird es während der Brandschutz­woche nie. Die Höhepunkte sind aber ganz klar der Besuch des Brandschutzbeauftrag­ten in der Kita und der Gegenbesuch auf der F euerwache – der dieses Jahr wegen Corona allerdings ausfallen musste. Im Freispiel haben die Kinder die Möglichkeit, sich mit verschiede­nen Rettungsfahrzeugen von Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungsdienst zu beschäftigen, viele Einsätze werden im Rollenspiel nachge­stellt, wozu es ein großes Repertoire an „ech­ten“ Kleidungsstücken und anderen Requisiten gibt.</p>
<p>Immer wieder sprechen die Erzieherinnen und Erzieher über das Thema Feuer, es gibt eine Arbeitsmappe dazu, mit der sich die Mädchen und Jungen gern beschäftigen. „Wir machen auch regelmäßig eine Evakuierungsübung und die Kinder lernen, wie man einen Notruf rich­tig absetzt“, berichtet die Kitaleiterin, der das Thema Brandschutz eine Herzensangelegen­heit ist. Nach der Projektwoche sind alle fit in Sachen „Feuer und Flamme“. Die „Detektive“ nehmen stolz eine Urkunde entgegen: Sie sind jetzt nicht nur Spürnasen, sondern auch Inhaber eines Feuerdiploms.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Achtung, Feueralarm!</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/achtung-feueralarm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 06:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2021]]></category>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kommunikation braucht Zeit und Raum</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/kommunikation-braucht-zeit-und-raum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 06:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunde Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit und Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vergangenen 20 Monate waren für die meisten Teams eine echte Herausforderung. Wie kommt ein Kitateam mit einer solchen Krise klar? Ich habe tatsächlich von Teams Rückmeldungen bekommen, die daran fast zerbrochen sind, und andere sind an der Situation sogar gewachsen. Einige haben zu neuer Kreativität und einem tollen Zusammenhalt gefunden und gehen geradezu gestärkt &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/kommunikation-braucht-zeit-und-raum/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kommunikation braucht Zeit und Raum“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die vergangenen 20 Monate waren für die meisten Teams eine echte Herausforderung. Wie kommt ein Kitateam mit einer solchen Krise klar?</h3>
<p>Ich habe tatsächlich von Teams Rückmeldungen bekommen, die daran fast zerbrochen sind, und andere sind an der Situation sogar gewachsen. Einige haben zu neuer Kreativität und einem tollen Zusammenhalt gefunden und gehen geradezu gestärkt daraus hervor. Die Pandemie ist aber noch nicht vorbei &#8230;</p>
<h3>Was haben diese Teams besser oder anders gemacht?</h3>
<p>Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Die Anforderungen und Erwartungen an die Kitaleitung und ihre Stellvertretung in der Coronazeit waren extrem hoch. Und doch ist es vielen gelungen, in dieser Zeit ihr Team hervorragend zu führen. Das hat sehr viel mit einer grundsätzlichen Haltung zu tun: Transparenz in den Ent­scheidungen, Offenheit, dem Team Handlungsspielraum geben, es mit einbeziehen. Das alles ist ganz wichtig. Nicht nur in Kri­senzeiten. Deshalb kann ich nur sagen: keine Panik. Corona ist ein großes Thema, hat alles auf den Kopf gestellt. Aber jede Kita hat schon Erfahrungen mit Krisen gemacht: seien es Personalnot­stand, massive Konflikte der Beschäftigten untereinander oder auch mit Eltern, die Druck machen.</p>
<h3>Sie meinen, jede Kita hat bereits Erfahrungswerte, wie solche schwierigen Zeiten gemeistert werden können?</h3>
<p>Ja, genau. Es gibt da Bewährtes, das auch jetzt hilfreich ist. Kommunikation ist der entscheidende Schlüssel. Jetzt muss ein Fokus darauf liegen, den Austausch untereinander zu fördern. Die Kitaleitung sollte unbedingt versuchen, dies sich und ihrem Team zu ermöglichen. Ein Beispiel, Stichwort: Handlungssicher­heit. Der Erzieherin wurde es bisher überlassen zu entschei­den, ob die laufende Nase eines Kindes eine Corona-­Infektion sein könnte. Was also soll sie in einer solchen Situation tun? Die Verantwortung wurde ja an die Kita übertragen. Also müssen sich die Kolleginnen und Kollegen jetzt kurz beraten und abstim­men. Schließlich müssen sie ihre Entscheidung gegenüber den Eltern souverän vertreten können. Das setzt voraus, dass sie auf eine Vorgehensweise zurückgreifen können, die vorher im Team besprochen wurde. Eine gelingende Kommunikation braucht aber immer Zeit und Raum. Die sollte sich ein Team jetzt unbe­dingt nehmen. Es klingt abgedroschen, aber es ist wichtig zu f ragen: Wo stehen wir? Wem geht es gerade nicht gut? Wo wollen wir hin? Was brauchen wir dafür?</p>
<h3>Im Prinzip hat sich für die Kitaleitung also gar nicht so viel verändert, was ihre Führungsrolle angeht?</h3>
<p>Doch, thematisch auf jeden Fall! Allerdings inhaltlich, in ihrer Rolle und strategisch hat sich nichts geändert. Jetzt sollten die Leitung und die Stellvertretung analysieren, welche Strukturen, Methoden und Verfahren sich in der Vergangenheit in krisenhaf­ten Situationen bewährt haben. Das steht auch jetzt zur Verfü­gung. Da viele Beschäftigte in dieser Coronasituation aber sehr belastet und erschöpft waren und teilweise noch immer sind, kann ich nur empfehlen, sich Unterstützung von außen zu holen, um von hier auf das System „Kitateam“ zu schauen und die wichtigen und richtigen Fragen zu stellen. Ich bin überzeugt: Jedes Team hat bereits die Fähigkeiten, eine Krise zu meistern, diese sind manchmal nur verschüttet. Es gilt, sie wieder zu aktivieren.</p>
<h3>Sie meinen also, alles sei machbar?</h3>
<p>Es ist ganz wichtig, sich miteinander auszutauschen. Nicht ins „Jammertal“ zu gehen, sondern den Blick nach vorn zu richten. Da ist wieder die Haltung der Leitung entscheidend, die wert­schätzend auf ihr Team sieht und auch fragt: Was kann ich für euch tun? Was braucht ihr?</p>
<h3>Oft genug ist eine Kitaleitung aber selbst betroffen und verunsichert, fühlt sich aufgerieben und erschöpft.</h3>
<p>Genau. Wenn eine Leitung sagt, dass sie an ihre Grenzen kommt, dann ist das für mich kein Versagen, sondern eine professionelle Stärke. Sie kann und sollte auch hier ihr Team miteinbeziehen und mit ihm gemeinsam nach einer Problemlösung suchen. Eine offene Feedback­ und Fehlerkultur sind an dieser Stelle wichtige Stichworte.</p>
<h3>Können Sie das näher erklären?</h3>
<p>Das Etablieren einer Feedbackkultur innerhalb eines Teams ist ein ganz wichtiges Steuerungselement. Sich zuzugestehen, dass man an irgendeiner Stelle überfordert ist, sich mit einer Aufgabe überhaupt nicht wohlfühlt, oder auch, dass man etwas falsch gemacht hat, davon kann ein Team nur profitieren und lernen. So etwas muss allerdings gut eingeführt werden, es ist kein Selbst­läufer, Leitung und Beschäftigte müssen es hegen und pflegen.</p>
<h3>Ist in Fragen der Teamentwicklung auch der Träger gefordert?</h3>
<p>Grundsätzlich ja. Der Träger sollte mit der Kitaleitung zumindest die Rahmenbedingungen abstecken, etwa mehr Zeit für die Team­sitzungen zugestehen oder auch eine Supervision unterstützen. In beides ist gut investiert, da das Team auf diese Weise wieder schneller zu seiner Handlungssicherheit zurückkehrt, was der Qualität der Betreuung und letztlich den Kindern zugutekommt. Denn wer sich sicher fühlt, hat weniger Stress, ist motivierter und wird seltener krank.</p>
<h3>Was geben Sie den Teams, die Sie selbst beraten, noch mit auf den Weg?</h3>
<p>Ihr habt in den vergangenen Monaten Beachtliches geleistet! Habt Spaß miteinander, lacht miteinander. Unternehmt etwas außerhalb der Kita zusammen. Und ich wiederhole noch einmal: keine Panik! Geht es langsam an, kein Aktionismus. Nicht alles muss jetzt nach­ und aufgeholt werden. Das führt nur zu Druck, der vermeidbar ist. Und den spüren auch die Kinder – mit allen Konsequenzen.</p>
<figure id="attachment_2953" aria-describedby="caption-attachment-2953" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2953 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2021/10/Business_Schweidler_copyright-emotive-photography.png" alt="" width="300" height="278" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/Business_Schweidler_copyright-emotive-photography.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/Business_Schweidler_copyright-emotive-photography-263x244.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/Business_Schweidler_copyright-emotive-photography-250x232.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/Business_Schweidler_copyright-emotive-photography-275x255.png 275w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/Business_Schweidler_copyright-emotive-photography-238x221.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/Business_Schweidler_copyright-emotive-photography-214x198.png 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/10/Business_Schweidler_copyright-emotive-photography-284x263.png 284w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-2953" class="wp-caption-text">Foto: emotive-photography.de</figcaption></figure>
<p>Die Fragen beantwortete <strong>Jürgen Schweidler</strong>. Der Diplom­-Sozialpädagoge aus Alzey ist Gründer und Mitinhaber des Instituts für psychosoziale Beratung Lifeline­-24. Als Supervisor, Coach und Mediator berät er seit mehr als 20 Jahren unter anderem auch Kinder­tageseinrichtungen in Rheinland­-Pfalz und Hessen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Diabetes in der Kita</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/diabetes-in-der-kita/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 06:07:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit und Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Als Johannes die Diagnose Diabetes bekam, waren wir natürlich erst mal verunsichert und auch ängstlich, was da auf uns zukommen würde“, erzählt Jasemine B., Erzieherin im ele­ment­-i Kinderhaus Steppkes in Stuttgart. „Aber es stand nie ernsthaft zur Debatte, dass er die Einrichtung nicht mehr besuchen dürfte.“ Nach reiflicher Überlegung im Team erklärten sich schließlich gleich &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/diabetes-in-der-kita/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Diabetes in der Kita“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Als Johannes die Diagnose Diabetes bekam, waren wir natürlich erst mal verunsichert und auch ängstlich, was da auf uns zukommen würde“, erzählt Jasemine B., Erzieherin im ele­ment­-i Kinderhaus Steppkes in Stuttgart. „Aber es stand nie ernsthaft zur Debatte, dass er die Einrichtung nicht mehr besuchen dürfte.“ Nach reiflicher Überlegung im Team erklärten sich schließlich gleich drei pädagogische Fachkräfte bereit, sich in besonderer Weise um den Jungen kümmern zu wollen.</p>
<p>Trotzdem stand noch immer die Sorge im Raum, was ihnen rechtlich passieren könnte, würde ihnen doch einmal ein Fehler unterlaufen. Die Eltern nahmen diese Ängste ernst und setzten mit Unterstützung des Kita­-Trägernetzwerks Konzept­e ein Dokument zur Teilübertragung der Personensorge auf, das das pädagogische Personal von der Haftung entbindet und rechtliche Ansprüche der Fami­lie ausschließt. „Mit dieser Sicherheit war mir schnell klar, dass ich hier meinen Beitrag leis­ten möchte. Meine Kollegen und ich wurden also vom Diabetesteam des Olgahospitals in Stuttgart sehr ausführlich geschult“, berichtet Jasemine B. „Wir fühlten uns gut vorbereitet.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Unter bestimmten Voraus­setzungen dürfen pädago­gische Fachkräfte Medika­mente verabreichen</li>
<li>Unumgänglich bei Diabe­tes: Schulung der Beschäf­tigten</li>
<li>Unsicherheiten anspre­chen und gemeinsam angehen – Hand in Hand mit den Eltern</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam mit der Familie tasteten sich die Erzieherinnen und Erzieher an die neuen Auf­gaben und Herausforderungen heran. Essen abwiegen, Blutzucker messen, die Werte beur­teilen, Insulingaben berechnen und verabrei­chen – das war für alle neu. Auch Johannes‘ Eltern mussten viel Flexibilität beweisen. Mut­ter Melanie I. begleitete ihren Sohn die ersten Wochen täglich in den Kindergarten, war – falls nötig – bei jedem Ausflug dabei und jederzeit für Nachfragen erreichbar. „Uns war es immer wichtig, nichts zu erwarten, nichts als selbst­verständlich zu nehmen und der Kita immer zu signalisieren: Wir wissen, ihr macht das frei­willig. Dafür sind wir euch dankbar“, macht sie deutlich.</p>
<h2>Viel Bürokratie</h2>
<p>Als ausgesprochen umständlich erwies es sich, personelle Unterstützung für die Kita finanziert zu bekommen, denn dazu gibt es keinerlei ein­heitliche Regelungen. Es kostete die Familie viel Energie und Zeit, ihr Recht einzufordern. Sie konnte schließlich erreichen, dass auch jetzt noch eine FSJlerin die pädagogischen Fachkräfte personell unterstützt. „Sie ist nicht aus­schließlich für unseren Sohn zuständig, sondern hilft überall mit. Denn wenn die Erzieherinnen sich stärker um Johannes kümmern, haben sie natürlich in diesem Moment weniger Zeit für die anderen Kinder“, erklärt die Mutter. Wichtig ist hierbei die Unterscheidung, dass er eine pflege­rische Unterstützung und keine integrative benö­tigt. „Die Verantwortung für sein Diabetes­-Ma­nagement verschiebt sich mit jedem Lebensjahr immer mehr auf Johannes. Er muss ja lernen, das irgendwann alles selbst zu machen. Das erfordert viel Geduld und ein sicheres Umfeld, in dem Feh­ler passieren dürfen.“</p>
<h2>So normal wie möglich</h2>
<p>Es brauchte ein wenig Zeit, bis sich im Kita­-Alltag alles gut eingespielt hatte. „Vielleicht waren wir am Anfang alle etwas zu sehr bemüht und über­vorsichtig. Das hat sich aber recht bald gelegt“, erinnert sich Jasemine B. „Wir sind mit der Situation gewachsen – und sehr schnell auch sicher geworden. Johannes hatte nie einen Sondersta­tus und konnte an allen Aktionen teilnehmen.“ Überaus hilfreich war die enge und vertrauens­volle Zusammenarbeit zwischen Kita und den Eltern. Für Melanie I. ist klar: „Es ist wichtig, dass sich die pädagogischen Fachkräfte mit der Situation ‚wohlfühlen‘. Wenn sie unsicher sind, überträgt sich das sofort aufs Kind. Und das ist in diesem Alter kritisch. Wir können von unse­rem Sohn sagen: Er hat seinen Diabetes akzep­tiert, auch weil sein Umfeld ihn akzeptiert und es ihm dadurch leicht gemacht hat.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>„Verpflichtende Fortbildungen wären sinnvoll“</h2>
<p><em>Dr. Markus Freff ist Facharzt für Diabetologie an den Kinderkliniken Prinzessin Margaret in Darmstadt. Er und sein Team schulen pädago­gische Fachkräfte in eintägigen Seminaren und online zu chronischen Krankheiten.</em></p>
<h3>Herr Dr. Freff, es kommt vor, dass Kinder aufgrund ihrer Diabetes-Erkrankung die Kita verlassen müssen, statt dass die Familien in dieser Lage unterstützt werden.</h3>
<p>Ja, leider. Diese Kinder haben ohnehin schwie­rigere Startvoraussetzungen im Leben und dann tun sich plötzlich unnötige Hürden auf. Wenn Kinder immer wieder gesagt bekommen, dass sie etwas aufgrund ihrer Krankheit nicht dürfen oder können, dann hat das negative psycho­soziale Auswirkungen – nicht zuletzt, was die Akzeptanz ihrer Krankheit betrifft.</p>
<h3>Haben Sie eine Erklärung dafür, dass manche Kitas zögern, diabeteskranke Kinder aufzunehmen?</h3>
<p>Ich denke, es liegt oftmals an fehlendem Wis­sen und mangelnden Vorkenntnissen. Wenn auf Leitungsebene immer noch jemand davon überzeugt ist, dass das Personal unter keinen Umständen Medikamente geben darf, dann wird es auch die engagierteste Erzieherin schwer haben, sich dagegen zu behaupten. Deshalb halte ich es für sinnvoll, das Thema chronische Erkrankungen ins Ausbildungscur­riculum aufzunehmen und eine verpflichtende Fortbildung für pädagogische Fachkräfte dazu einzuführen. Optimal wäre es natürlich, wenn es in jeder Kita und Schule Gesundheitsfach­kräfte geben würde – das würde vieles leichter machen.</p>
<h3>Solange das alles noch nicht der Fall ist: Wer schult Kitapersonal im Umgang mit diabeteskranken Kindern?</h3>
<p>Das ist in der Tat teilweise schwierig und hängt stark von der Region und dem Engagement der Diabetesteams vor Ort ab; es ist nicht bun­deseinheitlich geregelt. Oft können Kinder­ärzte, Eltern initiativen und Diabetesvereine weiterhelfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<p style="text-align: center;">Hilfreich: die DGUV Informa­tion „Medikamentengabe in Kindertageseinrichtungen“:<br />
<a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/2898/medikamentengabe-in-kindertageseinrichtungen" target="_blank" rel="noopener">https://publikationen.dguv.de, </a>Webcode: p202092</p>
<p style="text-align: center;">Viel Wissenswertes zum Thema gibt es auch in der Broschüre „Kinder mit Diabetes im Kindergarten“:<br />
<a href="https://kurzelinks.de/kzw8" target="_blank" rel="noopener">https://kurzelinks.de/kzw8</a></p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schnellcheck für mehr Bewegung</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/schnellcheck-fuer-mehr-bewegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 06:07:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein wenig erstaunt war Kitaleiterin Silvia Härtel schon: „Wir haben gedacht, dass sich sowohl die Erzieherinnen und Erzieher als auch die Kinder bei uns ohnehin schon viel bewegen.“ Denn Bewegung sei im Konzept ein wichtiger Baustein. Dann nahm ihre AWO­-Kita Lindennest aus Limmersdorf wie elf andere Kitas aus den Regionen Coburg und Nürn­berg / Erlangen an einem &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/schnellcheck-fuer-mehr-bewegung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schnellcheck für mehr Bewegung“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig erstaunt war Kitaleiterin Silvia Härtel schon: „Wir haben gedacht, dass sich sowohl die Erzieherinnen und Erzieher als auch die Kinder bei uns ohnehin schon viel bewegen.“ Denn Bewegung sei im Konzept ein wichtiger Baustein. Dann nahm ihre AWO­-Kita Lindennest aus Limmersdorf wie elf andere Kitas aus den Regionen Coburg und Nürn­berg / Erlangen an einem Forschungsprojekt teil. Und schon bald merkte Silvia Härtel: Da ist noch einiges mehr möglich.</p>
<p>QueB heißt das Projekt der Hochschule Coburg und der Universität Bayreuth, die Abkürzung steht für „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“. Die zentrale Fragestellung dabei lautet: Wie gelingt es, dass die Bewegungsmög­lichkeiten für alle Kinder – aber auch für die pädagogischen Fachkräfte – gefördert werden und sich alle mit Spaß bewegen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Projektziel: Bewegungs­förderung mit Spaß</li>
<li>Anregungen für nachhaltig mehr Bewegung betreffen auch die Organisation</li>
<li>Trotz Corona: Teilnehmende Kitas waren weiterhin „bewegt“</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Workshops, die Vernetzung und der Austausch der Kitas untereinander sowie die Entwicklung eines Zertifizierungsverfahrens zur „Beweg­ten Kita“ waren Teil des Projekts. „In den Kitas wird jetzt mehr für ein ausgeglichenes Verhält­nis zwischen Ruhe und Bewegung getan“, fasst Christina Müller zusammen, die QueB an der Hochschule Coburg von Anfang an betreute.</p>
<h2>Deutlich aktiver und bewegter</h2>
<p>Beispielsweise hat das Forscherteam die Schrittzahlen gemessen. Ergebnis: Kinder machten in den Kitas durchschnittlich 100 Schritte mehr pro Stunde als vor dem Projekt. Bei den Erzieherinnen und Erziehern waren es sogar 150 Schritte mehr. Auch die Aktivi­tät wurde überprüft: Lag die Dauer der mode­raten oder intensiven Aktivität bei der ersten Messung im Jahr 2018 bei durchschnittlich 41 Minuten pro Tag, steigerte sich die Dauer im vergangenen Jahr auf 57 Minuten – die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO liegt bei einer Stunde. Für die Kita Lindennest bringt es Silvia Härtel auf den Punkt: „Wir konnten einen großen Fortschritt feststellen.“</p>
<p>Den Ist­-Zustand hatte sie zu Beginn des Projekts über die „Kita­-Check-­App“ ermittelt. Dieser Fra­genkatalog, den die Uni Bayreuth entwickelt hat, beinhaltet neun praxisnahe Kategorien: von den räumlichen Gegebenheiten über die Ausstattung bis hin zur Kitakultur und Eltern­arbeit. Hat man die zutreffenden Antworten angeklickt, kommt prompt das Ergebnis, wie aktiv die eigene Kita ist. „Das hat uns weiter­geholfen“, sagt Härtel. Daran habe sie ablesen können, was ohnehin schon gut laufe, was noch möglich sei und wo man an Grenzen stoße.</p>
<h2>Veränderungen in Räumen und in der Einstellung</h2>
<p>Einige Veränderungen hat die Kita Lindennest daraufhin angestoßen. Sichtbar sind sie bei­spielsweise im Gruppenraum. „Wir haben ein paar Schränke rausgeschafft und Spielsachen aussortiert“, sagt Silvia Härtel. Jetzt können sich die Kinder freier bewegen und ausleben.</p>
<p>Nicht sichtbar, aber mindestens genauso wich­tig: Die Einstellung des Teams hat sich durch die Teilnahme am QueB­-Projekt verändert. „Man muss ja gar nicht immer mit den Kindern am Tisch sitzen zum Spielen“, veranschaulicht Härtel. Jetzt spielen die Kinder viel am Boden, sie werden kreativer, bauen sich zum Beispiel Höhlen aus Decken.</p>
<p>Auch auf dem Außengelände der Kita ist das Umdenken auf einem naturnahen Spielplatz, der mit Baumstämmen gestaltet ist, spürbar. „Die Erzieherinnen und Erzieher haben mehr Mut, trauen den Kindern mehr zu“, hat Silvia Härtel beobachtet. Klettern und balancieren ausdrücklich erwünscht: „Je mehr sich die Kin­der bewegen, desto mehr spüren sie sich selbst und machen wertvolle Körpererfahrungen.“ Ein Plumpser vom Baumstamm gehört auch mal dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>DAS QUEB- PROJEKT</strong></h2>
<p style="text-align: center;">Das Projekt wird seit 2015 an der Hoch­schule Coburg unter Leitung von Prof. Dr. Holger Hassel vom Institut für angewandte Gesundheitswissen­schaften (IaG) durchgeführt mit dem Ziel, nachhaltig mehr Bewe­gung in den Kita­-Alltag zu integrieren. Geför­dert wird QueB vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Lust an der Bewegung ebbte bei den am QueB­-Projekt teilnehmenden Kitas auch wäh­rend Corona nicht ab: „Es freut uns zu sehen, dass die erschwerten Bedingungen der Corona­pandemie nicht zu einem Einbruch geführt haben und die Kitas weiter am Ball geblieben sind“, sagt Christina Müller.</p>
<p>„Wir wollen den Weg fortsetzen“, unterstreicht auch Silvia Härtel. Mehr noch. Die Kita Linden­nest hat sich fest vorgenommen, den Bewe­gungsraum noch häufiger zu nutzen, Yoga-­ und Entspannungsübungen in den Kita­-Alltag zu integrieren und regelmäßig Ausflüge in die Natur zu unternehmen und dabei die Eltern mitzunehmen. Härtels Fazit nach dem Projekt: „Wir konnten die Kinder zu mehr Bewegung motivie­ren und dazu beitragen, dass sie lernen, sich gesund zu verhalten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">Digitale Bewegungs-Checks</h2>
<p style="text-align: center;">Mit der kostenfreien Kita-Check-App können Kitas herausfinden, wie gut ihre Bewegungsangebote bereits sind und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Die Webversion ist hier zu finden:<br />
<a href="https://queb.eu/kca/" target="_blank" rel="noopener">https://queb.eu/kca/</a></p>
<p style="text-align: center;">Für Android­-Geräte gibt es die App außerdem im Google Play Store.</p>
<p style="text-align: center;">Der Schnellcheck-Bewegung ist eine vereinfachte Version zum Ausprobieren:<br />
<a href="https://queb-schnellcheck.de" target="_blank" rel="noopener">https://queb-schnellcheck.de</a></p>
<p></div>
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		<title>Beaufsichtigte Experimente mit Feuer</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/beaufsichtigte-experimente-mit-feuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 06:07:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps vom Profi]]></category>
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		<category><![CDATA[Feueralarm]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus pädagogischer Sicht sind beaufsichtigte Experimente mit Feuer sinnvoll – aber was sagt der Feuerwehrmann dazu? Wir Brandschutzerzieher müssen dafür Sorge tragen, dass es nicht zu einem Brand kommt – dazu gehört es, dass Kinder frühzeitig den sicheren Umgang mit Streichhölzern und dergleichen lernen. Denn Verbote bewirken meist das Gegenteil. Solange immer eine erwachsene Person &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/beaufsichtigte-experimente-mit-feuer/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Beaufsichtigte Experimente mit Feuer“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Aus pädagogischer Sicht sind beaufsichtigte Experimente mit Feuer sinnvoll – aber was sagt der Feuerwehrmann dazu?</h3>
<p>Wir Brandschutzerzieher müssen dafür Sorge tragen, dass es nicht zu einem Brand kommt – dazu gehört es, dass Kinder frühzeitig den sicheren Umgang mit Streichhölzern und dergleichen lernen. Denn Verbote bewirken meist das Gegenteil. Solange immer eine erwachsene Person dabei ist, die gut aufpasst, spricht also auch aus meiner Sicht nichts gegen Experimente. Nur sollte man diese unbedingt auf das Alter der Kinder abstimmen.</p>
<h3>Wenn Kitas Brandschutzprojekte ohne die Unterstützung der Feuerwehren durchführen, worauf sollten sie achten?</h3>
<p>Die pädagogischen Fachkräfte müssen das nötige Vor­wissen und die erforderlichen Kenntnisse haben. Brand­schutzhelfer etwa bringen das mit. Ich empfehle aber dringend, sich vor Ort mit der Feuerwehr in Verbindung zu setzen. Coronabedingt sind zwar viele Aktionen nicht möglich gewesen, aber der enge Kontakt ist immer vor­teilhaft, auch für die jährliche Evakuierungsübung.</p>
<h3>Haben Sie Tipps, wie sich Kitas darüber hinaus informieren und vorbereiten können?</h3>
<p>Eine tolle Sammlung mit kostenfreiem Material für Kinder und Hintergrundwissen für Erzieherinnen und Erzie­her gibt es beim Deutschen Feuerwehrverband unter <a href="https://www.vfdb.de/referat-12/publikationen" target="_blank" rel="noopener">https://www.vfdb.de/referat-12/publikationen</a> unter dem Punkt &#8222;Materialsammlung&#8220;.</p>
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		<title>„Digitale Medien gehören dazu wie Bilderbücher“</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/digitale-medien-gehoeren-dazu-wie-bilderbuecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 06:07:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Anfang haben sich alle Kinder auf die Computer gestürzt. Die Erzieherinnen mussten einen Wecker stellen, damit jedes an die Reihe kam. Doch die Aufregung legte sich schnell. „Die Computer sind für un­sere Kinder zur Normalität geworden“, sagt die Leiterin der Kita Senfkorn in Gera, Antje Neuge­bauer. An manchen Tagen werden die Rechner in der Einrichtung &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/digitale-medien-gehoeren-dazu-wie-bilderbuecher/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„„Digitale Medien gehören dazu wie Bilderbücher““ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang haben sich alle Kinder auf die Computer gestürzt. Die Erzieherinnen mussten einen Wecker stellen, damit jedes an die Reihe kam. Doch die Aufregung legte sich schnell. „Die Computer sind für un­sere Kinder zur Normalität geworden“, sagt die Leiterin der Kita Senfkorn in Gera, Antje Neuge­bauer. An manchen Tagen werden die Rechner in der Einrichtung der Diako Thüringen gar nicht eingeschaltet, weil alle Kinder in andere Spie­le vertieft sind. Genau so soll es sein, findet die Pädagogin. „Unser oberstes Ziel ist es, dass die Kinder sorgsam mit Medien umgehen.“</p>
<p>Die Kita legt Wert darauf, sich an der Lebens­welt der Mädchen und Jungen zu orientie­ren. Und Medien gehörten ganz selbstver­ständlich zur modernen Kindheit dazu, betont Antje Neugebauer. Viele können schon im Kindergartenalter mühelos das Smartphone der Eltern bedienen, gucken Filme auf YouTube oder spielen mit Apps. Die Kitaleiterin ist über­zeugt: „Verteufeln bringt nichts.“ Stattdessen gelte es, schon von klein auf Medienkompe­tenz zu vermitteln. So lernen die Mädchen und Jungen in der Kita, nicht allen Inhalten im Netz blind zu vertrauen. Und dass nicht alle Seiten für Kinder geeignet sind. Einmal haben sie zum Bei­spiel im Kindergarten selbst eine Werbung für Süßigkeiten gedreht. „Dabei haben sie erfah­ren, wie Manipulation funktioniert“, sagt die Pädagogin, „und dass nicht alles wahr ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Kindern lernen, sorgsam und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen</li>
<li>Für die Kita Senfkorn auch eine Frage der Bildungs­gerechtigkeit</li>
<li>Technik wird mit Aktivi­täten verbunden und ist kein Selbstzweck</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Einrichtung hat den Umgang mit Neuen Medien bereits seit 15 Jahren als Schwer­punkt im Konzept verankert. Am Anfang waren viele Eltern skeptisch – und auch einige Erzie­herinnen taten sich zunächst etwas schwer damit. Immer wieder bekam die Leiterin zu hören: „Computer im Kindergarten? Was soll das? Die Kinder sollen spielen und nicht vor dem Bildschirm hocken!“ Etwas Mut sei schon erforderlich gewesen, räumt Antje Neugebauer ein. Doch die Pädagogin war überzeugt, dass Neue Medien zur pädagogischen Arbeit der Einrichtung passen: „Die Kinder sollen so gut wie möglich aufs Leben vorbereitet werden.“ Hinzu kam die Frage nach Bildungsgerechtig­keit. Viele Kinder hätten zu Hause schlichtweg keinen Laptop oder keine Digitalkamera, die sie einfach mal so ausprobieren könnten.</p>
<p>Also schaffte die Kita für jede Gruppe ein Tab­let an, außerdem Computer, Fotodrucker und Digitalkameras. Die Leiterin betont, dass alle Medien eine große Rolle spielten, auch Bücher und Lexika. Zudem achten die Erzieherinnen darauf, die Technik stets mit Aktivitäten zu ver­binden. So denken sich die Kinder zum Beispiel zum Märchen der drei kleinen Schweinchen Zilli, Billi und Willi ein Theaterstück aus – und filmen die Aufführung mit der Digitalkamera. Sie tanzen zum YouTube­-Video auf der Wiese oder fotografieren einen selbst gebauten Turm aus Bauklötzen.</p>
<p>In erster Linie kommen digitale Medien im Alltag zum Einsatz. Wenn die Kinder auf einem Spazier­gang eine seltene Blume entdecken, fragt die Erzieherin: „Wie können wir herausfinden, wie sie heißt?“ Die Mädchen und Jungen machen ein Foto von der Pflanze, drucken es in der Kita am Farbdru­cker aus, vergleichen das Bild mit Abbildungen in Büchern oder Lexika. Nichts gefunden? Da hilft der gemeinsame Blick ins Internet. „Es geht darum, dass die Kinder möglichst viel selbst ausprobieren“, sagt Antje Neugebauer.</p>
<p>In der Kita machen alle Vorschulkinder einen Computerführerschein: Dafür lernen sie, den Rechner einzuschalten, sich mit ihrem Namen anzumelden und ein Lernspiel zu starten. Der Computer steht bewusst etwas abseits in einem Nebenraum, damit sich die Kinder in Ruhe zurückziehen können. Gute Erfahrungen macht die Einrichtung mit der kostenfreien Lernsoftware „Schlaumäuse“: Mädchen und Jungen ab fünf Jahren entdecken dabei erste Buchstaben, ordnen Gemüsesorten zu oder spielen Hör­-Memory.</p>
<p>Die Skepsis der Eltern hat sich schnell gelegt. „Sie staunen, was alles möglich ist“, so Antje Neugebauer, „wenn man Geduld und Zeit hat.“ Und den Kindern zutraut, die teure Digital­kamera selbst zu bedienen. Auch die Erzie­herinnen wollten längst nicht mehr darauf verzichten, jederzeit ein Tablet griffbereit zu haben. Wenn es passt. „Digitale Medien gehö­ren zum Kita-­Alltag dazu wie Bilderbücher“, sagt die Leiterin, „ganz normal.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">Was für Kinder geeignet ist</h2>
<p style="text-align: left;">Ob Fußball, Wildtiere oder Abenteuer, ob spielen oder lernen: Die Seite <a href="https://www.klick-tipps.net/startseite" target="_blank" rel="noopener">klick-tipps.net</a> – ein Angebot von <a href="https://www.jugendschutz.net" target="_blank" rel="noopener">jugendschutz.net</a> – stellt tolle Apps und Homepages für Kinder vor.</p>
<p style="text-align: left;">Das Deutsche Jugendinstitut hat eine Datenbank erstellt mit über 500 Rezensionen zu Kinder­Apps, bewertet nach pädagogischen Kriterien: <a href="https://www.dji.de" target="_blank" rel="noopener">www.dji.de </a></p>
<p style="text-align: left;">Auch analog können Kinder spielerisch den Umgang mit digitalen Medien üben: Viele Praxisideen und Tipps für den Kita­-Alltag bietet der Medienkindergarten (MeKi): <a href="https://medienkindergarten.wien/startseite" target="_blank" rel="noopener">medienkindergarten.wien </a></p>
<p style="text-align: left;">Ab dem Vorschulalter geeignet: Material für das Training allererster Medienkompetenzen in Form eines Stationenlernens: <a href="https://www.dguv-lug.de/primarstufe/natur-umwelt-technik/internet-fuer-die-kleinsten/?tx_dguvlug_lowebcode%5Baction%5D=&amp;tx_dguvlug_lowebcode%5Bcontroller%5D=Webcode&amp;cHash=20b3e45c3e11893ae3e7a15faa758db2" target="_blank" rel="noopener">www.dguv-lug.de</a>, Webcode: lug1003414</p>
<p></div>
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		<item>
		<title>Wer kehrt?</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/wer-kehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 06:07:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Wege in und um die Kita müssen gekehrt oder gestreut werden? Das hängt von der Satzung der jeweiligen Kommune ab. Grundsätzlich müssen alle Wege und Flächen, die Dritte nutzen – also die sogenannten Verkehrsflächen – gekehrt und gestreut werden, etwa auch der Müllplatz. Es spielt dabei keine Rolle, ob diese Verkehrsflächen vor oder hinter &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/wer-kehrt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wer kehrt?“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Welche Wege in und um die Kita müssen gekehrt oder gestreut werden?</h3>
<p>Das hängt von der Satzung der jeweiligen Kommune ab. Grundsätzlich müssen alle Wege und Flächen, die Dritte nutzen – also die sogenannten Verkehrsflächen – gekehrt und gestreut werden, etwa auch der Müllplatz. Es spielt dabei keine Rolle, ob diese Verkehrsflächen vor oder hinter dem Tor der Kita liegen.</p>
<h3>Wer muss sich darum kümmern?</h3>
<p>Zunächst hat der Eigentümer die Pflicht, diese Verkehrsflächen zu räumen, er kann diese Pflicht aber auf andere übertragen, auf die Mieter oder Pächter genauso wie auf eine Firma. Trotzdem sollte er sich regelmäßig – besonders bei Beschwer­den – davon überzeugen, dass in dieser Hinsicht alles klappt. Ob eine Kita bzw. der Träger selbst in der Pflicht ist, kann anhand der Verträge geprüft werden.</p>
<h3>Wann muss überhaupt gekehrt oder geräumt werden?</h3>
<p>Generell: Schneit es, müssen die Ver­kehrsflächen unverzüglich nach Been­digung des Schneefalls geräumt sein. Bei anhaltendem Schneefall reichen ange­messene Zeitabstände aus. Glatte Flächen aber müssen direkt abgestreut werden (Streusalz ist auch für Firmen verboten). Bei Laub ist die Rechtsprechung nicht eindeutig. Besser, man räumt auch diese Sturzgefahr so schnell wie möglich aus dem Weg. Da im Grunde alle Angelegen­heiten rund um die Straßenreinigung kommunal geregelt sind, muss man in die jeweilige Verordnung, Satzung oder das Gesetz schauen. Darin findet man dann auch die Uhrzeiten, von wann bis wann eine Räumpflicht besteht. Ein guter Anhaltspunkt ist von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr. In der Nacht muss also nicht geräumt werden, solange morgens um 7:00 Uhr die Verkehrsflächen frei sind.</p>
<h3>Müsste je nach Wetterlage ein Räumdienst mehrmals am Tag kommen?</h3>
<p>Ja, durchaus. Trotzdem sollte man unbe­dingt auch zwischendurch glatte Stellen beseitigen und nicht auf den Dienstleister warten!</p>
<h3>Gibt es Vorschriften, wie breit die Wege geräumt sein müssen?</h3>
<p>Auch das ist kommunal geregelt und hat oft etwas damit zu tun, wie stark frequentiert ein Weg ist. Vor Kitas empfiehlt es sich aber, großzügig zu räumen, denn schließlich sind hier ja auch Eltern mit Kinderwagen und Kindern an der Hand unterwegs.</p>
<h3>Was passiert, wenn man den Verkehrssicherungspflichten nicht nachkommt?</h3>
<p>Dann haftet man, sollte es zu einem Unfall kommen. Da kommen leicht einige Tausend Euro an Forderungen zusammen. Außerdem muss man mit einem Bußgeldverfahren rechnen.</p>
<p><em>Die Fragen beantwortete <strong>Judith Häusler,</strong> Abteilung Recht der Unfallkasse Berlin</em></p>
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		<item>
		<title>Mit geschultem Blick</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/mit-geschultem-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 06:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus der Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin seit zwei Jahren in unserer Kita mit zwei Standorten einer der beiden Sicherheitsbeauftragten. Als sehr hilfreich bei allen sicherheitsrelevanten Fragen hat sich mein „besonderes Hinschauen“ erwiesen, das ich mir bei meiner ehrenamtlichen Arbeit bei der freiwilligen Feuerwehr angeeignet habe. Besonders wichtig ist mir aber der immer stärker in den Fokus rückende Aspekt der psychischen &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/mit-geschultem-blick/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mit geschultem Blick“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin seit zwei Jahren in unserer Kita mit zwei Standorten einer der beiden Sicherheitsbeauftragten. Als sehr hilfreich bei allen sicherheitsrelevanten Fragen hat sich mein „besonderes Hinschauen“ erwiesen, das ich mir bei meiner ehrenamtlichen Arbeit bei der freiwilligen Feuerwehr angeeignet habe. Besonders wichtig ist mir aber der immer stärker in den Fokus rückende Aspekt der psychischen Gesundheit. Die Persönlichkeit zu stärken kann nicht früh genug beginnen, deshalb leite ich auch gemeinsam mit einer Kollegin das Projekt „Kinderrat“.</p>
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