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	<title>02/2021 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Schattendetektive im Einsatz</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/schattendetektive-im-einsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:50:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunde Kita]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit und Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kinder flitzen als Schattendetektive durch den Garten und suchen für Clown Zitzewitz die passenden Klamotten für einen Sonnentag aus: Badeshorts oder lange Hose? Was schützt am besten gegen UV-Strahlen? Das Projekt „Clever in Sonne und Schatten“ unterstützt Kitas dabei, Kinder altersgerecht für Sonnenschutz zu sensibilisieren. Und zwar nachhaltig. „Es ist wichtig, damit so früh wie &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/schattendetektive-im-einsatz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schattendetektive im Einsatz“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kinder flitzen als Schattendetektive durch den Garten und suchen für Clown Zitzewitz die passenden Klamotten für einen Sonnentag aus: Badeshorts oder lange Hose? Was schützt am besten gegen UV-Strahlen? Das Projekt „Clever in Sonne und Schatten“ unterstützt Kitas dabei, Kinder altersgerecht für Sonnenschutz zu sensibilisieren. Und zwar nachhaltig. „Es ist wichtig, damit so früh wie möglich zu beginnen“, sagt die Co-Leiterin des Präventionszentrums des Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC), Nadja Seidel. Das Programm zur Krebsprävention richtet sich vor allem an Kinder zwischen drei und sechs Jahren, rückt jetzt aber auch die Kleinsten stärker in den Fokus.</p>
<p>Ursprünglich zogen die Sonnenschutzexpertinnen vom NCT/UCC verkleidet als Clowns mit einem lustigen Theaterstück von Kita zu Kita. „Doch wir merkten schnell, dass wir an unsere Grenzen kommen“, berichtet Seidel. „Wir wollten das Angebot nachhaltiger gestalten und vor allem mehr Kitas erreichen.“ Deshalb entwickelten sie – unter anderem in Kooperation mit der Deutschen Krebshilfe – ein Projekt, das die Erzieherinnen und Erzieher eigenständig in den Einrichtungen durchführen können. Und packten alles, was es dafür braucht, in ein kostenloses Projektpaket. Rund 3.300 Kitas hätten sich dieses bereits zuschicken lassen, so Seidel.</p>
<p>Darin enthalten ist unter anderem eine DVD mit einer medialen Weiterbildung. „Dabei werden die Erzieherinnen und Erzieher aufgefordert, gemeinsam im Team zu überlegen, wie sie den Sonnenschutz in ihrer Einrichtung optimaler gestalten können“, sagt Seidel. Gibt es genug Schattenplätze im Garten? Wie kann mehr Schatten geschaffen werden? Und wie lassen sich Kinder in der Mittagszeit am besten aus der Sonne locken? Zum Beispiel, indem Spielgeräte im Schatten aufgebaut werden, rät die Expertin. Ziel sei, dass die Kitas eigene Strategien für den Alltag entwickelten, um die Kinder vor UV- Strahlen zu schützen. Die Inhalte orientieren sich an den nationalen Empfehlungen zum Sonnenschutz für Kinder. Wichtig: Mittagssonne meiden, vor allem im Schatten spielen und nie ohne Sonnenschutz nach draußen.</p>
<h2>Viele Ideen für eine Projektwoche</h2>
<p>Das Projekt setzt darauf, dass die Kitas dazu eine Projektwoche mit den Kindern durchführen. Dafür steckt in dem Paket auch ein Film über Clown Zitzewitz, der von Sonnenschutz so gar keine Ahnung hat und alles falsch macht, außerdem ein Lied über Sonnenschutz und Bastelanleitungen. Viele Kitas passten die Ideen von sich aus etwas an, sodass sie auch für kleinere Kinder gut geeignet seien, berichtet Seidel. Sie malen mit den unter Dreijährigen gelbe Sonnen, schauen mit ihnen ein Bilderbuch zum Thema an und singen das Lied vom Sonnenschutz.</p>
<p>Doch aktuell werden auch Angebote speziell für die Kleinen erarbeitet, zum Beispiel ein Tanz, kleine Reime oder Fingerspiele. „Wir wollen die Kitas daran beteiligen“, sagt Seidel. Die Einrichtungen werden eingeladen, ihre Ideen und ein Feedback zu schicken. Daraus entwickelt das Präventionsteam neue Materialien für U3-Jährige, die ab Frühjahr 2022 zur Verfügung stehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">WEITERE INFORMATIONEN</h2>
<p style="text-align: center;">Broschüren und weiterführende Infos unter:<br />
<a href="https://www.ukbw.de/sicherheit-gesundheit/aktuelles/fachthemen/sonnenschein-aber-sicher/" target="_blank" rel="noopener">kurzelinks.de/ahaa</a></p>
<p style="text-align: center;">Flyer „Hautschutz ist (k)ein Kinderspiel“:<br />
<a href="https://kita.ukh.de/fileadmin/ukh.de/Druckschriften_UKH/Druckschriften_UKH_SUV/2019/UKH_Flyer_Hautschutz_2019_WEB.pdf" target="_blank" rel="noopener">kurzelinks.de/uv</a></p>
<p style="text-align: center;">Schwerpunktthema „Sonnenschutz“ in KiKi-Ausgabe 2/2019:<br />
<a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/05/KinderKinder-2_19_05.pdf" target="_blank" rel="noopener">kurzelinks.de/kiki-2-19 </a></p>
<p style="text-align: center;">Aushang zum Sonnenschutz in mehreren Sprachen:<br />
<a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/thema/gesunde-kita/aushaenge/page/2/" target="_blank" rel="noopener">kurzelinks.de/kiki-aushang </a></p>
<p style="text-align: center;">Mehr Infos zum Präventionsprogramm:<br />
<a href="https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/universitaetscentren/universitaets-krebscentrum-ucc/core-units/praeventions-und-bildungszentrum-am-ucc/angebote-fuer-kitas/projekt-clown-zitzewitz-und-der-sonnenschutz" target="_blank" rel="noopener">www.SonnenschutzClown.de</a></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2735 size-medium" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-19-um-15.04.20-300x255.png" alt="" width="300" height="255" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-19-um-15.04.20-300x255.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-19-um-15.04.20-263x224.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-19-um-15.04.20-250x213.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-19-um-15.04.20-580x493.png 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-19-um-15.04.20-238x202.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-19-um-15.04.20-214x182.png 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-19-um-15.04.20-309x263.png 309w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-19-um-15.04.20.png 614w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></p>
<p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Mitbestimmen, ohne Bestimmer zu sein</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/mitbestimmen-ohne-bestimmer-zu-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Alexandra Knoch vor einigen Jahren zum ersten Mal in ihrem Arbeitsumfeld dem Thema Partizipation begegnete, hielt sie es noch für „einen verrückten Gedanken“. Denn: „Es kann ja nicht sein, dass jetzt hier die Kinder bestimmen. Dann gibt es Schokolade zum Frühstück und Bonbons zum Mittagessen“, erinnert sich die Erzieherin der Kita am Wald in Castrop-Rauxel &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/mitbestimmen-ohne-bestimmer-zu-sein/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mitbestimmen, ohne Bestimmer zu sein“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Alexandra Knoch vor einigen Jahren zum ersten Mal in ihrem Arbeitsumfeld dem Thema Partizipation begegnete, hielt sie es noch für „einen verrückten Gedanken“. Denn: „Es kann ja nicht sein, dass jetzt hier die Kinder bestimmen. Dann gibt es Schokolade zum Frühstück und Bonbons zum Mittagessen“, erinnert sich die Erzieherin der Kita am Wald in Castrop-Rauxel an die Anfänge zurück.</p>
<p>Knoch weiß inzwischen: Partizipation heißt eben nicht, die Kinder einfach machen zu lassen, was sie wollen. Eine wichtige Aufgabe der Kitas besteht vielmehr darin, die Kinder mitentscheiden oder sogar alleine entscheiden zu lassen – ohne dass sie zu Bestimmern werden. Die pädagogischen Fachkräfte müssen dafür den Rahmen vorgeben, Grenzen setzen, die Kinder leiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Partizipation braucht einen Rahmen und klare Grenzen</li>
<li>Meinung der Kinder muss ernst genommen werden</li>
<li>Flexibilität und Toleranz der Erzieherinnen gefragt</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel: In Castrop-Rauxel haben sie Bilder ausgedruckt, laminiert und in einer Kiste verstaut. Morgens im Stuhlkreis sind zwei Kinder an der Reihe und dürfen sich ein Bild aussuchen, das jeweils für ein Spiel steht. „Es kann sein, dass wir 15 Mal hintereinander Dornröschen spielen“, sagt Alexandra Knoch. „Dann ist es halt so, dann haben die Kinder gerade dieses Bedürfnis.“</p>
<p>Die anfängliche Skepsis ist jedenfalls verflogen. Im Gegenteil. „Partizipation ist für die Kinder toll, weil sie dadurch zu selbstbewussten Menschen werden, denen man das Gefühl gibt: Du hast eine Meinung, deine Meinung ist wichtig und sie wird hier ernst genommen“, sagt Knoch. „Sie lernen sich durchzusetzen, aber auch zu reflektieren.“ Die Erzieherinnen und Erzieher müssen für die Beteiligung der Kinder einerseits planen und organisieren, andererseits Spontaneität und ein gewisses Improvisationstalent aufbringen. „Das macht den Arbeitsalltag spannender“, findet Knoch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">BETEILIGUNG VON KINDERN UND JUGENDLICHEN LAUT SOZIALGESETZBUCH</h2>
<p style="text-align: center;">Kinder und Jugendliche sind entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen.“</p>
<p style="text-align: center;">So steht es in § 8 Abs. 1 des SGB (Sozialgesetzbuch) VIII –Kinder- und Jugendhilfe. Diese gesetzliche Norm gilt auch für Kindertageseinrichtungen.</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Kita am Wald dürfen die Kinder selbst entscheiden, was sie anziehen, wenn sie sich draußen austoben wollen. Wenn die Zweijährige in Flipflops raus will oder der Sechsjährige seine Jacke nicht zumachen möchte, akzeptiert das Kitapersonal das – sofern die Gesundheit nicht gefährdet ist. Schneit es bei Minusgraden, ist das Ende der Selbstbestimmung definitiv erreicht.</p>
<p>Knoch rät anderen Kitas zu Mut, wenn es um das Thema Partizipation geht. Sie kann die Angst verstehen, „dass sich die Kinder verrückte Sachen wünschen und dass es nach hinten losgeht“. Das sei aber noch nicht vorgekommen. „Ich bin meistens positiv überrascht von dem, was die Kinder möchten oder wie sie überlegen.“ Eine gewisse Flexibilität sei aber schon gefragt: „Man wünscht sich das harmonisch und hat für sich durchgespielt, wie es laufen soll. Man muss darauf reagieren und es auch tolerieren können, wenn es nicht so läuft und die Kinder in eine andere Richtung möchten.“</p>
<p>Knochs Rat an andere Kitas: klein anfangen. „Etwa mit der Frage, ob wir nach dem Mittagessen rausgehen oder drinbleiben.“ Danach können die Kinder bei größeren Entscheidungen wie etwa Ausflugszielen mitbestimmen. Und irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem Kinder und Erwachsene nahezu auf Augenhöhe diskutieren. Wie in Castrop-Rauxel, wenn sie im Kreis um zwei Bälle sitzen. Wer loben will, schnappt sich den grünen Ball und darf erzählen, was ihm oder ihr gefallen hat. Wer Kritik – auch am Kitapersonal – äußern will, greift zum roten Ball. „Partizipation heißt: Ich kann auch in der Gruppe Kritik äußern, wenn ich etwas gut oder doof finde“, sagt Alexandra Knoch. „Die Meinung des Kindes zählt in der Gruppe.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">MITBESTIMMUNG UND SELBSTBESTIMMUNG</h2>
<p>Partizipation drückt sich in Kitas auf zwei Ebenen aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><strong>Mitbestimmung:</strong> Die Kinder entscheiden gemeinsam mit den Erwachsenen und den anderen Kindern.</li>
</ol>
<p>Die Mitbestimmung ist eine Art Training für die Demokratie: Wo geht der Ausflug hin? Welche neuen Spielsachen schaffen wir an? Wie sollen wir im Gruppenraum miteinander umgehen? Das wird gemeinsam diskutiert, bis man eine Lösung findet. Es geht um die Rechte aller.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><strong>Selbstbestimmung:</strong> Die Kinder entscheiden für und über sich selbst.</li>
</ol>
<p>Die Selbstbestimmung hilft den Kindern bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit: Was will ich essen und wie viel? Ich kann Kritik äußern und auch mal „Nein“ sagen. Möchte ich nach dem Mittagessen schlafen? Es geht um das Recht des Individuums.</p>
<p>Zudem sind Mitbestimmung und Selbstbestimmung oft miteinander verknüpft. Wenn Paul mit Jasmin Ball spielen will, Jasmin aber keine Lust hat, muss Paul das akzeptieren. Wenn Jasmin lieber Fangen spielen will, müssen sich beide einig werden.</p>
<p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>„Besser kein WhatsApp in Kitas“</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/besser-kein-whatsapp-in-kitas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern kam die Erinnerung an den Ausflug, heute ein Foto von vergnügten Kindern im Park. Viele Eltern begrüßen das sicher. Frau Trenner, was empfehlen Sie als Juristin: Sollten Kitas bzw. die Träger WhatsApp zur Eltern-Kita-Kommunikation nutzen? Aufgrund der Verbreitung von WhatsApp sowohl unter den pädagogischen Fachkräften als auch in der Elternschaft ist es natürlich sehr &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/besser-kein-whatsapp-in-kitas/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„„Besser kein WhatsApp in Kitas““ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Gestern kam die Erinnerung an den Ausflug, heute ein Foto von vergnügten Kindern im Park. Viele Eltern begrüßen das sicher. Frau Trenner, was empfehlen Sie als Juristin: Sollten Kitas bzw. die Träger WhatsApp zur Eltern-Kita-Kommunikation nutzen?</h3>
<p>Aufgrund der Verbreitung von WhatsApp sowohl unter den pädagogischen Fachkräften als auch in der Elternschaft ist es natürlich sehr einfach, hierüber auch eine Kommunikation zwischen Eltern und Kita zu implementieren. Einfach heißt aber leider nicht gut: Denn WhatsApp gehört zu Facebook, also einem US-amerikanischen Unternehmen. Das ist im Hinblick auf den Datenschutz problematisch, da es quasi jeder amerikanischen Behörde erlaubt ist, auf Daten dieser Unternehmen – also auch WhatsApp-Chatverläufe – zuzugreifen. Darüber hinaus möchte WhatsApp jetzt auch automatisch Daten an Facebook weitergeben. Die Regelungen, welche Rechte man WhatsApp künftig einräumt, wenn man es nutzt, sind extrem mehrdeutig und  missverständlich. Das bedeutet auch extreme Unsicherheit, denn wenn WhatsApp sich zum Beispiel Nutzungsrechte an Bildern einräumt, wird klar, dass eine entsprechende Kommunikation nicht zulässig sein kann. Daher rate ich von WhatsApp als Kommunikationskanal zwischen Kita und Eltern ab.</p>
<h3>Da fragen sich viele sicher, was WhatsApp und Facebook denn mit Kita-Chats anfangen wollen.</h3>
<p>Stimmt. Aber wie leicht kommt es mal zu Namensverwechslungen und wie leicht sind die Chatverläufe auf dem gleichen Server gespeichert, der vielleicht beschlagnahmt wird … und will ich Facebook wirklich Nutzungsrechte für meine Fotos übertragen?</p>
<h3>Kann der Träger oder die Kitaleitung den Kitabeschäftigten grundsätzlich untersagen, WhatsApp im Kitakontext zu nutzen oder Fotos mit dem Handy zu machen, selbst wenn diese dann doch nicht geteilt werden?</h3>
<p>Der Träger als Arbeitgeber und auch die Leitung können selbstverständlich arbeitsrechtlich die Weisung erteilen, dass WhatsApp im Kontext Kita nicht genutzt werden darf. Das sollte er insbesondere in Anbetracht der datenschutz- und arbeitsrechtlichen Probleme auch tun. Gleiches gilt für das Fotografieren mit dem privaten Handy. Der Träger ist verantwortlich für die Einhaltung des Datenschutzes. Dieser Pflicht kann er aber nur nachkommen, wenn er weiß, welche Geräte genutzt werden und wie diese eingestellt sind. Denn in der Grundeinstellung werden Fotos sowohl bei Android als auch Apple automatisch in die jeweilige Cloud hochgeladen. Google und Apple sind US-amerikanische Unternehmen, sodass hier das gleiche Problem wie bei WhatsApp besteht. Will der Träger seiner Pflicht zum Schutz der sensiblen Daten in der Kita nachkommen – und dazu zählen eben auch Fotos –, muss er die Nutzung privater Handys sogar untersagen und gegebenenfalls Kamera oder Kitahandy (mit ausgeschaltetem Cloud-Backup) anschaffen.</p>
<h3>In Sachen Datenschutz: Würde es ausreichen, sich von den Eltern eine Einwilligungserklärung für Fotoaufnahmen mit dem Handy unterzeichnen zu lassen?</h3>
<p>Eine Einwilligung für Fotos ist grundsätzlich erforderlich, und zwar für jeden Zweck, den man mit diesen Bildern verfolgt. Das kann die Portfolioarbeit sein, aber auch Fotos vom Kita-Alltag auf Postern oder im weitesten Sinne auch die Öffentlichkeitsarbeit. Es wird aber nur in den jeweiligen Zweck eingewilligt, für die datenschutzkonforme Umsetzung hat der Träger zu sorgen. Entweder verpflichtet der Träger also alle Beschäftigten dazu, ihre Handys datenschutzkonform einstellen zu lassen, oder er untersagt die Nutzung. Anders kann der Träger seiner Pflicht nicht nachkommen.</p>
<h3>Könnte die Nutzung von WhatsApp über eine Dienstanweisung geregelt werden – es ist zwar erlaubt, aber nur in sehr engen Grenzen?</h3>
<p>Wenn WhatsApp genutzt werden soll, ist eine Dienstanweisung dringend anzuraten. Hier sollte tatsächlich geregelt sein, dass WhatsApp nur als Pinnwand-Ersatz dient, also nur allgemeine Informationen weitergegeben werden dürfen, etwa zur Ausrüstung für den nächsten Ausflug. Da es üblicherweise trotzdem Gruppen gibt, müssten alle Eltern darüber informiert werden, dass ihre Kontakte in den Handys der Fachkräfte gespeichert werden und dass alle anderen Gruppenmitglieder diese Daten sehen können. Hierzu müssen Einwilligungen erteilt werden.</p>
<h3>Gibt es empfehlenswerte Alternativen zu WhatsApp?</h3>
<p>Das Grundproblem bei kostenfreien Messengerdiensten: Auch hier werden oft Nutzerdaten für passgenaue Werbung gesammelt. Dafür werden die Unterhaltungen, aber auch die entsprechenden Verbindungen ausgewertet. Bei US-amerikanischen Anbietern ist der Datenschutz grundsätzlich problematisch. Das bedeutet, dass unbedingt auf eine tatsächliche Verschlüsselung geachtet werden sollte. Signal als kostenfreie Alternative leistet das, Telegram ist zwar ebenfalls kostenfrei, bietet aber insbesondere innerhalb von Gruppen wohl keine (funktionierende) Verschlüsselung an. Threema kostet einmalig um die 3 Euro, Vorteil dieser App ist, dass es keine Verbindung zur Telefonnummer gibt. Eltern können die Telefonnummer der Fachkräfte also nicht sehen. Das ist auch arbeitsrechtlich wichtig, denn der Träger muss als Arbeitgeber sein Team davor schützen, dass Eltern gegebenenfalls am Sonntagabend anrufen.</p>
<h3><b>Kann eine Kita versuchen zu steuern, was in Elternchats läuft, indem man zum Beispiel bei einem Elternabend das Thema anspricht und eine Netiquette fordert (ggf. dazu ein Schriftstück verteilen)?</b></h3>
<p>Elternchats sind tatsächlich relativ „unangreifbar“. Die Eltern kennen sich zwar aus der Kita, aber eine Kitaleitung oder Erzieherin würden ja auch nicht auf die Idee kommen, anzuordnen, wie sich Eltern im privaten Gespräch äußern können. Trotzdem ist es eine gute Idee, Eltern darauf hinzuweisen, dass dem Kitapersonal bekannt oder bewusst ist, dass es entsprechende Chatgruppen gibt und dass darauf hingewiesen wird, dass auch dort kein Raum dafür ist, schlecht über Fachkräfte zu reden oder die Kitaleitung zu diffamieren. Der Träger und die Leitung sollten deutlich machen, dass sie bei Problemen jederzeit gesprächsbereit sind und Probleme gerne mit den Eltern gemeinsam lösen wollen. Dann sollte es zu solchen Entgleisungen eigentlich nicht kommen&#8230;</p>
<h3><b>Müssen</b><b> der Träger und/oder die Kitaleitung im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht eingreifen, wenn bekannt wird, dass in privaten Elternchats über die Kita oder einzelne Beschäftigte massiv gelästert wird?</b></h3>
<p>Der Träger sollte in diesem Fall tatsächlich eingreifen. Lästereien können schnell auch zu Beleidigungen oder ähnlichem führen und den Träger sowie die Leitung trifft in diesem Fall eine Schutz- und Fürsorgepflicht. Leider wissen Träger und Leitung oftmals natürlich nicht, was genau gesagt wurde, aber auch hierfür gibt es Lösungen, um den Scheinwerfer quasi auf die richtigen Personen zu lenken. Mit einem entsprechenden Schreiben kann man üblicherweise erreichen, dass sich andere Eltern von diesen Aussagen explizit distanzieren und zwar auch gegenüber den Fachkräften und der Leitung. Dabei zeigen sie oft genug den Chatverlauf, so dass Leitung und Träger dann konkret wissen, was gesagt wurde und ob hier ggf. schon anwaltliche Unterstützung erforderlich ist.</p>
<figure id="attachment_2758" aria-describedby="caption-attachment-2758" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-2758 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2021/04/Nele_Trenner-.png" alt="" width="300" height="298" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Nele_Trenner-.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Nele_Trenner--263x261.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Nele_Trenner--150x150.png 150w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Nele_Trenner--250x248.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Nele_Trenner--257x255.png 257w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Nele_Trenner--238x236.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Nele_Trenner--214x213.png 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Nele_Trenner--265x263.png 265w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-2758" class="wp-caption-text">Foto: Privat</figcaption></figure>
<p>Die Fragen beantwortete Nele Trenner. Die Rechtsanwältin ist Partnerin bei VEST Rechtsanwälte und veröffentlicht regelmäßig Beiträge zu Rechtsfragen aus dem Kita-Alltag unter: <a href="https://kitarechtler.de" target="_blank" rel="noopener">www.kitarechtler.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/besser-kein-whatsapp-in-kitas/">„Besser kein WhatsApp in Kitas“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Unfälle gekonnt meistern</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/unfaelle-gekonnt-meistern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nils flitzt um die Ecke, seine Kumpels hinterher. Da steht plötzlich Esma uf dem Weg. Nils versucht noch auszuweichen, ist aber zu schnell, rutscht aus – und landet kopfüber auf der Kante eines Blumenkübels. Zuerst fängt Esma an zu weinen, dann stimmt Nils mit ein. Während bei der einen nur die Tränen fließen, ist es beim &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/unfaelle-gekonnt-meistern/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Unfälle gekonnt meistern“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nils flitzt um die Ecke, seine Kumpels hinterher. Da steht plötzlich Esma uf dem Weg. Nils versucht noch auszuweichen, ist aber zu schnell, rutscht aus – und landet kopfüber auf der Kante eines Blumenkübels. Zuerst fängt Esma an zu weinen, dann stimmt Nils mit ein. Während bei der einen nur die Tränen fließen, ist es beim anderen auch Blut, das aus einer Platzwunde an der Stirn rinnt. Die Erzieherin, die heute auf dem Außengelände Aufsicht führt, überblickt die Situation direkt. Sie schickt ein Kind nach drinnen, um Hilfe zu holen und nimmt erst mal den schluchzenden Nils in den Arm. Während sich ihre herbeigeeilte Kollegin um die erschreckte Esma und die umstehenden Kinder kümmert, wird Nils von der Ersthelferin des Kindergartens versorgt. Anschließend ruft diese bei den Eltern von Nils an, damit er abgeholt wird. Denn auch wenn die Blutung erst mal gestillt ist, sollte sich der Kinderarzt der Familie die Verletzung zeitnah ansehen. Sie gibt der Mutter neben der Info, auf jeden Fall zu betonen, dass es sich um einen Kita-Unfall handelt, auch die Adresse eines D-Arztes mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Regelmäßige Erste-Hilfe-Schulungen geben Sicherheit</li>
<li>Verbandkasten regelmäßig prüfen: abgelaufenes und verbrauchtes Material ergänzen</li>
<li>Alle Erste-Hilfe-Leistungen müssen dokumentiert werden</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Erste Hilfe muss gelernt sein</h2>
<p>Damit in einer solchen Situation ruhig und besonnen gehandelt werden kann, sind eine gute Organisation, klare Absprachen sowie eine gewisse Routine nötig. Nicht auszudenken, wenn angesichts von etwas Blut die Erwachsenen kopflos in Panik verfallen. Meistens bleibt es zum Glück bei kleineren Blessuren. Sollte jedoch ein ernsthafter Notfall eintreten, muss man sich auf gut ausgebildete Ersthelferinnen und -helfer verlassen können, die dann ebenso routiniert agieren wie bei Bagatellverletzungen. Denn die richtige Versorgung in den ersten Minuten nach einem Unglück kann entscheidend für die Schwere der Unfallfolgen sein. Jede Kindertageseinrichtung braucht für jede Gruppe eine Ersthelferin oder einen Ersthelfer. In Kitas mit offenem Konzept rechnet man das entsprechend auf die Anzahl der Kinder hoch. Die Erste-Hilfe-Kurse, die speziell für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen entwickelt wurden, beinhalten viele praktische Übungen. Durch regelmäßige Fortbildungen bleiben die Ersthelfenden fit – denn nur wer regelmäßig übt und wiederholt, erlangt Sicherheit. Angeboten werden die Lehrgänge von sogenannten ermächtigten Stellen. Die Kosten übernimmt in der Regel der zuständige Unfall versicherungsträger.</p>
<h2>Gut organisiert</h2>
<p>Sinnvoll ist es, die Telefonnummern nahe gelegener medizinischer Einrichtungen direkt greifbar zu haben, etwa von Kinder-, Augen- und HNO-Ärzten sowie die Nummer der zuständigen D-Arzt-Praxis (siehe KiKi-Ausgabe 3/2020). Wenn möglich, sollte es in der Einrichtung einen für den Rettungsdienst leicht zugänglichen Raum mit Liegemöglichkeit geben. Dort ist dann auch der Verbandkasten untergebracht. Es versteht sich von selbst, dass dessen Inhalt regelmäßig überprüft und jedes verbrauchte oder abgelaufene Material ersetzt werden muss. Salben oder Medikamente gehören hier nicht hinein. Sollte einmal auf einem Ausflug etwas passieren, haben die Erzieherinnen und Erzieher natürlich ein abgespecktes Erste-Hilfe-Set dabei, das entsprechend den möglichen spezifischen Risiken zusammengestellt wurde und ebenso regelmäßig geprüft und wieder aufgefüllt werden muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2>CHECKLISTE ERSTE HILFE</h2>
<ul>
<li>Telefon jederzeit leicht zugänglich?</li>
<li>Wichtige Telefonnummern parat?</li>
<li>Kleiner Verbandkasten nach DIN 13157 vorhanden, zugänglich und vollständig?</li>
<li>Erste-Hilfe-Material für Ausflüge vollständig?</li>
<li>Verbandbuch vorhanden und gewissenhaft geführt?</li>
<li>Aushang „Erste Hilfe Kindernotfälle“ aufgehängt?</li>
<li>Ersthelfende regelmäßig geschult?</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Nach dem Unfall: Dokumentation</h2>
<p>Der Unfall von Nils beschäftigt seine Erzieherin noch ein paar Minuten, nachdem er bereits von seiner Mama abgeholt worden ist. Sie bereitet die Unfallanzeige vor. Die muss immer dann ausgefüllt und an den zuständigen Unfallversicherungsträger geschickt werden, wenn Kinder oder Beschäftigte sich so schwer verletzen, dass eine ärztliche Behandlung notwendig ist. Außerdem notiert sie, dass Verbandpäckchen und Pflaster im Verbandkasten nachgefüllt werden müssen. Darum kümmert sich regelmäßig eine Kollegin.</p>
<p>Übrigens: Jede Erste-Hilfe-Leistung muss aufgezeichnet werden, auch das simple Kleben von Pflastern. Dazu eignet sich ein Verbandbuch, ein Meldeblock oder auch ein Dokumentationsbogen genauso wie eine elektronische Lösung. Die personenbezogenen Aufzeichnungen müssen mindestens fünf Jahre aufbewahrt und gegen den Zugriff Unbefugter gesichert werden (Datenschutz).</p>
<p>Und Nils? Am nächsten Tag präsentiert der Kleine stolz seinen feschen Kopfverband über der geklammerten Wunde – alles halb so wild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>MEHR INFOS</h2>
<p>Wer bietet Erste-Hilfe-Kurse an?<br />
Suche nach ermächtigten Stellen unter:<br />
<a href="https://www.dguv.de/fb-erstehilfe/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">www.dguv.de/fb-erstehilfe</a></p>
<p>Die wichtigsten Broschüren zum Thema finden Sie als PDF-Downloads unter <a href="https://publikationen.dguv.de" target="_blank" rel="noopener">publikationen.dguv.de</a>:</p>
<ul>
<li><a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/1422/erste-hilfe-in-kindertageseinrichtungen" target="_blank" rel="noopener">Erste Hilfe in Kindertageseinrichtungen</a><br />
(DGUV Information 202-089), Webcode: p202089</li>
<li><a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/764/verbandbuch" target="_blank" rel="noopener">Verbandbuch</a><br />
(DGUV Information 204-020), Webcode: p204020</li>
<li><a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/765/dokumentation-der-erste-hilfe-leistungen-meldeblock" target="_blank" rel="noopener">Meldeblock</a><br />
(DGUV Information 204-021), Webcode: p204021</li>
<li><a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/3455/erste-hilfe-kindernotfaelle-plakat-din-a3" target="_blank" rel="noopener">Aushang „Erste Hilfe Kindernotfälle“</a><br />
(DGUV Information 204-039), Webcode: p204039</li>
<li><a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/2769/handbuch-zur-ersten-hilfe-in-bildungs-und-betreuungseinrichtungen-fuer-kinder" target="_blank" rel="noopener">Handbuch zur Ersten Hilfe in Bildungs-  und  Betreuungseinrichtungen für Kinder</a><br />
(DGUV Information 204-008), Webcode: p204008</li>
</ul>
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		<title>Mit Kunstblut und Kopfverband</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/mit-kunstblut-und-kopfverband/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Junge liegt reglos am Boden. Er scheint verletzt zu sein. Wie schwer, können die anderen Kinder aus der Entfernung nicht einschätzen. Sie wissen nur: Sie müssen zu ihm. Möglichst schnell. Aber auch mit der nötigen Vorsicht, ohne sich selbst oder andere in Gefahr zu bringen. „Was euch im Weg ist, räumt so beiseite, dass ihr &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/mit-kunstblut-und-kopfverband/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mit Kunstblut und Kopfverband“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Junge liegt reglos am Boden. Er scheint verletzt zu sein. Wie schwer, können die anderen Kinder aus der Entfernung nicht einschätzen. Sie wissen nur: Sie müssen zu ihm. Möglichst schnell. Aber auch mit der nötigen Vorsicht, ohne sich selbst oder andere in Gefahr zu bringen. „Was euch im Weg ist, räumt so beiseite, dass ihr freie Bahn habt“, hat ihnen Florian Siebrecht vorher mitgegeben. Es ist zwar nur eine Übung und sie findet in der geschützten Umgebung des integrativen Kindergartens Cantate Domino in Frankfurt am Main statt. Aber die Fünf- und Sechsjährigen nehmen dieses Spiel schon ernst. Denn sie wissen: Aus dem Spiel kann ja tatsächlich mal Ernst werden, wenn sich zum Beispiel einer ihrer Freunde verletzen sollte und wenn dann keine Erzieherin da ist, die zu Hilfe gerufen werden kann. „Es geht darum, die Kinder so früh wie möglich an die Situation Helfen heranzuführen“, sagt Siebrecht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Kinder werden spielerisch an den Ernstfall herangeführt</li>
<li>Erste Hilfe bei anderen Kindern, aber auch bei Erwachsenen</li>
<li>Die Inhalte unterscheiden sich kaum von Kursen für Erwachsene</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Stolperfallen blockieren den Weg</h2>
<p>Der Johanniter-Ausbilder hat den Turnraum präpariert, den die Kinder betreten haben. Große Schaumstoffklötze und Gummibälle versperren den Weg zum Freund, der so tut, als sei er bewusstlos. Was Siebrecht besonders fasziniert: Die Kinder sprechen sofort miteinander, arbeiten als Team zusammen. Welche Stolperfallen liegen herum? Wer kann was wegräumen? „Sie koordinieren sich gegenseitig – dabei haben wir das vorher gar nicht durchgesprochen. Sie tun es einfach.“</p>
<p>Monika Fritzsche erachtet Erste-Hilfe-Kurse für Kinder als wichtig und sinnvoll. „So werden sie spielerisch darauf vorbereitet, dass sie keine Angst haben müssen, wenn es mal einen Notfall gibt und sich jemand verletzt hat“, sagt die Leiterin des integrativen Kindergartens Cantate Domino. „Sie lernen: Was kann ich tun? Wie kann ich helfen?“</p>
<p>Noch dazu lernen sie schnell und sind wissbegierig. „Man kann ihnen wirklich viel zutrauen“, sagt Monika Fritzsche. Manches fällt den Kindern in den Kursen sogar leichter als Erwachsenen, die die Aufgaben oft zu verkopft und vorsichtig angingen. „Für die Kinder ist es wie ein Spiel. Sie probieren aus und haben keine Berührungsängste“, weiß die Kitaleiterin. Florian Siebrecht formuliert es so: „Wenn Kinder wissen, was sie tun können, dann tun sie es auch.“</p>
<figure id="attachment_2711" aria-describedby="caption-attachment-2711" style="width: 2000px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-2711 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085.jpg" alt="" width="2000" height="1333" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085.jpg 2000w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-263x175.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-768x512.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-1440x960.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-1392x928.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text1_1E9A4085-368x245.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-2711" class="wp-caption-text">Die Ersthelferinnen und Ersthelfer von morgen wissen nach dem Kurs, wie sie die Atmung von Bewusstlosen überprüfen.</figcaption></figure>
<p>Im Turnraum der Kita ist die Bahn nun frei und die Kinder sind beim „verletzten“ Jungen angelangt. Angucken, ansprechen, anfassen – den ersten Teil des Notfallchecks haben sie so schnell verinnerlicht wie die Notrufnummer 112 und rütteln am Jungen, als er nicht reagiert. Als Nächstes bringt Siebrecht den Kindern bei, die Atmung des „Bewusstlosen“ zu überprüfen. Die eine Hand ans Kinn, die andere an die Stirn und dann den Kopf vorsichtig nach hinten überstrecken. „Wenn das funktioniert, ist das schon der erste lebensrettende Handgriff. Viel mehr macht ein Erwachsener auch nicht, um die Atmung zu kontrollieren“, sagt Siebrecht. Durch Sehen (ob sich die Brust hebt und senkt), Hören (der Atmung im Ohr) und Fühlen (der Atemluft an der Wange) stellen die Kinder dann fest, ob der Verletzte noch atmet – das tut ihr Freund zum Glück.</p>
<h2>Vitalfunktionen sichern</h2>
<p>Anschließend übt die Gruppe die stabile Seitenlage. Erst untereinander, später mit Erwachsenen. Dafür legt sich Florian Siebrecht mit seinen „115 Kilogramm Lebendgewicht plus Schuhen“ auf die Matte. Sogar zierliche, vierjährige Mädchen schaffen es, das Bein des stattlichen Mannes anzuwinkeln und sich mit Schwung so dagegenzuwerfen, dass er auf die Seite fällt. Die Erzieherinnen und Erzieher sind dann meistens erstaunt, dass das klappt. „Wenn man weiß, wo die Hebel sind, braucht man keine Physikkenntnisse – man macht es einfach“, erklärt Siebrecht. „Dann wird noch der Kopf überstreckt und schon haben wir eine stabile Seitenlage. Sehr rudimentär, aber die Vitalfunktion Atmung ist damit gesichert.“</p>
<figure id="attachment_2713" aria-describedby="caption-attachment-2713" style="width: 2000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2713 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164.jpg" alt="" width="2000" height="1333" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164.jpg 2000w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-263x175.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-768x512.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-1440x960.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-1392x928.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2021/04/Text2_1E9A4164-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-2713" class="wp-caption-text">Es hat geklappt! Auch Kitakinder können stattli­che Männer in die stabile Seitenlage bringen.</figcaption></figure>
<p>Nächste Disziplin beim Erste-Hilfe-Kurs: die Wundversorgung. Mit Schockbildern oder Schmerzensschreien arbeitet Florian Siebrecht bei den Übungen nicht. „Aber was die Maßnahmen angeht, kann ich Kindern vieles genauso wie Erwachsenen zutrauen“, sagt der Johanniter-Ausbilder.</p>
<h2>Kunstblut ja, Schockbilder nein</h2>
<p>Zudem kommt ihm – und den Kindern – sein Hang fürs Dramatische zugute. Kein Wunder, hat der 42-Jährige doch in Gießen Theaterwissenschaften studiert. Er setzt bei den Erste Hilfe-Kursen in Kitas immer seine Requisiten für die realistische Unfalldarstellung (RUD) ein. „Wenn die Kinder eine Wunde sehen sollen, dann wird da auch Blut sein“, sagt Siebrecht. Aber nur, wenn die Kinder das auch wollen. Was jedoch spätestens dann meistens der Fall ist, wenn sich der Johanniter-Ausbilder selbst mit Kunstblut eine Wunde am Arm oder am Kopf geschminkt hat und die angehenden Ersthelferinnen und Ersthelfer sehen: alles halb so wild.</p>
<p>Inhaltlich unterscheidet sich das Programm nicht wesentlich von dem für Erwachsene. Verband mit Kompresse und Mullbinde. Pflaster kleben und – je nachdem, ob die Wunde am Finger, am Kinn oder am Knie ist – vorher zuschneiden. „Sofern die Kinder feinmotorisch fit genug sind und die Erzieherinnen das Okay geben, Scheren auszuhändigen“, schränkt Siebrecht ein.</p>
<h2>Auch Trösten ist Erste Hilfe</h2>
<p>Fünf Euro pro teilnehmendem Kind zahlen Kitas dafür, dass Florian Siebrecht einer Gruppe zwei Stunden lang Erste-Hilfe-Maßnahmen kindgerecht beibringt. Das deckt zwar nicht einmal die Materialkosten. Dafür haben die Johanniter möglicherweise ein paar „Ersthelfer von morgen“ gewonnen und die Kita hat nun ein paar selbstbewusste Kinder mehr, die wissen, dass sie im Notfall helfen können.</p>
<p>Wobei ohnehin jedes Kind schon einmal bei Freunden, Geschwistern oder Eltern Erste Hilfe geleistet hat – ohne es zu wissen. Denn jedes Kind hat schon einmal ein Pflaster geklebt oder jemanden getröstet. „Wundversorgung ist das eine, das andere ist die psychische Erste Hilfe. Die wird bei Erwachsenen häufig unterschätzt“, erklärt Florian Siebrecht.</p>
<p>Draußen wird es für die Kinder zum Abschluss noch einmal interessant. Denn dort steht der Rettungswagen – kurz: RTW – vor der Kita. „Die Kinder haben gelernt, dass es da Pflaster und Verbände gibt. Also auch nichts anderes als das, was wir im Kindergarten haben“, sagt Monika Fritzsche. „Man muss also keine Angst haben, wenn man da drin ist.“ Und als Florian Siebrecht dann noch das Blaulicht einschaltet, ist der Ersthelfer-Nachwuchs ohnehin ganz begeistert und fasziniert. Das Fazit von Monika Fritzsche: „Es waren zwei spannende Stunden und hat den Kindern Spaß gemacht.“ Erst recht, weil sie Mama und Papa beim Abholen mit Kunstblut und Kopfverband erschrecken können.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wissen gibt Sicherheit</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/wissen-gibt-sicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie oft müssen die Ersthelferinnen und Ersthelfer in Kindertageseinrichtungen ihr Wissen auffrischen? In der Regel ist eine Fortbildung alle zwei Jahre nötig. Sollte es einmal zu Engpässen bei verfügbaren Fortbildungsplät-zen kommen, kann man sich auch zu einer Ausbildung anmelden. Der Zeitaufwand ist identisch. Gibt es jetzt zu Zeiten der Coronapandemie besondere Dinge bei der Ersten &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/wissen-gibt-sicherheit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wissen gibt Sicherheit“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie oft müssen die Ersthelferinnen und Ersthelfer in Kindertageseinrichtungen ihr Wissen auffrischen?</h3>
<p>In der Regel ist eine Fortbildung alle zwei Jahre nötig. Sollte es einmal zu Engpässen bei verfügbaren Fortbildungsplät-zen kommen, kann man sich auch zu einer Ausbildung anmelden. Der Zeitaufwand ist identisch.</p>
<h3>Gibt es jetzt zu Zeiten der Coronapandemie besondere Dinge bei der Ersten Hilfe zu beachten?</h3>
<p>Diese Frage höre ich natürlich häufig. Die DGUV hat hierzu eine wirklich gute und immer aktuelle FAQ-Liste auf ihrer Webseite (www.dguv.de, Webcode: d1182760). Dort wird etwa die Frage beantwortet, die mir auch immer wieder gestellt wird, ob ein Online-Erste-Hilfe-Kurs eine Alternative zu einer Präsenzveranstaltung wäre. Immerhin könnte man so die Hygieneregeln einhalten.</p>
<h3>Und?</h3>
<p>Nein, ist es nicht. Bei den Erste-Hilfe-Kursen ist die reine Wissensvermittlung nicht entscheidend. Wichtig ist es, den Ersthelfenden eine ganzheitliche Handlungskompetenz zu vermitteln. Und das geht nun mal nur „vor Ort“.</p>
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		<item>
		<title>Was tun im Notfall?</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/was-tun-im-notfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
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		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
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		<item>
		<title>Chronisch krank? Kein Problem!</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/chronisch-krank-kein-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem großen Haus  im Westen der Stadt Kiel dreht sich alles um Familien. Hinter der grasgrünen Fassade spielen und lernen 85 Kinder in der Kita der DRK-Heinrich-Schwesternschaft e. V. Das Besondere: Neun von ihnen haben eine chronische Erkrankung, benötigen eine spezielle Pflege oder Förderung, weil sie beispielsweise zu früh auf die Welt gekommen sind, unter &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/chronisch-krank-kein-problem/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Chronisch krank? Kein Problem!“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem großen Haus  im Westen der Stadt Kiel dreht sich alles um Familien. Hinter der grasgrünen Fassade spielen und lernen 85 Kinder in der Kita der DRK-Heinrich-Schwesternschaft e. V. Das Besondere: Neun von ihnen haben eine chronische Erkrankung, benötigen eine spezielle Pflege oder Förderung, weil sie beispielsweise zu früh auf die Welt gekommen sind, unter Diabetes mellitus leiden, eine Hüftfehlstellung oder einen Herzfehler haben. Hier toben sie ganz selbstverständlich zwischen den anderen Kindern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Kinderkrankenschwestern sind Teil des Kitateams</li>
<li>Gegenseitige Fortbildung und ständige Kommunikation zwischen pädagogischen und medizinischen Fachkräften</li>
<li>Bei Bedarf Unterstützung durch Externe</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Kitaplätze für alle</h2>
<p>Das Konzept hat Geschichte: Seit über 100 Jahren ist die Schwesternschaft in der Kinderkrankenpflege in Akutkliniken tätig. Lange vor Gründung der Kita rief sie das „Brückenteam“ ins Leben, einen Zusammenschluss von Kinderkrankenschwestern, Hebammen sowie Ärztinnen und Ärzten, die Familien mit Unterstützungsbedarf begleiten sowie chronisch und schwerstkranke Mädchen und Jungen zu Hause versorgen. „Dabei fiel immer wieder auf, dass Eltern dieser Kinder keinen Betreuungsplatz finden“, erzählt Oberin Maria Lüdecke.</p>
<p>Seit zehn Jahren betreibt die Schwesternschaft nun selbst eine Kita, die barrierefrei gebaut wurde. „Wir klären zunächst in einem Vorgespräch mit den Eltern, was ein Kind benötigt. Das eine hat vielleicht eine Entwicklungsverzögerung, das nächste ist mehr kognitiv als motorisch begabt, das dritte braucht Medikamente“, so Maria Lüdeke. Nur aufgrund einer Erkrankung hätten sie noch kein Kind ablehnen müssen. „Wir überlegen vielmehr, ob wir die individuelle Betreuung im Rahmen unserer personellen Möglichkeiten leisten können.“ Zusätzliches Personal wird von der Stadt nicht finanziert. Zwei Stellen hat die Schwesternschaft jedoch statt mit pädagogischen Fachkräften mit Kinderkrankenschwestern besetzt, nach dem Konzept der School Nurse/Schulgesundheitspflege, das auch die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt. Das Konzept sieht vor, dass sich in einer Bildungseinrichtung eine Pflegefachperson um chronisch erkrankte Kinder sowie die medizinische Prävention und Akutversorgung kümmert.</p>
<p>Für Mädchen und Jungen mit einem speziellen Frühförderungsbedarf beschäftigt die Einrichtung zudem eine Heilpädagogin oder holt sich externe Unterstützung ins Haus. Manche Kinder mit einer Pflegestufe bringen eine persönliche Pflegeassistenz mit. Immer wieder versucht die Einrichtung über Spenden und Stiftungen Gelder für Personalstunden zu bekommen.</p>
<h2>Austausch im Team</h2>
<p>Doch über die Erkrankungen und Symptome der Kinder müssen nicht nur die Pflegekräfte, sondern alle Beschäftigten Bescheid wissen – auch weil die Kita offene Gruppen hat. „Kommunikation ist bei uns das A und O“, bestätigt Kitaleiterin Jannecke Ohl. „Das erfordert viel Engagement.“ In den wöchentlichen Dienstbesprechungen bilden sich die medizinischen und pädagogischen Beschäftigten gegenseitig fort. Außerdem sind Informationsbriefe im Umlauf (zum Beispiel über Vereinbarungen aus Elterngesprächen), die nach dem Lesen gegengezeichnet werden müssen. Zum Teil ist das pädagogische Personal auch speziell geschult, etwa im Hinblick auf Diabetes. „Mittags ist eine Mitarbeiterin zum Beispiel speziell für ein Kind mit Diabetes da, wiegt das Essen mit ihm ab und hilft ihm, das Insulin zu dosieren“, erklärt Jannecke Ohl. Die Mahlzeiten werden in der Küche des Pflegeheims der Schwesternschaft nebenan zubereitet. So kann die Kita zum Teil auf Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten Rücksicht nehmen.</p>
<h2>Ein Plan für den Notfall</h2>
<p>Der rege Austausch im Team zahlt sich aus: „Alle wissen, welche Symptome bei welchem Kind auftreten können, was sie selbst machen dürfen und wann eine Kinderkrankenschwester dazugeholt werden muss“, so die Kitaleiterin. Die Medikamentengabe übernehmen die Kinderkrankenschwestern auf Basis eines Attests der Kinderärztin oder des -arztes. Es regelt auch, was im Notfall zu tun ist. So konnten die Beschäftigten bisher jede Situation alleine bewältigen, ohne den Notruf wählen zu müssen. „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt: Das Konzept ist machbar – wenn alle im Team mit dem Träger an einem Strang ziehen“, sagt Maria Lüdeke. „Wir wollen das ganz normale Leben widerspiegeln. Denn jedes Kind ist auf seine eigene Weise besonders.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>BETREUUNG VON CHRONISCH KRANKEN KINDERN: DARAUF KOMMT ES AN!</h2>
<ul>
<li>Alle Betreuungskräfte müssen wissen, welche Symptome bei einer  Erkrankung auftreten können und was dann zu tun ist. Die Informationen sollten schriftlich festgehalten werden.</li>
<li>Dafür ist ein enger Kontakt zu den Eltern wichtig. Sie kennen ihr Kind am besten und sollten dem Kitateam typische Symptome und Situationen aus ihrem Alltag beschreiben, schon vor der Aufnahme des Kindes.</li>
<li>Die behandelnde Kinderärztin oder der Kinderarzt sollte schriftlich in einem Attest die Dosierung von Medikamenten festlegen.</li>
<li>Mehr Sicherheit gewinnen pädagogische Fachkräfte, indem sie Fortbildungen zum Umgang mit bestimmten Erkrankungen besuchen. Organisiert werden Schulungen zum Beispiel an Kinderkliniken (etwa in Darmstadt, Hamburg) oder Vereinen wie „Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e. V.“: <a href="https://www.diabetes-kinderhilfeverein.de/projekt.html" target="_blank" rel="noopener">www.diabetes-kinderhilfeverein.de/projekt.html</a></li>
<li>Sehr gut ist ein interdisziplinäres Team aus Pädagogen und Pflegefachpersonen/Schulgesundheitspflege.</li>
<li><strong>Lesetipp:</strong> „Medikamentengabe in Kindertageseinrichtungen“; DGUV Information 202-092, Download und Bestellung unter: <a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/2898/medikamentengabe-in-kindertageseinrichtungen" target="_blank" rel="noopener">publikationen.dguv.de, Webcode: p202092</a></li>
</ul>
<p></div>
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		<title>Sonnenschutz braucht Zeit</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/sonnenschutz-braucht-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:50:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit und Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Worauf ist beim Sonnenschutz bei U3-Kindern zu achten? Optimal wäre, wenn Kinder bis zum dritten Lebensjahr gar nicht in die Sonne gehen. Ihre Haut ist sehr dünn und empfindlich. Doch sobald sie krabbeln und laufen, lässt sich das nicht mehr verhindern. Deshalb gilt: Wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt, sollte man sehr auf Lichtschutz &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/sonnenschutz-braucht-zeit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Sonnenschutz braucht Zeit“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Worauf ist beim Sonnenschutz bei U3-Kindern zu achten?</h3>
<p>Optimal wäre, wenn Kinder bis zum dritten Lebensjahr gar nicht in die Sonne gehen. Ihre Haut ist sehr dünn und empfindlich. Doch sobald sie krabbeln und laufen, lässt sich das nicht mehr verhindern. Deshalb gilt: Wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt, sollte man sehr auf Lichtschutz achten. Also Spielplätze mit viel Schatten auswählen, in der Mittagszeit von 12 bis 15 Uhr die Sonne meiden und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen. Außerdem sind Textilien wichtig. Für Kinder gibt es extra Kleidung mit UV-Schutz, wichtig ist auch eine Kappe, idealerweise mit Nackenschutz. Und Sonnenbrille nicht vergessen.</p>
<h3>Welche Sonnencreme empfehlen Sie für die Kleinsten?</h3>
<p>Wichtig ist Lichtschutzfaktor 50. Einige Eltern möchten keinen chemischen Lichtschutzfilter verwenden und entscheiden sich für einen physikalischen (mineralischen) UV-Filter, zum Beispiel auf Zinkbasis. Diese Präparate hinterlassen einen weißen Film auf der Haut. Sie wirken genauso gut und ermöglichen sogar eine bessere Kontrolle, da sichtbar ist, ob der Lichtschutz überall gut aufgetragen wurde.</p>
<h3>Worauf ist beim Lichtschutz außerdem zu achten?</h3>
<p>Es kommt vor allem darauf an, dass die Präparate richtig verwendet werden. Werden sie zu dünn auf die Haut aufgetragen, verlieren sie ihren Schutz – und zwar in sehr drastischem Umfang. Wird ein Lichtschutzfaktor 50 nicht korrekt aufgetragen, reduziert er sich vielleicht auf Faktor 7. Das ist für die Kinderhaut zu wenig.</p>
<h3>Was ist noch wichtig?</h3>
<p>Lichtschutz braucht Zeit. Oft werden die Kinder eingecremt und es geht direkt raus in die Sonne. Dabei dauert es etwa eine halbe Stunde, bis der Lichtschutzfilter wirkt. Generell geht es darum, sich daran zu gewöhnen, auf Lichtschutz viel Wert zu legen. Schäden in den ersten Lebensjahren sind oft die Hauptgründe für schwarzen Hautkrebs im jungen Erwachsenenalter. Selbst wenn kein Sonnenbrand auftritt, die Hautschäden lassen sich nie mehr rückgängig machen.</p>
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		<title>Transport verletzter Kinder</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/transport-verletzter-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:51:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Kind hat sich so verletzt, dass die Kita eine medizinische Versorgung für angemessen hält. Soll man direkt den Rettungswagen rufen? Handelt es sich lediglich um eine Bagatellverletzung wie eine Platz-, Schürf- oder Kratzwunde, eine leichte Prellung oder Quetschung, ist das nicht nötig. Rettungseinsätze kosten schnell 500 Euro und mehr – außerdem wird Personal gebunden, &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/transport-verletzter-kinder/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Transport verletzter Kinder“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Kind hat sich so verletzt, dass die Kita eine medizinische Versorgung für angemessen hält. Soll man direkt den Rettungswagen rufen?</h3>
<p>Handelt es sich lediglich um eine Bagatellverletzung wie eine Platz-, Schürf- oder Kratzwunde, eine leichte Prellung oder Quetschung, ist das nicht nötig. Rettungseinsätze kosten schnell 500 Euro und mehr – außerdem wird Personal gebunden, das an anderer Stelle vielleicht nötiger gebraucht würde. Die Kita sollte zunächst die Eltern verständigen, damit diese ihr Kind gegebenenfalls selbst zum Arzt oder der Ärztin bringen können.</p>
<h3>Sind Erzieherinnen und Erzieher aber nicht juristisch auf der sicheren Seite, wenn sie den Rettungsdienst alarmieren?</h3>
<p>Wenn sie das Transportmittel mit Augenmaß nach Art und Schwere der Verletzung gewählt haben, sind sie das ohnehin. Wer nach bestem Wissen handelt, bei der Entscheidung über den Transport eines verletzten Kindes aber trotzdem einen Fehler macht, kann dafür juristisch in der Regel nicht belangt werden. Eine gute Richtschnur ist die Frage: Wie hätte ich bei meinem eigenen Kind entschieden?</p>
<h3>Wie kommt das Kind zur Arztpraxis, wenn die Eltern nicht kommen können?</h3>
<p>Bei den genannten Bagatellverletzungen ist es durchaus angemessen, das verletzte Kind zu Fuß, mit dem Bus, dem eigenen Auto oder auch dem Taxi in die Arztpraxis oder die Klinik zu bringen. Wenn ein Taxi innerhalb einer angemessenen Zeit am Unfallort ist, ist das dem eigenen Auto vorzuziehen, denn so kann sich die Begleitperson um das Kind kümmern.</p>
<h3>Wer bezahlt das Taxi?</h3>
<p>Die Kita muss die Kosten zunächst vorstrecken, der zuständige Unfallversicherungsträger erstattet sie dann zurück. In manchen Bundesländern gibt es auch Taxigutscheine, die die Unfallkassen an Kindertageseinrichtungen vergeben. Damit ist der Transport bargeldlos möglich.</p>
<h3>Während des Transports werden Auto oder die Kleidung der Begleitperson beschmutzt. Wer kommt für diese Schäden auf?</h3>
<p>Egal welches Transportmittel gewählt wird: Der Weg zur Praxis oder Klinik ist gesetzlich unfallversichert. In diesem Fall werden dann auch in der Regel etwaige Schäden wie Reinigungskosten für beschmutzte Sitzpolster oder Kleidungsstücke ersetzt.</p>
<p><em>Die Fragen beantwortete <strong>Klaus Hendrik Potthoff</strong>, Geschäftsbereichsleiter Rehabilitation und Entschädigung der Kommunalen Unfallversicherung Bayern</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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