Pädagogische Fachkräfte sind im Kita-Alltag vielfältigen körperlichen Belastungen ausgesetzt. Häufiges Sitzen in niedrigen Positionen, Arbeiten auf Kinderhöhe und ständige Positionswechsel beanspruchen Rücken, Gelenke und Muskulatur erheblich. Ergonomisch gestaltete Stühle können hier gezielt entlasten und einen Beitrag zur Gesundheitsprävention leisten. Das Projekt „ErgoKita“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unterstreicht die Bedeutung geeigneter Sitzmöbel im pädagogischen Alltag.
Ein zentraler Aspekt ist, dass es keinen Universalstuhl gibt, der allen Anforderungen gerecht wird. Vielmehr sollten Kitas unterschiedliche Modelle zur Verfügung stehen, die sich flexibel an verschiedene Arbeitssituationen anpassen lassen – etwa im Stuhlkreis, beim Basteln oder bei Elterngesprächen. Ebenso wichtig ist es, das pädagogische Team einzubeziehen. Die Fachkräfte kennen die körperlichen Belastungen aus eigener Erfahrung und sollten daher aktiv an Auswahl und Erprobung beteiligt werden.
Bereits vor der Beschaffung empfiehlt sich eine systematische Bestandsaufnahme sowie die Klärung organisatorischer Fragen. Ebenso wichtig sind Einweisungen zur richtigen Nutzung, um die ergonomischen Vorteile tatsächlich im Alltag wirksam werden zu lassen.
Wichtige Kriterien bei der Auswahl und Nutzung ergonomischer Stühle:
- Keine Einheitslösung: verschiedene Stuhlmodelle für unterschiedliche Situationen
- Stufenlos verstellbare Sitzhöhe (bis ca. 35 cm)
- Verstellbare Rückenlehne zur Unterstützung der Lendenwirbelsäule
- Hohe Standsicherheit durch stabile Fünf-Fuß-Basis
- Wahlmöglichkeit zwischen gebremsten und ungebremsten Rollen für mehr Sicherheit
- Abwischbare, pflegeleichte Sitzflächen
Weitere Informationen finden sich auf der Website „Sichere Kita“.

Erwachsenen – Sie haben einen Knochenjob. Denken Sie an die richtigen Bewegungsabläufe und machen Sie regelmäßig Ausgleichsübungen. Wie das geht? Beispiele unter:
Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf und ausgewogene, vitaminreiche Ernährung halten Ihre Abwehrkräfte fit.
Waschen Sie die Hände, wenn sie deutlich verschmutzt sind, vor dem Essen und nach dem Wickeln und Toilettengang. Nur milde Reinigungsmittel verwenden und regelmäßig eincremen. Wie´s genau geht, steht hier:
Verwenden auch Sie Sonnenschutzmittel mit hohem LSF, eventuell Sonnenhut und Sonnenbrille, wenn Sie sich bei Sonnenschein draußen aufhalten. Weitere Tipps unter: www.kurzelinks.de/sichere-kita-sonnenschutz und
Sehen Sie leise Spielzeiten vor, sensibilisieren Sie die Kinder für Lärm, gehen Sie oft mit den Kindern nach draußen – besonders, wenn Sie lärmintensive Aktivitäten planen. Teilen Sie, wenn möglich, die Gruppen auf. Weniger Kinder, weniger Lärm. Weitere Hinweise in dieser Broschüre der Unfall-kasse NRW (PDF):
Sie arbeiten in einem sehr bereichernden, aber auch unglaublich anstrengenden Beruf. Versuchen Sie herauszufinden, wo Ihre Kraftquellen liegen, und zapfen Sie diese regel mäßig an. Lernen Sie eine beliebige Entspannungstechnik. Nehmen Sie sich bewusst die Zeit für sich! Auch Fortbildungen zu Achtsamkeit und Selbstfürsorge sind eine gute Investition.
Auch wenn es immer hoch hergeht: Denken Sie ans Trinken. Das kommt auch Ihrer Stimme zugute. Mindestens 1,5 Liter am Tag sollten es sein – am besten Wasser oder ungesüßte Tees.
Leichter gesagt als getan? Abgesehen davon, dass Sie einen gesetzlichen Anspruch auf eine Pause haben, ist es auch fahrlässig, diese regelmäßig auszulassen. Sie werden unkonzentriert und unaufmerksam. So können brenzlige Situationen entstehen. Interessant: 































